Judith von Halle über Teresa Gahart

In einem Brief an Wolfgang Stadler schrieb Judith von Halle als Replik auf den auch hier im Blog ("Das Goetheanum kann jetzt geräumt werden, der Vorstand gehen") angesprochenen Führungsanspruch Teresa Gaharts ("I am Rudolf Steiner."):

Als ein Schüler der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners ist man in einer gewissen Weise durchaus vertraut mit der Wesenheit Rudolf Steiners allein schon dadurch, wie Rudolf Steiner geistige Zusammenhänge darzustellen pflegte. Dass seine Darlegungen so viele Menschen, auch unterschiedlichster Strömungen, ansprechen, hängt mit seiner freilassenden Art der Darstellung der vorgebrachten Inhalte zusammen. Es gibt nur sehr, sehr wenige Momente, in denen Rudolf Steiner sich öffentlich über seine persönlichen Ansichten oder Empfindungen ausgesprochen hat. Es gibt aber im Grunde keinen einzigen Fall, wo er über seine eigene Individualität Auskunft erteilt hat - es sei denn: er wurde nachdrücklich von den weiter fortgeschrittenen seiner Schüler darum gebeten (vgl. Anna Samweber oder Friedrich Rittelmeyer). Aber selbst in diesen Fällen blieben seine Andeutungen derart kryptisch, dass man keine verlässliche Behauptung daraus bauen kann, wer, was er war/ist. 
Und eben das ist ein Signum des Meisters. NIEMALS würde der Meister, oder überhaupt schon irgendein auf dem Entwicklungsweg weiter Vorangeschrittener, ungefragt die Welt mit Informationen über die Geheimnisse seiner Individualität überfluten. Warum? 
Nun, darüber haben wir schon verschiedentlich gesprochen, und ich würde mich von Herzen freuen, wenn solche Erinnerungen mobilisiert würden, wenn sie in der Alltagsrealität dringend benötigt werden.
Die Andeutungen, die Rudolf Steiner seinen Schülern gegenüber damals machte, konnten jeweils ausschließlich Samweber oder Rittelmeyer oder XY irgendetwas Tieferes bedeuten, weil R. St. Auskünfte solcher Art gänzlich auf die jeweilige fragende Individualität hin formuliert hat, gewissermaßen als "Antwort-Frage", die dieser Schüler potentiell fähig wäre zu lösen auf seinem weiteren Entwicklungsweg, die aber nicht auf dem silbernen Tablett präsentiert wurde, weil die Antwort ihm - in unvorbereitetem Zustand - nichts gebracht oder ihn u.U. sogar ins Unglück gestürzt hätte ( - ganz zu schweigen von der Unmöglichkeit für Rudolf Steiners Individualität, in seriöser Weise weiter wirken zu können.) Ein höheres Wissen wird dem Menschen nur dann übergeben von höherer Warte, wenn er reif genug ist, auch die entsprechende Verantwortung zu übernehmen, die dieses Wissen mit sich bringt. Dass nicht jeder, der heute auf Facebook chattet, dieser Verantwortung gewachsen ist, muss wohl nicht weiter vertieft werden. Man darf aber getrost davon ausgehen, dass dies einem höher Initiierten voll bewusst ist.
Ebenso wenig sollte es aber eigentlich eines solchen Hinweises für einen Anthroposophen bedürfen, dass eine Individualität wie die des Johannes/Novalis oder gar Rudolf Steiners solche Selbstbespiegelungen nicht verbreiten würde - ja eine solche Individualität wäre gar nicht mehr "in der Lage" dazu. 
Die gegenwärtige Zeit verlangt dem Geistesschüler stets ein waches Unterscheidungsvermögen ab. Und ich darf hinzufügen: Es wird ihm in den allermeisten Fällen wahrlich nicht sonderlich schwer gemacht, so lange er seinen gesunden Menschenverstand und sein "Wahrheitsempfinden" (Zitat R. St.) nicht vollständig über Bord wirft. 
Dir, Wolfgang, muss ich dies wohl nicht schreiben. Wenn aber andere Freunde aus unseren Arbeitszusammenhängen sich ernsthaft durch derlei luziferische Lockrufe [wie die von Teresa Garhart, W.S.], die solch gravierende Fehlaussagen vermitteln, irritieren lassen, so kann man sich manchmal fragen, wie dies eigentlich kommen kann, wo doch in vernünftiger Weise in unseren Zusammenhängen so kontinuierlich gearbeitet wird.

Kommentare

  1. mich interessiert, hat Frau Halle den Brief an Wolfgang Stadler der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt?! Wurde der Inhalt bewußt, von wem lanciert, jedenfalls ist der Inhalt nun - ungewöhnlich - hier zu lesen.

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    1. Lieber Ernst, Herr Stadler wollte mich privat über Frau von Halles Meinung aufklären. Es war mein Vorschlag, daraus einen Blogbeitrag zu machen. Er ist natürlich einverstanden und erklärte ausdrücklich, dass der Brief authentisch ist.

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    2. Lieber Michael, danke für den Hinweis.

      Bemerkung:
      natürlich ist der Inhalt aufschlußreich, da der "Meister"-Begriff dem Ton nach typisch sklavisch formuliert ist, mit entsprechender Wirkung zu Dritten, hier Herrn Stadler. Er hat den Brief sicherlich nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Frau Halle weitergeleitet?! Wer hatte die Idee ihn weiterzuleiten, Herr Stadler, Frau Halle??
      Warum wollte Frau Halle den Inhalt öffentlich machen, bzw. willigte ein.
      Der letzte Absatz ist insofern interessant, als Frau Halle sich die Frage stellt, wie der luziferische Lockruf gerade "Freunde" aus "unseren Arbeitszusammenhängen" "irritieren" kann. - Ein Hinweis, da entsteht etwas nicht im Sinne von Frau Halle.... . Frau Halle kann doch niemals diese "ihre Problem" öffentlich machen wollen. Natürlich "bauchpinselt" Frau Halle Herrn Stadler und Herr Stadler merkt nicht, was er entgegen seinen Intentionen anrichtet, mit der Weiterleitung und Veröffentlichung des Schreibens.
      Die Antwort auf die Frage des Impulses, bzw. Einwilligung der Veröffentlichung kann Frau Halle nur individuell selbst hier beantworten. Der Ablauf der Ereignisse verpflichtet sie innerlich......

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    3. Lieber Ernst, ich kann nur über meine Intentionen etwas sagen, die da sind: Ich habe Gahart und von Halle in einem Beitrag miteinander verbunden und bin deshalb verpflichtet, die Angesprochenen zu Wort kommen zu lassen, wenn sie. sich dagegen wehren. Teresa Gahart hat Frau von Halle in Anspruch genommen, was diese nun zurück weist.

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    4. Lieber Michael, danke für Deine Erklärung.

      Frau Gahart hat sich mit Vertretern von Frau Halle treffen wollen, soweit "hier" zu entnehmen. Indirekt, ist Herr Wolfgang Stadler der "Pressesprecher" von Frau Halle?! Entweder er oder Frau Halle haben sich zu erklären, warum der Brief an Wolfgang Stadler "öffentlich" wurde. - Als Nebenaspekt, es werden die Texte "hier" von "allen" Seiten gelesen, oder zur Kenntnis genommen, es entsteht ein interaktives Feld - Frau Wibke Reinstein liest mit ihren Anhängern ja auch mit. Es fehlt nur noch, Frau Gahart besucht wie Frau Reinstein und Frau Halle Herrn Keimeyer. Vielleicht macht er noch eine Ausnahme, empfängt noch Besuch, nachdem er über viele Jahre seinen "heißen Draht" zu Rudolf Steiner öffentlich machte. Nach tibetischer Anschauung gibt es ja 30 prozentige Inkarnationen, anderswo lebt die 70 prozentige Inkarnation. Bei allem Ernste des Briefes von Frau Halle zeigt sich auch Humor des Weltengeschehens....

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    5. Lieber Ernst,

      der Humor des Weltgeschehens zeigt sich meiner Ansicht auch darin, daß schon allein die Verwendung des Wortes „Meister“ offenbar als ein Zeichen für etwas „Sklavisches“ gesehen werden kann (was sagst Du, wenn einem ehemaligen Lehrling schließlich ein „Meisterbrief“ ausgestellt wird? Ist das in Deinen Augen ein „sklavisches“ System? Sollte Deiner Ansicht nach jemand, der ein Handwerk ausüben will, es nicht erst bei einem Meister erlernen, sondern gleich fröhlich drauflosschustern? :-)).
      Dieser Humor zeigt sich auch darin, daß man daraus, daß jemand in einer Internet-Diskussion erwähnt wird, eine „Verpflichtung“ des Erwähnten ableitet, sich zu dieser Diskussion zu äußern.

      Weder Frau Gahart noch Frau von Halle sind verpflichtet, hier bei den „Egoisten“ überhaupt mitzulesen.
      Und selbstverständlich sind sie erst recht nicht verpflichtet, die persönliche Neugier aller Diskussionsteilnehmer zu stillen, in welchem Punkt auch immer. (:-) Auch meine eigene Neugier nicht: ich erwarte nicht, daß nun etwa Judith von Halle oder Wolfgang Stadler mir verraten, ob es tatsächlich jemanden im Umkreis ihres Zweiges gibt, der, wie ich es ausdrückte, „Teresa Gahart aus der Hand frißt“. Meine Bemerkung in Klammer war von einem Schmunzeln begleitet, das man leider hier nicht sehen kann...)

      Ich finde es absurd, sich in derartigen Spekulationen zu ergehen.
      Ganz gleich, ob Frau von Halle der Veröffentlichung zugestimmt hat: ich finde, sie hat recht mit dem, was sie sagt. Und auch wenn es gar nicht von ihr stammen sollte, sondern von irgendjemand anderem: ich fände auch dann, daß es die Wahrheit ist.
      Ich bin vollkommen davon überzeugt, daß es einem „Meister“ nicht im Traum einfallen würde, via facebook ungefragt in der Öffentlichkeit zu verbreiten, „wer er ist“ bzw „wer er war“.
      Und auch ich würde mir „von Herzen wünschen“, daß Menschen, die sich „Anthroposophen“ nennen, nicht auf solche „luziferischen Lockrufe“ hereinfallen.

