Marie Steiner: Die Generationen

"Was in diesen letzten Jahrhunderten Bewußtseinserrungenschaft des Einzelnen sein konnte, muß nun allmählich von Gruppen, von Gemeinschaften erobert werden.

Keine Aufgabe aber ist schwerer, denn eine Gemeinschaft ist eine fluktuierende Masse; sie wechselt beständig nicht nur ihr äußeres Antlitz, sondern auch ihr Innengesicht. Kaum hat die eine Menschenschicht durch Lebenskämpfe und Erfahrungen eine reifere Stufe der Bewußtseinsvertiefung erlangt, so drängt die nächste Generation, oder solche, die früher abseits standen, als Nachschub heran, der nun von neuem mit dem Sammeln von Erfahrungen zu beginnen hat, und der dadurch den schon errungenen Reifezustand auf eine frühere weniger reife Stufe zurückdrängt.

Wenn alte Probleme vor diesem jungen Nachschub auftreten, so beurteilt, verurteilt er sie gern, ist schnell fertig mit dem Wort – doch fehlen meistens die nötigen Unterlagen für die Urteilsbildung. In komplizierten Fällen hat er auch gar nicht die Möglichkeit, sie zu erlangen. Er ist auf das ihn umschwirrende Gerede angewiesen, und dieses hat es in sich, daß es nicht nur wie Proteus die Formen wechselt, sondern auch die Substanz fälscht, die Tatsachen sogar oft in ihr Gegenteil verkehrt. Da sich die Konflikte im Laufe von Jahren und Jahrzehnten aufgebaut haben, geht ihr Sachlichkeitswert durch Sympathien und Antipathien und durch die Wunschnatur des Menschen verloren. Wer nicht von Anfang an wissend alles mitgemacht hat, wird bald in ein undurchsichtiges Gewebe verstrickt und sieht Gespenster, nicht Wirklichkeiten. Er tappt im Dunkel, die Wahrheit entzieht sich ihm."

(Danke Ingrid)


Kommentare

  1. Geschichte und Reinkarnation. Unter der Oberfläche der äußeren Geschichte wirken
    Dinge, wie dasjenige, was in einem Zeitalter lebt, in ein späteres Zeitalter durch
    die ins Leben wiederkommenden Menschen ins Leben hinübergetragen wird.
    GA237. s27

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nach all den verschiedenen Ausführungen, Gedanken zu Steiner, den Folgen:
      Steiner als Nachfolger der Scholastik
      - "scholastik ist der versuch, die "existenz" gottes mit dem denken beweisen zu wollen."
      http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-scholastik-

      taucht ein in seiner Karmaforschung und Vorträgen vom gedanklichen Beweis zur Darstellung lebensgestaltender Ich-Formulierungen durch die Geschichte als logische Sinnstifftung des Kampfes in der Menschheit, des Ringens nach Gott. Religion als Sinnstiftung wird obsolet (Dala Lama: "Religion passt nicht mehr in unsere Zeit"). Der Kampf der Götter wird nun sinnlos, weil der Erkenntniskampf, das Erkenntnisringen nun in uns selbst stattfindet, kein Guru, kein Lehrer mehr unser Denken übernimmt, ja nicht einmal helfen kann. Jeder Einzelne ist auf sich selbst angewiesen, kann gerade noch im Leid und Freud Dritter sich aufrichten oder herabziehen. Das Aufbegehren der nordischen Mythengestalten gegen ein System "Steiner" ist berechtigt, da das Übergewicht der Vorträge Steiners durch Verlebendigung der Schatten neue Realitäten schafft, fordernd: ich Bin Das ("Maria Stuart"), was bist Du. Dieses Aufbrechen der Geschichte im Individuum erschafft im W-Ahn eine eigene Realität, die als "krank" abgestempelt werden muß, da mit der Gottes-Auffassung nicht kompatibel und als störend empfunden wird. Inquisition als gemeinschaftsbildende Maßnahme ist unzulässig, jeder ist im Geiste vogelfrei, Herr und Dame seiner Geschichte. Karmaforschung wird also immer zu einem Karmagefängnis, des Gebenden und Nehmenden. Ich verstehe "monroe" als "Querspieler", der das individuell Echte erlebt, erahnt, erfragt, auch erfordert und aus meiner Sicht mit einer Phrase abgespeist wurde, den Blick auf die Lichtwolke an den Füssen... Ob Lehre mit Stigmata oder als Dienstleister des Steiners, oder wenn Steiner und Erzengel durch Menschen sprechen, "wir" bleiben doch nur Abhängige eines Systems, werden dann nur zu Handlangern, zu lebendigen Nichtsen. Die Systeme zerbrechen, wenn "herzliche Grüße" als Stiche erlebt, wer und was verdreht den Impuls. Wenn Lebenssituationen in Dritten erwachen, wenn "Über die Rettung der Seele" (Autor Psychiater und Anthroposoph Lievegoed) den Zeitpunkt benennt, in welchem wir uns befinden, die Kulmination der wiederinkarnierten Anthroposophen, wer hat, wo ist der Schlüssel für das Erkennen! Hat ihn der Dalai Lama ausgesprochen, in Wien vor tausenden Menschen, als ein gewaltiges Mantra sich meiner Seele entwand, erschütternd den Geistesraum. Steiner fragte, geht es mit der Religion so weiter, wie seit tausenden von Jahren. Der Dalai Lama beantwortete die Frage Steiners "Religion passt nicht mehr in unsere Zeit" - "Geschichte und Reinkarnation".

      Wir sind nicht in einer Diskussion, wir sind mitten in der Schl-acht, des Geisteskampfes, von dem der Sohn des Sufimeisters, den Steiner durch das Erste Goetheanum führte am Fuße des Mont-Blanc zu uns Versammelten sprach, was sich mir tief in die Seele eingrub: in den Geistigen Welten ist der Kampf viel grausamer als auf Erden, denn es geht um das "ICH".
      Er sprach das mit geschlossenen Augen, verstummte und erst Jahrzehnte später habe ich davon erfahren, dieser Mann ist der Sohn des Sufimeisters, der von Steiner durch das im Bau befindliche 1. Goetheanum geführt wurde.
      In unserem Kampfe spiegelt sich ein Kampf der Götter. Der Asiatische Raum blickt sehnsuchtsvoll nach Europa, Europa das die materielle Welt beglückte und doch in den veschiedenen Völkern ein ICH gemeinsam geboren werden soll... ...das später erst von den slawischen Völkern im Leben verwirklicht.... ...deswegen gehen "wir" noch leer aus (wir werden uns noch nicht vestehen können), im Leben selbst, denn das ICH wird erst noch geboren, durch unser Ringen.

      Löschen
  2. Das gute Nachricht ist, das wir enger miteinander verbunden sind mit diejenigen, die fur uns wichtig sind, als wir es glauben würden. Das Leid rührt davon her, dass wie es selten wahrnehmen können.

    AntwortenLöschen
  3. Zugegebenermaßen habe ich etwas Schwierigkeiten mit Marie Steiner, ihrem persönlichen Denken. Diese Zeilen, sie wirken klar, logisch und doch erscheint - in mir - ein Mangel des Geistigen Menschen, wenn "Nachschub" fällt... . Las den Text auf dem anderen thread, nun hier, es fallen die Worte Steiners ein, wie er über Marie Steiner spricht, an der alles, das ganze Werk durch ihr Verhalten (zu Ita Wegmann) zu zerfallen droht. In welcher inneren Zerissenheit mußte sich Steiner fühlen, wenn wir von ihm solche Worte lesen dürfen, dies achtsam betrachten.
    Die obigen Zeilen im Kontext zu der Situation der AAG sind legitim als Verteidiung zu lesen, haben im inneren Duktus fast etwas von einem Kirchenfürsten an sich. Rede und Denkweise der vorhergehenden Inkarnation?!
    Wenn wir aufgeschriebene Worte von Marie und Rudolf Steiner "ernst" nehmen, so dürfen wir, wenn wir mit Persönlickeiten der AAG verbunden sind, durchaus innere Konflikte der Vergangenheit in der Gegenwart beleuchten. Wie erschütternd war es, so viele Jahre als "Mitglied", nachdem ich Herrn Jakob Streit persönlich in Regensburg sprach, von ihm die Zeugenaussage bestätigt zu lesen, Steiner habe die Weihnachtstagung als gescheitert erachtet, wiederholt dies ausgesprochen. Die Erschütterung in mir, zu erkennen, wie letztlich die Anthroposophen als AAG mit der "Weihnachtstagung" eine Lüge leb-t-en, ist Keim Wahrheit zu erkennen. Dieses Ringen nach Wahrheit wird die Vergangenheit erhellen müssen, öffentlich, das verlangt die Zeit. Jahrelang intensivst, gerade auch durch Texte, die Michael hier veröffentlichte, mit der tibetischen Kultur zu leben, die von Aussagen Steiners erhellt werden, lässt einen Willen erwach-s-en, der die Brücke sucht, was "Religion" von der Menschheit trennt, fern hält. "Anthroposophie" wird doch auch gehandelt wie eine "Religion". -- Bei allen widerstreitenden Gedanken, Ansichten christallisiert sich für Michaeli 2012 eine interessante Konstellation. Vielleicht kann uns der "Osten" tatsächlich helfen, eine Situation zu erhellen, voranzuschreiten, da wir endlich Karmaverhältnisse erkennen dürfen, letztlich müssen, um ohne gegenseitige Zufügung von Schmerzen endlich voranzuschreiten..... .