      Herzliches Lächeln in die Runde,
      Ingrid

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    6. ... so die interessierten und neugierigen Menschen kommen mir vor wie Hunde, ständig mit der Nase auf dem Boden, in jede Ecke hineinschnüffelnd, Fährten lesend.. ? Warum?? Ist es dieser "Duft", der von den verfolgten, fast gestalkten Personen ausgeht? Welchen Nahrungsersatz erhofft man sich bei der Verfolgung ihrer Spur? Ich habe das immer noch nicht wirklich verstanden.

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  2. Das wäre auch meine Frage an Wolfgang Stadler gewesen: Akzeptiert JvHalle den Umstand, dass ihr privater Brief auf dieser Website (auf der ja seit weit mehr als einem Jahr nicht nur äußerst negative, sondern auch sehr abwertende Artikel über sie erscheinen) veröffentlicht wird?

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  3. Ich habe eine derartige Stellungnahme Judith von Halles längst erwartet und mir gewünscht ( – es stört mich auch nicht, daß sie in dieser Form erfolgt; natürlich vorausgesetzt, Frau von Halle weiß von der Veröffentlichung hier und ist damit einverstanden), und ich freue mich sehr über ihre klaren Worte, die ziemlich genau mein eigenes Empfinden in dieser Angelegenheit ausdrücken.
    Es hätte mich auch wirklich sehr gewundert, wenn Frau von Halle die "Sache Gahart" anders beurteilt hätte.
    (Ein wenig neugierig bin ich allerdings geworden, ob es tatsächlich "Freunde aus unseren Arbeitszusammenhängen" geben mag, die Teresa Gahart nach ihrem "I am Rudolf Steiner" nun aus der Hand fressen...)

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    1. P.S.: Und ich möchte hinzufügen: ich freue mich auch sehr darüber, daß Michael einen Blogbeitrag daraus gemacht hat.
      Ich finde das sehr stimmig, und es ist schön, hier auch so "Ungewöhnliches" ;-) zu lesen...
      Danke!

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    2. Liebe Ingrid,
      wenn mich nicht alles täuscht, ist Tom Mellett, der hier auch schon zu Wort kam, seit Langem ein Anhänger Teresa Gaharts.
      Als Leserin gehe ich von Frau von Halles Einverständnis mit der Veröffentlichung aus, da ich dem Blog vertraue.

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    3. Liebe Ingrid, ich denke, dass das zweierlei Dinge sind: Raum für ein Statement geben ist das Eine, anderer Ansicht in Bezug auf Aspekte in den Arbeiten Frau von Halles zu sein das Andere.

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    4. Liebe Kerstin, da ich keinen unmittelbaren Kontakt zu Frau von Halle habe, kann ich nicht klären, ob sie einverstanden ist. Ich bin hier nur Vermittler, denke aber, im Sinne von Frau von Halle zu handeln.

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    5. Lieber Michael,
      ja, das ist mir klar.
      Ich habe auch nicht angenommen, daß Du Deine Ansicht in Bezug auf Frau von Halle grundlegend geändert hättest.
      Aber ich freue mich, daß Du diese beiden Dinge auseinanderhältst (was ja heutzutage leider durchaus keine Selbstverständlichkeit ist).

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    6. Liebe Ingrid, bei aller Schärfe von Auseinandersetzungen sollte ein Blog ein gesundes Maß von Offenheit und Neutralität halten.

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  4. Das Ganze hier hat mal wieder einen, wie ich finde, merkwürdigen und unschönen Beigeschmack bekommen: Ein privater Brief von Judith von Halle an Wolfgang Stadler findet sich auf dieser Website und daraufhin wird fleissig hin und her spekuliert, ob J.v Halle mit diesem Vorgang einverstanden gewesen wäre. Da es von W.Stadler bisher keine Stellungnahme gibt, gehe ich eher davon aus, dass das nicht der Fall ist.

    @ Ernst Seler
    "Die Antwort auf die Frage des Impulses, bzw. Einwilligung der Veröffentlichung kann Frau Halle nur individuell selbst hier beantworten. Der Ablauf der Ereignisse verpflichtet sie innerlich......"

    Warum sollte sie hier etwas beantworten, wo sie seit über einem Jahr mit Spott und Verhöhnung überhäuft wird ("Dampflok JvH, gutes Kino, Kopf Hoch, Judith...")?

    @ Kerstin
    Kannst Du die Aussage, Tom Mellett ist ein Anhänger von Teresa Gahart, belegen?

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    1. @Rainer H.
      Bei allem Humor, allem Ernste, es gibt gewisse innere Notwendigkeiten, welche dies bedingen. Da Frau Halle entweder von Wolfgang Stadler erfährt, was "hier" geschieht, oder aber selbst mitliest, könnte sie vielleicht doch in sich spüren, was zu tun ist. Antwortet sie nicht "hier" mit einer Klarstellung, macht sie sich selbst öffentlich zum ..... . Also, hinter dem "Spott" von Herrn Eggert ist ja durchaus etwas ernsthaft Notwendiges. Das nun öffentliche Statement von Frau Halle birgt ja wieder hinsichtlich "Meister" ein altes, sicherlich überkommenes "Bild". Wissen wir, was ein Meister ist, wie er jetzt handelt?! - Ich hatte hier auf das Schicksal des Waldorfschülers M. hingewiesen. Er ist nun frei. Es bedurfte eines großen Einsatzes vieler, vieler Menschern, um sprichwörtlich diese eingemauerte Burg zu stürmen. Wer sich da mehr informieren will, kann sich auf der website von Anwalt Strate kundig machen. Die Angelegenheit entwickelt sich spannend, wie ein Krimi, wie ein Mysteriendrama zugleich.

      Für geschichtlich Interessierte: als ich in Regensburg erstmals meinen zukünftigen Kardiologen traf, fand ich nachher eine kleine Kirche vor dem Bahnhof und las erstaunt über der Türe, hier ruht das Herz eines Bischofs und, hier ist Kepler begraben. Ich wußte das bis jetzt nicht. Vor dem gesundheitlichen Ereignis hatte ich zufällig von Steiner einen Vortrag gelesen, wie es zur "Rose", dem Zeichen auf den Landkarten, eine tiefere Beziehung gibt: im Westen die Heilige Odilie und im Osten die Stadt Regensburg. Also Dornach (unterhalb in der Höhle lebte Odilie einige Zeit), also "Goetheanum" und "Regensburg" in einem inneren Zusammenhange. Nehmen wir die Mysteriendramen Steiners ernst, den Hinweis, die weiteren Dramen finden in der Gegenwart statt, dann fallen auch alle Probleme hinsichtlich der Bücher Steiners, seiner Vorträge, die Frage nach Wissenschaftlichkeit, sie fallen einfach weg... ..."wir sind es", also alle lebenden Figuren im Wechselspiel.... ...Diese Erkenntnis verdanke ich unter anderem auch der Teilnahme durch die Jahre "hier". Wie würde Herr Saether schreiben "Skal" (wobei ich die Bedeutung nur vermute, nicht kenne).... . (Hinweis: das mit den Mysteriendramen, der Gegenwart ist eine Aussage des Vorstandes der AAG aus dem Jahre 1973, welche ich persönlich im Großen Saal im Goetheanum während einer Mitgliedertagung vernahm).

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    2. @ Ernst

      Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum die seit über einem Jahr andauernden Geschmacklosigkeiten und der Spott gegen Judith von Halle auf dieser Website eine "gewisse innere Notwendigkeit" sein sollen - man kann m.E. bestenfalls sagen, dass man diesem Spott und diesen Geschmacklosigkeiten zustimmt (das scheinst Du zu tun) - "notwendig" ist das Ganze nicht, das ist eine Entscheidung von Michael, die er alleine verantwortet.

      Den Terminus "Humor des Weltgeschehens" finde ich grundsätzlich auch sehr nett, hoffentlich benutzt Du ihn auch, wenn Du in öffentlichen Foren so angegriffen wirst wie JvHalle.

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    3. Aus dem Nichts kommen- ins Nichts eingehen: http://youtu.be/Bm8UWmXCMAg Und dann noch Weltenhumor obendrauf!

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    4. @Rainer H.
      Es handelt sich um diesen Satz der von Wolfgang Stadler Herrn Eggert zur Veröffentlichung gebrachten schriftlichen Äußerung, welche die "Notwendigkeit" in sich birgt:
      "Dir, Wolfgang, muss ich dies wohl nicht schreiben. Wenn aber andere Freunde aus unseren Arbeitszusammenhängen sich ernsthaft durch derlei luziferische Lockrufe [wie die von Teresa Garhart, W.S.], die solch gravierende Fehlaussagen vermitteln, irritieren lassen, so kann man sich manchmal fragen, wie dies eigentlich kommen kann, wo doch in vernünftiger Weise in unseren Zusammenhängen so kontinuierlich gearbeitet wird."
      Es handelt sich um einen ganz persönlich formulierten Vorgang, den Frau Halle "in unseren Zusammenhängen" charakterisiert, sie sich irgendwie wundert ("manchmal fragen"), warum gerade in ihrem Arbeitsumkreis die "luziferischen Lockrufe" offensichtlich Früche tragen. Von Außen, also vom Leser, kann nun an diesen öffentlich gemachten Brief an Herrn Stadler die Frage entstehen, wie arbeitet Frau Halle ("Arbeitsumkreis"), daß es möglich ist, was sie mit Luzifer beklagt, sie sich soz. wundert. Das alles hat nichts mit dem von Dir beklagten "Spott" zu tun. - Du magst insofern spüren, nachdem ich erfuhr, wie die "Dämonennägel" entstanden sind, nach den Schilderungen von Frau Halle im Großen Saal des Goetheanums, da kann nur künstlerischer Spott entstehen. Gerade nachdem Herr Eggert erst kürzlich sehr intim-esoterische Schilderungen hier veröffentlichte (die ich als authentisch erspüre, er ist da viel weiter entwickelt als meine Person), nehme ich an, er meint den "Spott" nicht herablassend, sondern zielgerichtet. Natürlich verantwortet er ihn auch. Jemand hat einen link zu Frau Garhart hier im blog veröffentlicht. Habe mir das Video angeschaut. Der physische Gang von Frau Garhart auf der Wiese offenbart mehr als ihre vorgelesenen Worte. Es erinnerte mich an einen früheren Hinweis von Frau Clara Kreutzer (Generalsekretärin der AAG), welche während eines Zweigabends die Worte aussprach, wir sollten uns gegenseitig als Gestalt, als physische Gestalt wahrnehmen. So gesehen, ist Frau Garhart in einer gewissen (esoterischen) Schicksalskonstellation, die in die Reihe von Keimeyer, Wibke Reinstein, Frau Halle hineingestrickt ist, damit auch Karma der AAG, Karma auch von uns. Wir brauchen Geduld. Ich habe nun 35 Ehejahre gebraucht, um herauszufinden, letzte Nacht, wer meine Ehefrau in einer früheren Inkarnation war, warum wir in (geistigen) Gesprächen manchmal nicht weiterkommen. Da habe ich früher immer abgebrochen. Ich ahnte, welche Position sie einst innehatte, es hat sich nun als richtig erwiesen. Es war ihre damalige Postion, welche die Art und Weise ihrer Gesprächsführung im jetzigen Leben prägte.
      Daß die Vorgänge hier nicht vergeblich sind, zeigen die wohltuenden Worte von Jostein.
      Der Brief von Frau Halle selbst zeigt, sie kann nie mit einer Veröffentlichung einverstanden gewesen sein. Ob sie es bestätigt, werden wir vielleicht von Herrn Wolfgang Stadler erfahren, denn er hat erst einmal die Verantwortung, ohne Spott...