    AntwortenLöschen
  4. Lieber Herr Seler
    Sie haben einen sehr wichtigen Punkt getroffen mit der Aussage von Steiner über die Weihnachtstagung.

    Lieber Herr Eggert,
    Man will hier in diesem Blog mich als diejenige sehen, Marie Steiner persönlich zu bekämpfen und zu beschuldigen. Und dies ist eine völlig falsche und illusionäre Ansicht von Ihnen und Frau Ingrid H. Das muss ich hier definitiv klar hinstellen.

    Sie sollen am besten die Menschen fragen, mit denen ich in diesem Sommer in Rumänien im Zusammenhang mit dem Thema "Karmische Aufgaben der anthropsophischen Bewegung" gearbeitet habe. Sie können konkret diese Menschen nachfragen, wie meine Arbeit dort von den meisten Menschen verstanden wurde. Man hat über das Schicksal von Marie Steiner aus ganzem Herzen geweint. Man versuchte dort zu verstehen, was wirklich hinter dem zunächst sozial unverständlichen Verhalten und Handeln von Marie Steiner im Konflikt gegen Wegman vorliegt. Ihr Leid, ihre Schmerzen, die bisher hinter einer unwahrhaftigen Idealisierung ihrer Person nie wirklich gesehen und verstanden wurden, haben wir versucht mitzudenken und zu fühlen. Das konnten die Menschen in Rumänien mit ihrer intensiven Herzkraft, die sicherlich auch mit der Qualität von Osteuropa zu tun hat, so innig tun. Sie wollten es verstehen.

    Aber "eine solche echte Empathie aus dem Ich" als die wahre Schicksals-Erkenntnisgrundlage kann nicht entstehen, wenn man den michaelischen Mut nicht besitzt, um die Wahrheit wirklich schonungslos zu sehen. Damit beginnt eine wirkliche Forschung.

    Haben Sie selber alle historische Dokumente durchgelesen und daraus ein eigenes Urteil gewonnen, dass Marie Steiner bloss recht hatte im Konflikt gegen Wegmann? Haben Sie selbst empirisch überprüft, was Marie Steiner und ihre Gefolge tatsächlich in diesen Konflikten taten?, bevor sie so für die Bestätigung ihrer Interpretation einen Teil aus einem Schrieben von Marie Steiner zitieren? Das ist genauso "unglaublich" wie alles in Deutschland in der gleichen Zeit geschehen ist. Das hilft nicht, diese wirklich geschehene historische Tatsache zu ignorieren. Die Deutschen sind trorz der gewesenen Tatsache mit dem Dritten Reich überhaupt "kein böses Volk", so wie Marie Steiner niemals aufgrund ihres Verhaltens als böser Mensch abgestempelt werden kann. Wer diese Unterscheidung nicht kann, kann weder die Wahrheit erkennen noch die Heilung bewirken.


    Junko Althaus




    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es geht gar nicht um das "Rechthaben" - nichts wäre mehr daneben als das. Es geht vor allem darum - wenn man etwa die Briefe Rudolf und Marie Steiners liest- zu erkennen, dass sie in Personalunion gehandelt haben, dass "das Werk" ohne das Zusammenwirken Beider nicht entstanden wäre. So eine Arbeit muss in Arbeitsteilung gemeistert werden, insofern ist es ihrer beider Werk. Die Vorkommnisse nach Steiners Tod sind eine andere Sache. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass Steiners Kooperation mit Wegman eine Konkretisierung, Modernisierung und womöglich Neuorientierung Steiners mit sich gebracht hätte. Dazu ist es leider nur im Ansatz gekommen.