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    5. Lieber Ernst, dass hier und da einige Einblicke bei mir formulierbar werden, hat gewiss vor allem mit den besonderen Schmerzzuständen zu tun, denen ich unterworfen bin. Da lässt das Heftende schmelzen, bis das Substantielle zutage tritt. Es ist bestimmt kein Kennzeichen besonderer Qualifikation von mir, ganz im Gegenteil. Was das Wundern von Frau von Halle betrifft: Das kann ich nachvollziehen. 100 Jahre nach Steiner, und nichts hat sich verändert. Die Welt ist mehrfach in die Brüche gegangen, aber so viele Anthroposophen kreisen immer noch ständig um sich selbst, als wäre die Welt stehen geblieben. Das ist doch wunderlich. Ich selbst sehe allerdings Frau von Halle bzw ihre Außenwirkung auch als solches wunderliches Phänomen. Das Weitere wird sich klären- ich bin sicher, dass es bald eine indirekte Stellungnahme von Frau vH geben wird.

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    6. @ Ernst
      "...nehme ich an, er meint den "Spott" nicht herablassend, sondern zielgerichtet."

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass Michael E. seinen Spott gegen Judith von Halle sowohl zielgerichtet, als auch herablassend meint (das schließt sich nicht aus).

      Der "von mir beklagte Spott" bezieht sich nicht auf den obigen Brief, sondern auf die zahllosen Artikel auf dieser Website zum Thema JvHalle. Deinen (manchmal etwas ausufernden) Gedanken über "gewisse karmische Schicksalskonstellationen" kann ich nicht zustimmen, das will ich auch nicht beurteilen.

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    7. Lieber Ernst, das richtigste, das ich hier drin nun gelesen habe, ist die Äußerung von manroe: "... so die interessierten und neugierigen Menschen kommen mir vor wie Hunde, ständig mit der Nase auf dem Boden, in jede Ecke hineinschnüffelnd, Fährten lesend.. ? Warum?? Ist es dieser "Duft", der von den verfolgten, fast gestalkten Personen ausgeht? Welchen Nahrungsersatz erhofft man sich bei der Verfolgung ihrer Spur? Ich habe das immer noch nicht wirklich verstanden." Was Deine Theorien betrifft: es ist nur ein einziger Mensch aus JvHs Zweig gewesen, der durch den Brief von Teresa verunsichert war - und wirklich nur verunsichert - und sonst gar nichts. Ansonsten viele aus den anthroposophischen Zusammenhängen, die nichts mit JvH zu tun haben. Aber "anthroposophische Zusammenhänge" sind immer unser aller Zusammenhänge. Denn wir (Prokofieff, Michael Eggert, Du, JvH, ich, usw.) sind die Anthros der Gegenwart. Schad drum, daß hier so vieles spekuliert wird - nur nicht über das Eigentliche geredet wird: nämlich, daß Judith mit Teresa nichts zu tun hat, daß der Artikel von Michael neulich über Teresa unmöglich war - und nichts mit Judith v. Halle zu tun hat. Daß dieser Art "Rufmord" von Michael durch das, was sie selbst sagt (und was wahrlich kein Geheimnis ist, denn wer sie kennt, weiß, daß sie so denkt...) hinfällig geworden ist. Daß sich das eigentlich jeder (!) schon im voraus hat denken können, daß sie so denkt - aber leider nur wenige (wie Ingrid) die Bestätigung darin fanden. Nun verabschiede ich mich auch schon gleich wieder aus diesem Blog...- viel Spaß noch am Weitertheoretisieren und Spekulieren...viele Grüsse...Wolfgang

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    8. Hat Frau Halle nun den Brief öffentlich machen wollen, oder nicht.
      Der Inhalt ihres Briefes hat seine Bedeutung vollkommen unabhängig Deiner Erklärungen. Daneben, Frau Halle ist ja im "herumschnüffeln" Meisterin, sie "roch" ja die Dämonenkräfte mit den Kreuznägeln.
      Hast Du, Wolfgang, nun mit Einwilligung von Frau Halle den Brief Herrn Michael Eggert zur Veröffentlichung gegeben, oder nicht, alles andere interessiert nicht.
      Außerdem finde ich es schade, wenn Teresa nicht von Judith empfangen wird. Denn ich würde jedes Mitglied der AAG empfangen, da darf es keine Selektion geben.
      Ich bin bis heute nicht aus der AAG ausgetreten, auch nicht ausgeschlossen worden.
      "Ich" würde jeden empfangen, auch "Teresa", auch Herrn Keimeyer, Mensch bleibt Mensch, damit begegnenswert.
      Bleibt die Frage für Dich, warum den Brief von Frau Halle veröffentlichen?! Was war der Plan, das Ziel. Du weist vielleicht, ich habe mich für die Freiheit eines ehemaligen Waldorfschülers eingesetzt. So wie mir persönlich keine Anthroposophen halfen, halfen auch dem ehemaligen Waldorfschüler (wohl) keine weiteren Anthroposophen, das ist reale karmische Gegenwart der AAG.
      Außerdem: wenn es Dein Ziel war, auf dem blog von Herrn Michael Eggert bekannt werden zu lassen, Frau Halle will von Teresa nichts wissen, hätte diese Mitteilung genügt. "Wir" haben aber viel mehr erfahren und den "Wind" machte Frau Halle mit dem Brief an Deine Person, den Du veröffentlicht hast. Du bist inkonsequent, wenn Du "Michael" vorwirfst "Rufmord" zu betreiben und ihm dann erlaubst, den Brief von Frau Halle zu veröffentlichen. "Sie" wird sich über Deine Mitarbeit recht schön bedanken, aber vielleicht warst Du nur unbewußt-williges Werkzeug?! - Rein aus "Spaß am Spekulieren". Außerdem "Ingrid" und ich "lieben" uns auf besondere Weise, da ist jeder weiterer Wortaustausch überflüssig, da müsste schon eine persönliche Begegnung her. Ich freue mich erst einmal über die Freiheit eines Waldorfschülers, die ist mehr Wert, als jeder esoterische Zweigabend, oder das Gejammere um Luzifer, der sicherlich nicht so kleingeistig ist, wie Frau Halle ihn hinstellt!
      Gruß zurück
      Ernst Seler

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    9. "Daß sich das eigentlich jeder (!) schon im voraus hat denken können, daß sie so denkt - aber leider nur wenige (wie Ingrid) die Bestätigung darin fanden"

      @ Wolfgang

      Das war mir persönlich schon mehr als klar gewesen, dass JvHalle so über diese alberne Geschichte von T.Gabhart denkt - unabhängig von der Veröffentlichung Deines privaten Briefes von ihr. Aber dadurch, dass Du diesen Brief öffentlich machst, suggerierst Du, dass sich JvHalle ernsthaft mit TG auseinandersetzt und ich finde, dass JvHalle dadurch in ein komisches Licht gerückt wird.

      Bei selbstverständlichen Dummheiten (z.B. wenn jemand bei Facebook oder sonstwo behauptet "I am Rudolf Steiner") ist es doch einfach nur albern, wenn man mit ellenlangen öffentlichen Erklärungen darauf reagiert. Etwas anderes ist es, wenn man einem Bekannten in einem privaten (!!) Brief dazu etwas schreibt. (Es hatte mich, ehrlich gesagt, auch gewundert, dass Jostein Saether, dessen Texte ich sehr schätze, meint, lange Erklärungen zu TG abgeben zu müssen). Warum diesen Klamauk denn überhaupt ernst nehmen und öffentlich diskutieren...?

      "Nun verabschiede ich mich auch schon gleich wieder aus diesem Blog...- viel Spaß noch am Weitertheoretisieren und Spekulieren...viele Grüsse...Wolfgang"

      Schon etwas komisch, Deine Haltung. Wie gesagt, ich denke, bei vielen Lesern kann jetzt durch Deine Aktion der Eindruck entstanden sein, JvHalle würde sich regelrecht bemühen, ihre Ansicht zu TG öffentlich mitteilen zu wollen. Vielleicht war Deine Aktion auch "gut gemeint", erinnert mich aber durchaus ein wenig an die Veröffentlichung von JvHalles im kleineren Kreis gemachten Äußerungen über Prokofieff ausgerechnet auf Facebook (was Michael E. ja begeistert und dankbar aufgegriffen hat)...meine Güte, die Frau hat doch schon genug Ärger!

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    10. Na also, habe gerade gelesen, dass der Brief übersetzt wird und in den nächsten Stunden auf Facebook erscheint, da kann das Kasperletheater dann richtig losgehen. Danke Wolfgang.

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    11. Lieber Rainer, wen auch immer Du belehren oder als dumm oder herablassend einschätzen zu müssen meinst, ich denke, das darf man durchaus den Lesern selbst überlassen.

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    12. Danke für die Info,
      sicherlich erscheint der Brief nun mit ausdrücklicher Genehmigung von Frau Halle auf englisch. Sie soll sich doch endlich selbst erklären, ob Herr Wolfgang Stadler ihr "Pressesprecher" ist. Herr Wolfgang Suhrmann wollte vor Jahren, daß ich "Pressesprecher" für die "Welle" werde, nachdem ich Herrn Ratzinger von der Stigmatisierung von Frau Halle schrieb (über Radio Vatikan). Herr Suhrmann dachte, es entsteht eine rießige Medienwelle, doch die Stigmatisierung "verhallte" ungehört im Katholischen Raum. Doch im Stillen werden sie schon herumrätseln, die lieben Freunde der Katholischen Kirche, die erst vor einiger Zeit eine Personalstelle in Regensburg ausschrieben, welche die "esoterische Szene" beobachten sollte. Also auch die websites von Herrn Eggert "sichern" und "auswerten". Ob "dies" hier auch in die Arbeit des "Mormonen" eingeht. Die website von Herrn Eggert hat er auf seinem blog oder website jedenfalls verlinkt, wie ich kürzlich sah. Das Bemühen Steiner irgendwie "fertig" zu machen ist international. Dabei wird nicht bemerkt, wie indirekt auch "Christus" "unmöglich" gemacht wird, denn so wie Steiner nun vorgeworfen wird, er stülpt sein "Ich" über Alle, so kann dies dem Christus erst recht vorgeworfen werden, wenn so primitiv gedacht wird.
      Meine letzte Nacht schenkte mir wieder Kraft, das "Kasperletheater" durchzuhalten. Da waren so viele Tiere anwesend, nahe uns Menschen, viele verschiedene Menschen aller Rassen und Völker, sie versammeln sich..... . Wir alle sind Helden, schenken wir uns Mut, wenn wir können. Heute Nacht hörte ich im Radio, wie Frau Merkel erstmals den "Kapitalisten" Paroli gab, weil sie die Menschen so wenig entlohnen. Hoffentlich meint sie es ernst. Sicherlich wird das "Kasperle" dem "Krokodil" mit seiner Klatsche, die nicht wirklich weh tut, dem Krokodil aufs Maul hauen..... ....wir werden unseren Spaß haben. Bei Facebook habe ich mich nicht angemeldet, weil die Geschäftsbedingungen irgendwie eine freiwillige Entmündigung beinhalten, der Rechte wegen. Aber offensichtlich spielt sich das Leben jetzt allgemein mehr auf Twitter und Facebook ab, da haben es Eingewei-c-hte nicht leicht, da hilft keine Hellseherei mehr.... .

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    13. "Lieber Rainer, wen auch immer Du belehren oder als dumm oder herablassend einschätzen zu müssen meinst, ich denke, das darf man durchaus den Lesern selbst überlassen."

      Nun ja, m.E. haben fast alle Kommentare hier (vor allem natürlich die den Kommentaren zugrundeliegenden Artikeln) etwas "belehrendes", das hat so ein anthrop. Blog nun einmal an sich (nach meiner Beobachtung auch nicht viel anders als z.b. im Info3 Blog). Und wenn ich den "I am Rudolf Steiner" Klamauk von TG als "dumm" bezeichne, kann ich mir gut vorstellen, dass viele der Leser es ähnlich sehen, würde mich wundern, wenn es anders wäre.

      Der Begriff "herablassend" für Deine Berichterstattung über/gegen "die magisch-schwärmerisch-mystisch-visionäre" und sicher gaaaaaanz gaaaanz gefährliche JvHalle ist den Umständen entsprechend (und weil wir es schon des öfteren diskutiert hatten) eher bewusst zurückhaltend formuliert.

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  5. Yes right on Judy!
    WE ARE THE ONE
    " we are the world
    There comes a time when we heed a certain call
    When the world must come together as one
    There are people dying
    And its time to lend a hand to life
    The greatest gift of all

    We can't go on pretending day by day
    That someone, somehow will soon make a change
    We are all a part of Gods great big family
    And the truth, you know,
    Love is all we need

    [Chorus]
    We are the world, we are the children
    We are the ones who make a brighter day
    So lets start giving
    There's a choice we're making
    We're saving our own lives
    Its true we'll make a better day
    Just you and me " Michael Jackson
    His Holine$$
    Murat Joy Tchundyk

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  6. Viel Energie wird verschwendet, wenn Leute die Zeit sich nehmen, über die früheren Inkarnationen anderer Menschen zu spekulieren, statt sich selbst erkennen zu wollen. Erkenne dich selbst karmisch und du erhältst die Möglichkeit, die Individualität und die karmische Identität deiner Mitmenschen zu erkennen! Ein Meister heute hat auch nicht mehr den Vorbehalt, erkannt zu werden, wer er ist oder in Bezug auf seine früheren Leben bestätigt zu werden. Falls er sich entscheiden sollte, seine eigene Identität zum Ausdruck zu bringen sowie Verweise auf seine frühere Leben anzubieten, würde er es in so einer schönen und freundlichen Art und Weise machen, dass die Freiheit und die Souveränität anderer in vollem Umfang eingehalten sein würden. Ein Meister ist derzeit ein Meister, weil er auch ganz neue und globale Situationen meistert, ohne von der klassischen Versicherung der Geheimhaltung gebunden zu sein.
    Die Meister sind in der Regel so bescheiden oder unauffällig im äußeren Leben, dass wir kaum in der Lage sind, sie zu erkennen. Sie suchen uns eher in der Meditation, im Gebet und in Träumen auf. In unserem spirituellen Bestreben fühlen sich die Meister zuhause. Wenn ein Meister in seiner Beziehung zu Christus nicht zusammengebracht werden könnte, wäre der Betreffende kein Meister. Ein Meister unserer Zeit ist immer ein Antlitz Christi mit Michael als Vorbild.
    Meine inneren Begegnungen mit Meistern waren so individuell auf meine Bedürfnisse zugeschnitten, dass es wenig hilft, anderen darüber etwas zu erzählen. Dennoch hab ich ein wenig über diese Dinge in meine Bücher erzählt, aber bisher konnten wohl wenige Leser diese Hinweise für sich selbst zunutze machen. Dies deutet auf was der vorletzte Satz sagt, dass wir lieber andere Dinge tun sollten, als quasi mit Taschenlampen nach Meistern und der ehemaligen und historisch bedeutsamen Inkarnationen anderer Menschen suchen sollten.
    Ich habe viele meiner früheren Leben in das Licht der Öffentlichkeit gestellt, aber für was hat es gedient? Möglicherweise erhielt eine Handvoll von Lesern dadurch etwas Hilfe, um ihre eigenen karmischen Knoten aufzulösen und daraus entstandene Lebensaufgaben anzugehen, aber wir hätten vielleicht viel besser getan, falls wir bei mir oder bei ihnen zu Hause gesessen hätten, um einander zu unterstützen und von Mund zu Ohr über okkulte Dinge zu sprechen.
    Ich bin etwas „müde“ von all dieser digitalen Aufregung und von den Plänkeleien um „Karmisches und Meisterhaftes“ in der anthroposophischen Szene. Wer hat wirklich das Interesse und das innere Bedürfnis nach einer zeitgemäßen Spiritualität, die dazu beitragen würde, eine kulturelle und geistige Hebung der Weltgesellschaft und der globalen Zustand auf der Erde zu veranlassen?

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    1. Lieber Jostein, letztlich sind diese Auswüchse nur Zuspitzungen der Frage, wie wir mit Anthroposophie umgehen, wie wir uns selbst verhalten, wie wir sie verstehen und gestalten. Das steht nur exemplarisch für grundsätzliche Haltungen und Auseinandersetzungen. Aufreiben am Detail macht keinen Sinn, klaren Kopf behalten, positionieren, aber auch zuhören und gelten lassen schon.

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  7. Schon spannend!
    Ich kann mich manchmal schon nicht mehr in den Menschen hineinversetzen, der ich von 10 Jahren (oder auch vor 5 Jahren) war.
    Und dann gibt es anscheinend Menschen die genau wissen, aus welcher Wärmeblase des alten Saturn sie hervorgegangen (ober besser gesagt 'herausgeschritten') sind.
    Und immer mehr kann ich diesem HIER, HEUTE, JETZT - diesem Leben in der GEISTIGEN GEGENWART (in der Gegenwart des Geistes) abgewinnen.
    Einem Leben, in dem es auf den Moment (auf den Status Nascendi) ankommt; wo man Verantwortungsbewusstsein beim Facebook-Chatten erst erlernen kann – öffentlich mit seinem Namen zu dem steht, was man im Augenblick sagt – weltweit abrufbar für jeden.
    Das hat eine andere Qualität als dieses okkulte, geheime Herumgewurstele.
    Und es hat etwas damit zu tun, ob man sich auf Offenbarung (Apokalypse) einlassen kann oder lieber als okkulter Sniper hantiert.

    Geistesgegenwart

    Wenn man nicht erkennt, dass im Augenblick Ewigkeit aufleuchtet,
    wird man nur Schmerz über das Vergangene und Angst vor dem Kommenden empfinden...

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    1. Und plötzlich entspringt dem grellen Chaos der Netze ein solch reales geistiges Empfinden.. Danke.

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    2. Hallo Stephan,

      "Und dann gibt es anscheinend Menschen die genau wissen, aus welcher Wärmeblase
      des alten Saturn sie hervorgegangen (ober besser gesagt 'herausgeschritten') sind."

      Wen genau meinst Du mit Deiner Aussage? Nach meinem Kenntnisstand macht nur Steiner konkrete Aussagen über den Saturn-Zustand, zielt Deine Aussage auf ihn?

      Und was meinst Du konkret, wenn Du schreibst, dass man sich auf "Offenbarung (Apokalypse) einlassen" kann?

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    3. Ich wollte mit dieser Saturn-Übertreibung nur Herrn Saethers Aussage unterstreichen, dass Spekulationen über karmische Zusammenhänge sehr bald fragwürdig werden können. Wie man oben sieht (30%, 70% oder 100% Rudolf Steiner?).