      Löschen
    2. „Sie sollen am besten die Menschen fragen, mit denen ich in diesem Sommer in Rumänien im Zusammenhang mit dem Thema "Karmische Aufgaben der anthropsophischen Bewegung" gearbeitet habe.“

      Dazu nun ein kleiner Nachtrag:
      Unter dem Titel „Ein Same, der in die Erde gelegt wurde“ berichtet Angelika Oldenburg im dieswöchigen „Goetheanum“ über die Tagung in Rumänien.
      In ihrem Bericht finden sich diese beiden Absätze:

      »Damit hatte ich nicht gerechnet, dass es gleich, ich war ja noch gar nicht richtig angekommen, um das Verhältnis zwischen Marie Steiner und Ita Wegman gehen würde, in den Kern der anthroposophischen Gesellschaftsgeschichte sozusagen. Junko Althaus bemühte sich um Verständnis für beide Seiten, auch wenn deutlich wird, dass ihre Sympathie mehr Ita Wegman gehört.
      «Wenn Konflikte auftauchen», sagt sie, «stoßen Werte aufeinander – die Schätze der Individualitäten.»
      ...
      Im abschließenden Plenum spricht Junko Althaus davon, wie klug die anthroposophische Bewegung im Bereich der Erkenntnis sei und wie tüchtig im Handeln – nur in der Mitte würde es hapern, im Bereich der Selbstfürsorge und der Empathie mit den anderen. Die Parzival-Frage – 'Oheim, was wirret dir?' – würde zu selten gestellt. Das schwäche die Anthroposophie, gebe ihr keine gute Lebensgrundlage.«

      Löschen
  5. Liebe Frau Althaus,

    es lag niemals in meiner Absicht, es so darzustellen, als ob Marie Steiner „bloß recht hatte“ in diesem Konflikt.
    Aber beim Lesen der Artikel in Ihrem Blog rief es in mir fortwährend „Audiatur et altera pars!“ - und so wuchs das Bedürfnis, einige Worte Marie Steiners (mit denen sie allerdings, so empfinde ich es, tatsächlich „recht hat“) und besonders auch die letzten auf Marie Steiner bezüglichen Worte Ita Wegmans hier zugänglich zu machen.

    Als meine „Maxime“ in solchen Angelegenheiten können die Worte Jens Peter Jacobsens gelten:

    »Du sollst nicht gerecht sein gegen ihn; denn wohin kämen die Besten von uns mit der Gerechtigkeit; nein; aber denke an ihn, wie er die Stunde war, da du ihn am tiefsten liebtest.«
    Ich bin vollkommen überzeugt davon, daß eine solche Einstellung (in Bezug auf alle Individualitäten, mit denen man es zu tun hat!) die Grundvoraussetzung ist für eine fruchtbare Karmaforschung. Denn erst dadurch wird der „Blick“ weit genug auch für alles, was jenseits der eigenen persönlichen Erfahrungen und Beurteilungskriterien liegt.

    Wenn ich eine solche liebevolle Einstellung nicht schmerzlich vermißt hätte in Ihren Blog-Artikeln, wäre ich niemals auf den Gedanken gekommen, dem etwas „entgegenzusetzen“.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
  6. "Wenn ich eine solche liebevolle Einstellung nicht schmerzlich vermißt hätte in Ihren Blog-Artikeln, wäre ich niemals auf den Gedanken gekommen, dem etwas „entgegenzusetzen“."
    Interessant wie verschieden die Worte von Frau Junko Althaus gelesen werden. Ich selbst fand die Texte "liebevoll", weil sie durchdrungen sind im Bemühen, was Steiner so formulierte "Und Anthroposoph kann nur sein, wer die Wahrheit will und nicht die Lüge" (habe aus Erinnerung zitiert). Was ist denn "Liebe", durchaus auch als Ehemann gesprochen, der Nachts die Dramen bei "Domian" hört und letzthin in das Jobcenter Schwandorf ging, eine verheerende schwarze rießengroße Plastik, als Halbrelief entdeckte, ganz merkwürdige Formen, intuitiv spürte, wie diese Plastik wie ein zentraler Punkt in einem morphogenetischen Feld wirkt, wie irgendwie auch das Böse an sich existiert, dem Bösen von dem Steiner sagte, er dürfe nicht sagen, was nach dem Jahre 2000 als Böses auftreten wird, so schlimm ist es....
    ......Liebe kann nicht die Bejahung des Bösen sein, so wie Aurobindo sagt, trotz des Erkennens der Einheit allen Seins, gilt es zu handeln, zu kämpfen und er empfahl einem Anhänger, der zu ihm kam und um eine Meditation bat, er solle sich den Amerikanern anschließen, Soldat werden und gegen Hitler kämpfen....
    ... liegen die Kämpfe der Menschen nicht viel tiefer, wenn wir die Geisteswissenschaft Steiners ernst nehmen, mit seinen Darstellungen der Geistigen Welten, ihren Hierarchien ihren Einflußnahmen auf den Menschen. Lese vorhin in "Die Zeit":
    "Die Religion hat in breiten Kreisen keinen guten Namen mehr. Den Bund mit Gott durch eine Beschneidung zu markieren, das erscheint immer mehr Menschen nicht als Akt der Liebe, sondern als Grausamkeit, die durch nichts zu rechtfertigen ist."
    http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-09/beschneidung-regelung/seite-2
    Waren die Worte des Dalai Lama in Wien prophetisch, als er dies später sogar noch verdeutlichte "Religion passt nicht mehr in unsere Zeit".
    Kann es sich erweisen "Anthroposophie passt nicht mehr in unsere Zeit".