      Und das 'sich offenbaren können', bezieht sich auf die Frage nach der Legitimation zur Veröffentlichung des Briefes - die oben ja lange diskutiert wurde.
      Ich bin jetzt nach dem Nachtdienst leider nur zu Müde zu exakteren Erklärungen....

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    4. @(30%, 70% oder 100% Rudolf Steiner?)

      Wurde der Humor nicht erkannt?!
      In Tibet gibt es jedoch real solche Anschauungen der "Verteilung" der Person bei einer Inkarnation auf mehrere Körper. Steiner sprach sehr achtungsvoll von gewissen Aspekten der tibetischen Geistigkeit.

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    5. @Stephan Birkholz

      "Das hat eine andere Qualität als dieses okkulte, geheime Herumgewurstele.
      Und es hat etwas damit zu tun, ob man sich auf Offenbarung (Apokalypse) einlassen kann oder lieber als okkulter Sniper hantiert."

      Ein großes Problem für die Menschheit ist gerade die "Offenbarung (Apokalypse)".
      Die Katholische Kirche hatte zu recht das Lesen der Bibel der Bevölkerung verboten (nach Steiner) weil die Bibel unvorbereitet verwirren muß. Auf den Philippinen agiert zurzeit "Pastor" der mit gekonnten Filmen die Menschheit auf das nahe Ende, auf die Apokalypse vorbereitet. Er hält sich für Jesus Christus. Daß der große Sturm nun so viel Elend anrichtete, das hat er nicht gedacht, auch sein Zentrum dürfte zumindest berührt worden sein, während er gerade in Amerika sich auf das Weihnachtsfest vorbereitet.

      Also all die verschiedenen Vorkommnisse, Erscheinungen des Religiösen, die Sucht nach Anbetung, Schutz usw., sie kommen gerade aus der "Apokalypse". Es handelt sich um Eingeweihten-Texte, die erst nach Vorbereitung gelesen werden dürften. Steiner wollte mit seinen Vorträgen das Christentum erneuern, weil er mit seinen Erklärungen die ganzen "Biblischen Geschichten" erst verstehbar machte. Das ist und bleibt sein Verdienst. - Unser islamisch-christliches Gottesbild ist doch geprägt von einem wüsten Gott, der die Glaubenstreue der Menschen damit erforscht, daß er einem Vater den Befehl gab, seinen Sohn zu töten, dieser zum Messer greift. Jedes Jahr wird das Opferfest der Muslime in Andenken dieser Glaubensprüfung gefeiert.

      Ist es da nicht klar, Gott, das Gottesbild ist "unser" Problem. Ich habe auch die Mormonen intensiv kennengelernt. Die ganze Verworrenheit kann nur durch Christus selbst noch gelöst werden, nicht wir sind dazu fähig. Würde sich Jemand als Rudolf Steiner vorstellen, würde ich ihn erst einmal fragen, warum er glaubte, die Menschheit mit einer geschnitzten Figur retten zu können, welch ein Wahn das war!
      Der "Menschheitsrepräsentant" wurde zum okkulten Götzenbild, dabei hat Steiner das Gebilde nur als Versuch bezeichnet, nicht bedacht, was Menschen damit anstellen werden. Steiner, Du hast Mist gebaut, das würde ich ihm sagen und wir würden vielleicht lächeln, so wie Ingrid......

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    6. Lieber Ernst,

      zuallererst: danke, daß Du mein Lächeln nicht nur bemerkt, sondern auch weiterhin im Bewußtsein behalten hast. :-)

      Zu Deinem (ebenfalls lächelnd geäußerten :-)) Satz „Steiner, Du hast Mist gebaut“ möchte ich zu bedenken geben:
      Ohne „Mist“ geht nunmal nichts im irdischen Leben. Wir hier auf Erden Inkarnierten müssen „Mist bauen“ - das bringen schon unsere physiologischen Lebensbedingungen mit sich. :-)
      Wir haben aber mehr oder weniger Einfluß darauf, wieviel „Mist“ wir bauen, und welcher Art er ist.

      Bevor ich jemandem vorwerfe, er habe durch das, was er getan hat (oder auch: wie er es getan hat), „Mist gebaut“, versuche ich, mir die Alternative zu überlegen, in diesem Fall: wie würde die Welt aussehen, wenn Steiners Werk (die Schriften, die Vorträge, die Bauten, die Waldorfschulen, die biodynamische Landwirtschaft... und natürlich auch die Holzplastik) nicht da wäre, oder nicht so, wie wir es heute kennen?
      Der „Mist“, mit dem wir es heute zu tun hätten, wäre wohl ein anderer. Ich bin mir aber wirklich nicht sicher, ob dieser andere „Mist“ mir lieber wäre... Du etwa?

      - - -

      Im übrigen war Rudolf Steiner sich der Ansicht einiger/vieler „Besitzer der übersinnlichen Erkenntnis“ sehr wohl bewußt, »daß das übersinnliche Wissen nicht der vollen Öffentlichkeit übergeben werden dürfe, sondern daß es Geheimwissen einiger Weni­ger bleiben müsse, die durch eine strenge Selbstzucht sich die Fähigkeit erworben haben, das geforderte Verhältnis richtig herzustellen. Solche Besitzer der übersinnlichen Er­kenntnis begründen diese ihre Meinung mit der völlig zutreffenden Behauptung, daß ein Mensch, der nicht in vollkommen hinreichender Art für das Erkennen des Über­sinnlichen vorbereitet ist, einen unwiderstehlichen Drang empfindet, Übersinnliches und Sinnliches im Leben zu ver­mengen, und dadurch bei sich und andern alle die Schäden hervorrufen muß, die hier als die Folgen einer solchen Ver­mengung gekennzeichnet worden sind.«

      Dennoch hat Steiner sich entschlossen, einiges bisher „Okkulte“ der Öffentlichkeit zu übergeben. Seine Gründe dafür legt er 1918 in einem Aufsatz dar (aus dem auch das Zitat ist):

      Frühere Geheimhaltung und jetzige Veröffentlichung übersinnlicher Erkenntnisse

      Herzliches Lächeln,
      Ingrid

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    7. @Ernst Seler
      Doch, der Humor wurde als äußerst wohltuend von mir erkannt - ich wollte ihn nur noch unterstreichen.
      Er verdeutlicht wo man landet, wenn das Gehirn die Dinge einfach unkontrolliert weiter spinnt - nämlich
      irgend wann mal bei Saturn-Spekulationen.

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    8. @Ernst Seler
      Und ob die Offenbarung (Apokalypse) Fluch oder Segen für die Menschheit ist, hängt vor allem davon ab, wie viel Unsinn wir in die Welt setzen. Denn im Lichte der Offenbarung wird jeder Unsinn, der noch nicht verwandelt ist als schauderhafte, dämonenhafte Verzerrung erscheinen.
      Und gerade Anthroposophen haben es sich ja zur Aufgabe gemacht, Weltenunsinn zu verwandeln und nicht neuen Weltenunsinn zu produzieren.
      Und fragen Sie jetzt nicht, wen ich damit meine - ich meine nämlich absolut niemanden persönlich damit (Anthroposophie ist ja bei aller Individualisierung eine Gemeinschaftsaufgabe).
      Aber in Spekulationen darüber, in welchen Personen und zu wie viel Prozent Rudolf Steiner wo verkörpert sein soll...
      ...Humor oder Weltenunsinn?

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    9. @Stephan Birkholz
      Haben Sie bedacht, die Frage ist doch, warum die "Offenbarung" in die Welt kam, warum so viele Menschen an der "Apokalypse" verzweifeln, etwa zur Jahrtausendwende, als so viele Menschen glaubten, das Ende der Welt sei nahe, Hab und Gut verschenkten, am Ende mit leeren Händen dastehen. Also die "dämonenhafte Verzerrung" die ist mehr dem Priesterwesen zu verdanken, welche von den Kanzeln die Apokalypse predigen: das Weltengericht. Rudolf Steiner hat eben darauf verwiesen, wie das Weltengericht das persönliche Geschehen ist, wie Karma sich dann bildet. Hinter jedem Unsinn steht auch Sinn.
      Tun wir nicht so heilig, im Streben. Erst als ich den Hinweis Steiners fand, gerade Anthroposophen werden erst einmal recht böse, weil sie voranschreiten, wir alle erst einmal unvollkommen sind und durch die Beschäftigung mit der Geisteswissenschaft der alltägliche Schleier gelüftet wird und die wahre menschliche Natur zum Vorschein kommt und die ist eben nicht schön, bei Jedem, verstand ich die "Probleme" in der AAG. Ob im tieferen Sinne "Sorat" einen Zusammenhang mit Christus ist, also sein "dämonisches Tieferes" bleibt auch als Weltenrätsel und als der "Weltenhumor" stehen, den Steiner in seiner nun vom alten Wachs befreiten großen Plastik hinstellte: der Weltenhumor, der da von oben zuschaut, was da unten mit Christus, Luzifer und Ahriman geschieht. Ich bezeichne Steiners Plastik als vergeblichen Versuch, etwas darzustellen, was so schief gehen mußte, weil es auf kuriose Weise dämonenhaft wirken muß, obwohl es von Steiner nicht so gemeint war. Wenn Sie auf die Prozente so ernsthaft abfahren, was als Humor gemeint war... ...aber vielleicht haben Sie recht, teilen wir uns Steiner auf. "Ich" versuche von Anfang an mein Schicksal mit Steiner aufzuhellen und stieß durch die Jahre auf eine dämonenhafte Geschichte innerhalb der AAG. Was Herr Straacke rein geschichtlich schrieb und mir auch am Telephon erzählte, als Zeitzeuge, da bläht sich Dämonenhaftes im Schein schönster Anthroposophie.
      Nach jahrzehntelanger Beschäftigung mit Religionen usw., ist tatsächlich eine Erkenntnis da: menschliche Vernunft erst befreit den Ballast des Göttlichen der Verangenheit, das Dämonische der Gottesgeschichten. Gott selbst wird in uns und durch uns von seinem Ballast der Geschichte befreit.
      Den Hinweis von "Gemeinschaftsaufgabe" verstehe ich nun so: Michael hat sich geopfert, als er Wolfgang fragte, soll das auf die website und Wolfgang in seiner Begeisterung sein Yes gab. War das Geschehen Weltenunsinn, Humor, Karma, Tabubruch, Verrat. Wir kennen die Motive nicht wir-kl-ich.
      Wer das Werk Steiners studiert (Vorträge) findet eine Stelle, wo er die höchste Stufe der Eingeweihten beschreibt, es gibt da Stufen. Solche handeln so, es gibt keinen Unsinn, sondern immer nur Sinn. Hinter jedem Bösen ist der tiefere Sinn des Göttlichen, so handeln diese Eingeweihten!
      Es gibt Momente im Leben, da solches nicht nur erahnt, sondern erlebt werden kann, nur ist eine solche Stufe schwer ständig durchzutragen. Als der Psychiater mich schlagen wollte, da war so ein Moment. Als ich mich für Herrn M. einsetzte, wußte ich nicht, er war Waldorfschüler in Nürnberg gewesen. Hier ist ein Schreiben an den führenden Psychiater der Forensik in Deutschland:
      http://www.ein-buch-lesen.de/2013/11/mollath-anwalt-gerhard-strate-uber.html
      Wer noch einen Funken Interesse für "Anthroposophie" hat,
      kommt um das Schicksal dieses Mannes nicht mehr herum. Tatsächlich erreichen wir im Sinne der Gemeinschaft, wie Rudolf Steiner sich bemühte, die notwendige Entwicklung nur durch vernetztes Handeln. So sehe ich auch das Bemühen hier, wenn auch im Zeitenstrome sich zeigt, ganz plötzlich wird diese website nicht mehr geöffnet werden, das ist nicht apokalyptisch oder als Offenbarung gemeint, es ist einfach so, es zeigte sich mir vor einigen Nächten........

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    10. Wo soll ich anfangen, wenn nicht hier:

      ...und weil er an der Eingangspforte zur ersten Probe bereits lesen muss:
      «Ohne gesunden Menschenverstand sind alle deine Schritte vergebens.»

      Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?
      GA 10 - Seite 59

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    11. @"gesunder Menschenverstand"

      dem ist eigentlich zuzustimmen, aber durch die Erfahrungen des Dritten Reiches gefährlich. Wer bestimmt, was "gesund" ist - gerade auch im Hinblick des Schicksales des Waldorfschülers/Psychiatrie. Viele Aussagen Steiners müssten umgeschrieben werden, wie er selbst sagte, "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten" sollte ganz neu formuliert werden, das sagte Steiner eben noch zu seinen Lebzeiten. "Logisches" Denken, geschult an der Mathematik wäre nachvollziehbarer. Beziehungsweise ein Denken, geschult durch Zeichnen in der Welt.... .
      Abgesehen davon, es freut, wenn durch einen Hinweis von Ingrid sich erweist, Herr Claus Clement grüßt Herrn Lochmann mit "anthroposophischen Grüßen"... ...das Mosaik der Meinungen und Informationen hat hier seinen eigenen Sinn.... .

      Steiners Hinweis zum Judentum konnten ganz fatal verstanden werden, so auch das Wort "gesund". Wie warnte der Meister von Steiner, ungefähr: vorsichtig, wir erziehen "Bösewichter"....... - Friede allen Mitlesern.....

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    12. "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten" sollte ganz neu formuliert werden, das sagte Steiner eben noch zu seinen Lebzeiten"....
      Die Quelle würde mich ausgesprochen interessieren!
      Ausserdem muss ohnehin alles in der Welt in jedem Augenblick neu geschaffen werden - ansonst ist es tot.
      Damit wären wir dann wieder bei meinem Beitrag von oben mit dem
      'Sta­tus Nas­cen­di' - HIER, HEUTE, JETZT - in diesem Augenblick,
      Auch Anthroposophie unterliegt dem Prinzip von 'stirb und werde', wie alles in der Welt.
      Und das mit dem gesunden Menschenverstand ist eben - obwohl Verstandessache - doch reine Glaubensangelegenheit - ich glaube an ihn!

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    13. Hallo Stephan

      "Ausserdem muss ohnehin alles in der Welt in jedem Augenblick neu geschaffen werden - ansonst ist es tot."
      Ich stimme Dir da schon zu - es ist nur die Frage, wie konkret es mir gelingt, diese Anforderung umzusetzen, bzw. ob ich diese Aussage überhaupt erleben kann. Ich habe Lehrer erlebt, die davon sprachen, dass die Welt in jedem Augenblick neu geschaffen wird (und die auch davon sprachen, dass sie das so erleben) - die findet man nicht unbedingt in anthrop. Kreisen.

      Der Aspekt des "HIER und JETZT", die Betonung auf die Geistesgegenwart gibt es nach meiner Beobachtung schon in der Anthroposophie, allerdings gibt es in dieser eben auch viel, viel Zeit: Kosmologische Betrachtungen von Welt und Mensch, Karmaübungen, Rückschau, usw, überhaupt der bei Steiner zentrale Gedanke der notwendigen Entwicklung und Metamorphose von Welt und Mensch. Ein Hinweis auf "das JETZT", oder auf die Einfachheit und Vollständigkeit des unmittelbaren Augenblicks geht bei ihm m.E. durch die Fülle des Werkes etwas unter.

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    14. Doch, die gibt es – an ganz zentraler Stelle:

      Die Drei Proben (Wasserprobe, Feuerprobe, Luftprobe...


      "Und nicht weniger als in den anderen Fällen ist auch für diesen Punkt das gewöhnliche Leben für viele Menschen schon eine Geheimschule. Personen, die es dahin gebracht haben, dass sie, vor plötzlich an sie herantretende Lebensaufgaben gestellt, ohne Zögern, ohne viel Bedenken eines raschen Entschlusses fähig sind, ihnen ist das Leben eine solche Schulung. Die geeigneten Lagen sind diejenigen, wo ein erfolgreiches Handeln sofort
      unmöglich wird, wenn der Mensch nicht rasch eingreift. Wer rasch bei der Hand ist zuzugreifen, wenn ein Unglück in Sicht ist, während durch einige Augenblicke Zögerung das Unglück bereits geschehen wäre, und wer eine solche rasche Entschlussfähigkeit zu einer bleibenden Eigenschaft bei sich gemacht hat, der hat unbewusst die Reife für die dritte «Probe» erworben. Denn auf die Heranbildung der unbedingten Geistesgegenwart kommt es bei ihr an. - Man nennt sie in den Geheimschulen die «Luftprobe», weil der Kandidat bei ihr sich weder auf den festen Boden der äußeren Veranlassungen stützen kann noch auf dasjenige, was sich aus den Farben, Formen und so weiter ergibt, die er durch Vorbereitung und Erleuchtung kennengelernt hat, sondern ausschließlich auf sich selbst."

      WIE ERLANGT MAN ERKENNTNISSE DER HÖHEREN WELTEN – GA 10
      Seiten 60/61
      Und es gibt sie in der anthroposophischen Praxis (Kindergarten, Schule, Krankenhaus etc.) jeden Tag...

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    15. Ja, ok, es gibt aber auch in "Wie erlangt man..." etliche andere (auf einen zeitlichen Ablauf bezogene) Übungen (Samenkornübung, Rückschau, u.a.).

      Natürlich gibt es die Geistesgegenwart, das "Leben im Jetzt" in der anthrop. Praxis, wahrscheinlich sogar in beeindruckender Weise; in der Anthroposophie als spirituelle Lehre, in der GA, kommt dieser Aspekt m.E. aber zu kurz (Im Vergleich etwa zu E.Tolle, der ausdrücklich sagt, dass das "Leben im Jetzt", oder die Haltung des "Annehmen dessen, was ist", die einzige spirituelle "Übung" ist).

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  8. Man könnte auf Grund der synoptischen Darstellungen Steiners über den indischen, neoplatonischen, scholastischen, alchemistischen und gnostisch-christlichen Einweihungsweg meinen ein Stigmatisierter müsse nicht nur Hellseher (Imaginierende, Erleuchteter) und Eingeweihter (Inspirierter, Initierter) sondern auch Meister (Intuitierender) sein. Der christliche Meister, Adept oder Magier habe den Kreuztragung und Kreuzigung an sich selber erlebt, habe durch rhytmisches Atmen in sich den durchsichtigen, geleeartigen Stein der Weisen (Phantom) bereitet, sich intuitiv in die geistige Umgebung eingelebt, und apokalyptisch die sieben Zornschalen ausgegossen. Beansprucht ein Stigmatisierter also ungefragt die Henosis, die Unio mystica, das spirituelle oder All-Bewusstsein, und ein neues Gleichgewicht zwischen Erleuchtung und Einweihung erreicht zu haben?

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    1. Lieber Ton Majoor,

      danke für Deine Ausführungen zu den Begriffen „Hellseher“, „Eingeweihter“ und „Meister“! Das klingt auch für mich sehr „einleuchtend“.

      Allerdings wäre ich dennoch vorsichtig mit jedem „man könnte meinen“, wenn sich dieses „Meinen“ ausschließlich auf die Darstellungen Rudolf Steiners stützt und nicht (zumindest auch) auf eigene ... wie soll ich es nennen: ich versuch’s mal mit „eigene Erkenntnis im konkreten Einzelfall“.
      Das sagt mir nicht nur mein eigenes Empfinden, sondern auch bei Rudolf Steiner ist ja an vielen Stellen eine Warnung vor allem „Schematischen“ zu lesen, in welchem Zusammenhang auch immer. Das wirkliche Leben ist sehr viel komplexer als jede „systematische Abbildung“, die wir uns davon machen können. Denn jedes „Abbild“ kommt aus der Vergangenheit, während das wirk-liche Leben (auch das der „geistigen Welt“!) aus der Zukunft kommt...

      Außerdem bin ich nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage vollkommen begreife:
      »Beansprucht ein Stigmatisierter also ungefragt die Henosis, die Unio mystica, das spirituelle oder All-Bewusstsein, und ein neues Gleichgewicht zwischen Erleuchtung und Einweihung erreicht zu haben?«
      Was genau meinst Du mit „beansprucht“ und „ungefragt“?
      Es klingt ein wenig so, als wäre eine Stigmatisierung etwas, das man aktiv und bewußt an sich herbeiführt, und nicht etwas, das einem „geschieht“...
      Ist es das, was Du mit dieser Frage sagen wolltest?

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    2. Lieber Ton, da diese Frage nur Meister beantworten könnten, bleibt es wohl eher still.

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  9. Lieber Adam Michaelis, (zu Deinem neusten Beitrag bei den Egoisten)

    der Bösewicht bin ich. Ich habe Judith nur informiert darüber, die private mail an den blog weitergeleitet zu haben - aber sie hat wohl bis jetzt keine Zeit gehabt zu antworten (denn sie ist gerade nicht in Dornach und mit wichtigeren Dingen beschäftigt). Die mail ist also bei Eggert gelandet, weil ich befand, daß die Öffentichkeit (also genaugenommen die weniger klugen Leute, die sich das nicht mittels selbständigen Denkens erschließen konnten) ein Recht darauf hat, zu wissen, daß Judith nichts mit Teresa zu tun hat - sondern so denkt, wie es jeder Anthroposoph tun müßte...- denn wer nicht so denkt, der endet wie TG. (Oder, wenns noch schlimmer wird, wie Adam Michaelis) Bis jetzt habe ich - wie gesagt - noch keine Reaktion von Judith erhalten, der die Sache evtl. auch piepegal ist. Sie interessiert sich sowieso längst nicht mehr für das Gequassel (z.B. von Eggert oder Adam Michaelis) im Internet - Geschwätz und Gerüchteküche sind ihr gleichgültig. Aber klar, Adam Michaelis: ich bin halt extrem indiskret - deshalb solltest Du mir künftig keine privaten mails mehr zuschicken. Es könnte sein, daß ich sie an Eggert weiterreiche! (Und etwas schlimmeres kann einem ja nicht zustoßen, gell...)
    Gruß
    Wolfgang Stadler

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    1. @ Wolfgang
      "...weil ich befand, daß die Öffentlichkeit...ein Recht darauf hat, zu wissen, daß Judith nichts mit Teresa zu tun hat..."

      Wie ich bereits gestern angedeutet habe: Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass es Menschen gab/gibt, die von einer ernsthaften Verbindung/Zusammenarbeit JvHalle-TG überzeugt sind (nur aufgrund dieses einen Artikels hier auf dem Blog, der ja nicht einmal besonders ernst gemeint war...??). Adam Michaelis und andere werden sich jedenfalls über den Umstand, dass Du "halt extrem indiskret" bist, freuen, damit lieferst Du eigentlich nur gutgelaunt und unbedarft neues Material für deren Intentionen.

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    2. Dann sollen sie halt. Wer nimmt schon einen Adam Michalis ernst - der auch die Anthroposophie ernst nimmt? Aber es gibt halt leider bei den Egoisten viele Leser, die auf den Unsinn anscheinend hereinfallen - da sie die Anthroposophie nicht wirklich verstanden und verinnerlicht haben. Die sollen mit diesen Gedanken von Judith erfahren, wie man richtiger denken sollte...- dachte ich. Ich denke mir halt: nun haben sie vielleicht einen Buhmann in mir gefunden. Sollen sie über mich lästern, soviel sie wollen. Ich bin keine öffentliche Person - wen interessierts. Aber es gibt schon einige, die sich über den Text von Judith gefreut haben - sogar der Italiener Pietro Cammeriesi (oder wie der heißt) hats gleich auf italienisch übersetzt und mir gesagt, daß sich einige darüber gefreut hätten. Insofern glaub ich nicht dran, daß der Text Judith geschadet hat! Die, die darüber lästern, die lästern sowieso über alles - egal was Judith sagt, z.B. der unsägliche Adam Michaelis, der mir vorkommt wie ein armer vereinsamter Arbeitsloser, der sich mit Anthroposophie befaßt - aber ihr nicht gewachsen ist. Er sucht sich immer wieder einen Gegenstand (seit Monaten Judith von Halle), über die er in blödsinnigster Weise herzieht und sich dabei wie ein großer Weiser gebärdet, ein Kaiser. Aber er merkt nicht, daß er eine Art Kaiser ist wie der, den wir kennen aus dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Er merkts wirklich nicht.
      Ich glaub nicht ernstlich, daß ich mit dem Text (der eine Selbstverständlichkeit für Anthroposophen sein sollte...) Judith geschadet habe. Und manch einer, der auf den Käse hereinfiel oder verunsichert war, merkt hoffentlich, daß es völliger Unsinn ist, Parallelen zu ziehen von TG zu JvH. Und andere, die klug sind (wie z.B. Ingrid H.) fühlen sich bestätigt - haben nur drauf gewartet, daß was kommt. Daß von Judith von Halle nichts kommt, das war eigentlich klar. Die reagiert nicht auf den ganzen Unsinn. Insofern konnte ich es vor meinem Gewissen vertreten, diese Indiskretion zu machen - denn wenn die einzige Folge die ist, daß die Unbelehrbaren schwatzen, dann seis drum. Gruß, Wolfgang

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    3. Hallo Wolfgang,
      ja, ok, das hört sich schon anders an...(ich hatte mich auch erst etwas geärgert, dass Du Dich nach dieser Aktion auf dieser Website nicht gemeldet hast) - Du hast schon recht, richtig "schaden" wird JvHalle diese Sache nicht. Ich hoffe auch, dass sie nicht darauf reagiert und sich hier etwa noch rechtfertigt oder erklärt - in der Zeit kann sie lieber eines ihrer neuen, großartigenen Bücher schreiben (Habe die Tage übrigends "R.St. Meister d.weissen Loge" bei Amazon rezensiert). A.Michaelis kann ich ebenfalls nicht ansatzweise ernstnehmen, unabhängig von seiner JvHalle-Polemik.

      Grüße, Rainer

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    4. "Die sollen mit diesen Gedanken von Judith erfahren, wie man richtiger denken sollte..." "Richtiger denken" finde ich eine interessante Formulierung.

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    5. :-) Ja - auch ich finde, daß „richtiger denken“ eine interessante Formulierung ist.

      Allerdings hätte ich jetzt schon eine Frage. Sie ist nicht polemisch, sondern ganz ernst gemeint, und ich richte sie an alle „Gegner“ Judith von Halles (to whom it may concern...):

      Auch wenn ich selbst Euren / Ihren Standpunkt nicht teile: es gibt Gründe, „gegen“ JvH zu sein, die ich wirklich gut begreife.

      Aber findet Ihr / Finden Sie, daß das, was JvH in dieser oben zitierten privaten mail an WS schreibt, inhaltlich nicht „richtig“ ist?
      Stimmt Ihr / Stimmen Sie JvH nicht zu in dem, was sie über das „Signum“ eines „Meisters“ oder „auf dem Entwicklungsweg weiter Vorangeschrittenen“ sagt? Immer vorausgesetzt, es gibt so etwas wie „Meister“ oder „auf dem Entwicklungsweg weiter Vorangeschrittene“; oder meint Ihr / meinen Sie, so etwas gibt es nicht, kann/darf es (heute) nicht (mehr) geben?

      Oder aber meint Ihr / meinen Sie tatsächlich, es sei (heute) durchaus mit „spiritueller Meisterschaft“ zu vereinbaren, in die Welt hinauszuposaunen, man sei in einem früheren Leben Novalis oder Rudolf Steiner oder sonst ein „Erleuchteter“ gewesen und stelle aus diesem Grund hier und jetzt „Führungsansprüche“... ?

      Wirklich. Das würde mich sehr interessieren.
      (Ebenso wie es mich interessieren würde, ob es irgendetwas gibt, das JvH tun, sagen oder schreiben könnte, ohne einen weiteren beißenden Artikel von Adam Michaelis zu ernten... aber auf diese Frage werde ich wohl keine Antwort erhalten...)


      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    6. "(Ebenso wie es mich interessieren würde, ob es irgendetwas gibt, das JvH tun, sagen oder schreiben könnte, ohne einen weiteren beißenden Artikel von Adam Michaelis zu ernten... aber auf diese Frage werde ich wohl keine Antwort erhalten...)"

      Liebe Ingrid, na, so "sieht" man sich also wieder...:-)

      ich glaube, das hast Du schon richtig erkannt: Egal was JvHalle schreibt oder sagt, A.Michaelis und Co werden sich darüber freuen, irgendetwas aus ihrer Aussage herausfischen und triumphierend als Beweis für ihre hochgefährliche Mystik der Netzgemeinde präsentieren. Sie müsste sich für ihre Stigmata und Fähigkeiten öffentlich entschuldigen, dann wäre vielleicht kurz Ruhe. Herzliche Grüße Rainer

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    7. Ungeheuerlich Und er hat nicht das geringste Schamgefühl. Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr

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  10. Und schad drum, daß Adam Michaelis auf dieser Seite nicht mitliest - dann hätte er sich wiedermal sparen können, einen Haufen Schwachsinn zusammenzuschreiben - und Klatsch in die Welt zu setzten (vielleicht sollte er doch mal die Nebenübungen, die R.Steiner vorschlug, machen - seinem Charakter könnts nicht schaden. Er wirkt ja wie ein gelangweilter Arbeitsloser, der viel Zeit an seinem PC hat - und in der Einbildung lebt, er sei ein König) - Oben schrieb ich: "Was Deine Theorien betrifft: es ist nur ein einziger Mensch aus JvHs Zweig gewesen, der durch den Brief von Teresa verunsichert war - und wirklich nur verunsichert - und sonst gar nichts. Ansonsten viele aus den anthroposophischen Zusammenhängen, die nichts mit JvH zu tun haben. Aber "anthroposophische Zusammenhänge" sind immer unser aller Zusammenhänge. Denn wir (Prokofieff, Michael Eggert, Du, JvH, ich, usw.) sind die Anthros der Gegenwart." Aber Michaelis denkt wie immer zu kurz, zu klein, zu schäbig, zu befangen, vorverurteilend, theoretisierend, selbstgerecht - und auch ziemlich unintelligent. (was seiner eigenen Ansicht über sich selbst radikal widerspricht). Wolfgang

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  11. Mit dem Namen "Adam Michaelis" zeigt der Kerl doch nur, daß er ein kleiner Aufschneider ist - die Texte sagen ja alles...- Auf einem ähnlichen Niveau (bzw. auf einer ähnlichen Niveaulosigkeit) wie Teresa Garhart. Insofern sind sie zwei Geschwister - in ähnlichem Sinne wie Luzifer und Ahriman.
    Wolfgang

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  12. @ Wolfgang

    Hier noch ein Buchtipp: "Kultus - Ursprung, Gegenwart, Zukunft" Flensburger Heft 108, Verena Stäel von Holstein im Gespräch mit Bastian Baan (Priester CG).

    Frau Stäel von Holstein (das ist die Frau, die den Kontakt zu den Naturwesen hat) bestätigt an 2 Stellen im Buch die Aussagen JvHalles. Auch sonst sehr lesenswert.

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    1. Danke, Rainer, für den Tipp. Aber das hab ich schon mal gelesen, - ist sicher schon ein Jahr her, daß ich da mal drauf stieß. Aber ich werds nochmal lesen...

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  13. Ich muss dann leider mal wieder auf Moderation umschalten, da die von- Halle- Anhänger erneut dominant und abfällig gegen Andersdenkende Platz ergreifen, obwohl die Darstellung Frau von Halles von meiner Seite ohne Einschränkung nicht nur hier im Blog hatte erscheinen, sondern auch als Basis für Übersetzungen ins Englische und Italienische hatte dienen können.

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    1. Also das war nur der Dialog zwischen Rainer und mir - und der ist auch schon beendet. Andersdenkende haben in den letzten Monaten immer genügend Raum gehabt, sich abfällig über Judith zu äußern - nun dürfen wir auch mal ein paar Minuten frei reden...- Ansonsten war es nie meine Absicht, daß hier Übersetzungen gemacht werden. Und bevor Du mich nicht (in der privaten mail) gefragt hattest, ob Du den Text von JvH im Blog veröffentlichen sollst, bin ich gar nicht auf so eine Idee gekommen...- das war einfach nur spontan...Ansonsten dürfen auch andere als Rainer auf meine Beiträge reagieren...- aber eigentlich hab ich auch nichts Neues mehr zu sagen...- aber dennoch: danke für das Reinstellen des Textes von Judith (wobei ich immer noch nicht weiß, ob das eher ein Fehler war - aber seis drum...)

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  14. @Michael: naja, also die zwei abschließenden Kommentare, die ich jetzt noch reinstellte, die kannst Du nun auch noch freigeben. Ich verschwind dann schon wieder von Deinen Seiten...- und läster nicht mehr über Adam Michaelis. (Ist ja jetzt gemacht, nun ist gut...)

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    1. Adam und Teresa als Luzifer und Ahriman? Das war wohl eher eine lächerliche Attacke. Aber es geht nicht um die mangelnde Qualität der Auseinandersetzung, sondern schlicht um die erdrückende Präsenz, das "Pressing" im Kampf um Deutungshoheit. Den Lesern das "richtige Denken" einzuimpfen. Sehen wir mal, wie das weiter geht. Der Reihe nach wäre jetzt Teresa Gahart dran, wenn sie denn möchte. Sie hat in den USA übrigens eine Reihe von Freunden und auch eine Bandbreite von Themen. Ich bin gespannt, ob sie Stellung beziehen möchte. Die Beziehungen zwischen den "Meisterinnen" Judith von Halle, Wibke Reinstein und Teresa Gahart scheinen ja etwas angespannt zu sein.

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    2. Michael - da gibts ja wohl einen gewaltigen Unterschied zwischen den Damen...- allein der, daß Judith von Halle noch nie auf die Idee kam, zu behaupten sie sei der wiederverkörperte Rudolf Steiner - und überhaupt (wie auch beschrieben in dem neuen Text hier oben) noch nie auf die Idee kam, Geheimnisse ihrer Individualität preiszugeben. Da läßt sie sich lieber beschimpfen - oder die andern spekulieren darüber, wer sie wohl war --- aber sie käme niemals auf die Idee offen oder indirekt Andeutungen zu machen, was sie z.B. für eine Inkarnation hatte vor der aktuellen. Sie greift auch bei Streitereien (zum Leidwesen der Schreiberlinge - siehe beim Thema E. Maryon) nicht ein. Und sie würde niemals chatten - wie Wibke oder Teresa...- Nee, also wenn man die 1000 Unterschiede nicht sieht, und drauf besteht, das zu nivellieren - dann kann man nur noch resignieren - und sich wundern...Wolfgang

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    3. Natürlich hinkt der Vergleich mit Luzifer und Ahriman. Aber so wie Ahriman in bestimmter Hinsicht auch eine Stufe "weiterentwickelt" ist als Luzifer, so sehe ich auch "Adam Michaelis" eine Stufe "weiterentwickelt" als Teresa. Und in beiden Fällen ist die Weiterentwicklung kein positiver Fortschritt. Aber ich weiß, daß Du da ziemlich anders denkst - und deshalb brauchst Du hierauf auch nicht zu antworten. Aber ich kann das Vergleichs-Spielchen auch noch fortführen: Teresa ist von Luzifer am Schlafittchen gepackt, Du bist schon eher (in Bezug auf Deine Artikel über JvH) von Ahriman gepackt - und leider ist der Adam Michaelis noch einen Schritt weitergegangen und hat schon das Asuras-Niveau erreicht. (Und in diesem Bild ist dann Judith von Halle diejenige, die sich auf dem Christus-Niveau befindet...)

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    4. Danke für die Ehrlichkeit der Beteiligten, es ergab sich nun ein klares Bild, wie der Text von Judith von Halle auf diese website kam.
      Für alle, die gern Rudolf Steiners Inkarnation beanspruchen, gibt es eine tröstende Nachricht. Ja, sie haben alle recht, auf besondere Weise.
      Bei allem Ringen, Spaß, Mißverstehen, ehrlichem Suchen und versuchter Meinungshoheit, wenn wir bei aller auch nun nach Jahrzehnten auftauchenden, entstehenden Kritik an Rudolf Steiner, seinem Handeln (gerade im Verkehr mit Frauen) diese Kritik aussprechen dürfen, einfach, weil uns neues Wissen zur Verfügung steht, so nehmen "wir" doch einen Kern seines Ringens ernst, als wahr, als berechtigt an und so ist es hilfreich durchaus auch mit seinen Vorträgen zu arbeiten. Da findet sich ein (für mich) bedenkenswerter Hinweis: Steiner beschreibt, wie Jemand, der sich für den Kaiser von China hält, recht hat. Aber nur in der Nachtsphäre. Das Krankhafte sei, wenn man/frau sich am Tage für den Kaiser von China hält.
      Sagt sich das so leicht von Steiner, oder enthält dieser Hinweis eine geistige Tatsache, die bemerkenswert ist. In der Nacht sind wir demnach auch der Franziskus, nur nicht am Tage. Kann es nun sein, durch die Beschäftigung mit dem Werk Steiners, besonders seinen Vorträgen, entsteht nicht aus einem Krankheitsbegriff, sondern aus der Dichte, Schwere all der okkulten Aussagen von Rudolf Steiner eine so starke nächtliche Identifizierung mit dem "ICH" von Rudolf Steiner.. ...es wäre also kein Wunder, wenn das am Tage dann sein Ventil sucht und einzelne Menschen aus ihrer Veranlagung heraus sich für Rudolf Steiner halten müssen, aus dem Zwang des okkulten Wissens. Wenn Steiner darauf hinwies, wie die Katholische Kirche zu recht früher das Bibellesen untersagte, weil ohne Vorbereitung Verwirrung eintreten muß (nachzuempfinden bei Zeugen Jehovas), ja er davon spricht reine Bibelleser werden im nächsten Leben Ahriman verfallen, weil sie buchstabengläubig sind, dann erkennen wir durchaus auch eine berechtigte Gefahr, welche durch das Lesen der Vorträge Steiners entstehen kann. Nun war Steiner, sein Wirken einmal da und wir müssen mit dieser Gefahr der Fehlentwicklungen in uns/mit uns umgehen, Furcht hilft natürlich nicht. Wir können also Menschen, die sich für Rudolf Steiner halten durchaus auch ernst nehmen, denn auf besondere Weise haben sie recht......

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  15. Diese Vergleiche Teresa-Luzifer, AM-Asuras usw. halte ich auch nicht für besonders umwerfend oder hilfreich. Allerdings ist es dennoch interessant, herauszufinden, aus welcher Motivation heraus z.B. ein Adam Michaelis so enorm viel Zeit, Aufwand und Energie darauf verwendet, irgendwelche Texte gegen JvHalle zu produzieren.

    Wenn man sich seine Website, seine Themen anschaut, ist es auffällig, dass es sehr ähnliche Themen sind, wie die von JvHalle: Christologie vor allem, Das "Böse" in unserer Zeit, usw.

    Kann es sein, dass er ganz einfach nur so etwas wie Neid auf JvHalle empfindet, weil diese mit den gleichen Themen seit fast 10 Jahren für intensive Diskussionen in der anthrop. Bewegung sorgt und ziemlich viel Zulauf hat, während er anscheinend kaum wahrgenommen wird...? Manchmal sind solche scheinbar ganz "einfachen Erklärungen" naheliegend, auch wenn sie nicht alles aussagen, bzw. wenn sie ergänzungsbedürftig sind.

    Grüße an Wolfgang! (Ich bin auch froh, dass JvHalle hier nicht mitschreibt).

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    1. Über die Motive für Dein eifriges Giftspritzen will ich gar nicht spekulieren- aber es scheint zu Deinem Mantram geworden zu sein, seitdem Du zum von- Halle- Anhänger konvertiert bist.

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    2. Auch interessant, dass Du bei vielen meiner Kommentare entweder schreibst, ich würde "Gift spritzen" oder "belehren".

      Während Du hingegen Deine eigenen Beiträge hier (möglicherweise sogar ganz ernsthaft) sogar als "meditativ" (!) einschätzt ("Geistiger Leberkäse"...7.11.) - nachdem Dich ein Leser darauf aufmerksam gemacht hat, dass Du ständig "man" statt "ich" schreibst... Eine bemerkenswerte Selbsteinschätzung.

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