    AntwortenLöschen
  7. Herr Seler es wurde mich interessieren Stelle und Datum zu vernehmen woe Steiner gesagt haben soll das er vom Boesen nach dasJahr 2000 nicht sprechen kann.

    AntwortenLöschen
  8. @cheese curve
    bin zeitlich belegt,
    werde später nachschauen,
    da ich normalerweise wichtige Seiten direkt abspeichere.
    Kann etwas dauern, muß gerade vor dem Regen
    noch die Fugen auf der Terasse........

    AntwortenLöschen
  9. Hallo Michael,

    "see older posts" lässt sich bei mir nicht aufrufen bzw. öffnen --- ?

    AntwortenLöschen
  10. @cheese curve

    nachdem ich feststellte, mir liegt die Seite aus der GA nicht als Kopie auf dem Computer vor, habe ich erstmals im Gesamtwerk "Böse" eingegeben und bin regelrecht etwas erschrocken, was da zu finden ist.
    Hatte GA 178 Seite 203 gefunden, die einen hilfreichen Hinweis von Steiner wiedergibt, wie das Böse an bestimmten Orten in das Gute umgewandelt werden kann. Ich habe bisher jegliches Forschen über das Wesen des Bösen im Werk Steiners gemieden. Kann sein, fand den Hinweis in einem Buche, habe das sicherlich dann vorne vermerkt, aber in welchem Buche, werde vielleicht das finden. Könnte auch sein, hatte den Hinweis hier im blog früher schon hineingestellt, erinnere mich darüber berichtet zu haben, vor längerer Zeit.
    Vielleicht erinnern sich Dritte.
    Werde die Frage als Anlaß nehmen, die Hinweise Steiners zu dem Thema näher zu untersuchen, ist ja ein heikles Thema.
    Nietzsche ist ja nach Steiners Hinweisen an der Frage des Bösen gescheitert, weil er von seinem Lehrer zu früh Informationen erhielt.
    Wir sind zwar wesentlich weiter mit Wissensansammlungen, aber die Frage nach Entstehung des Bösen ist nicht leichtfertig zu erforschen.

    AntwortenLöschen
  11. finde im Internet eine gut lesbare Darstellung, was Rudolf Steiner zu dem Thema zu sagen hat. Indirekt zeigt der Text, vor was Steiner warnte, wovon er damals zu seiner Zeit nicht sprechen konnte, welche Formen dies nach dem Jahr 2000 annehmen wird.

    In aller Tragik verstehe ich nun den Versuch des "Menschheitsrepräsentanten" neu, wenn ich ihn auch künstlerisch als mißlungen erachte:

    "Das dreifache Böse"
    von Ernst Marti (1903-1985)
    http://www.hermetika-aorim.de/archiv/060105_marti_boese.htm

    AntwortenLöschen
  12. Danke, ich kannte das Artikel schon. was hier Asura genannt wird hat Steiner spaeter im Priesterapokalypse GA346 naeher gebracht unter den Namen Sorat und wie diese seit 1998 mehr Einfluss aif die Zivilisation zu gewinnen strebt.
    Darum auch dies wissende war ich neugierig was Steinernoch mehr gesagt sollte haben nach dem Jahre 2000.aber im Artikel van Marti ist das nicht so der Fall.

    AntwortenLöschen
  13. Wer gerade, heute, Mittwoch 26. September im Ersten den Film "Ein Jahr nach Morgen" gesehen hat, kann erleben, wenn er auf der Ebene "...nicht tot ist..." (aus dem Film), was Steiner seinerzeit hat einleiten wollen, uns Menschen hat sagen wollen, uns Menschen hat geben wollen und in oder mit der Weihnachtstagung gescheitert ist. Und ich persönlich erlebe es immer noch als existent, nämlich dass wir Menschen, auch hier, immer noch nicht wirklich miteinander sprechen, sondern uns verstecken, das geistige Haupt sonstwo reinstecken und uns als sonstwas sehen in "unserer" wie auch immer gearteten Sonderheit als "Autorität" ... ---, Ich denke mal "Karmaforschung" wäre heute nicht mehr der richtige Begriff für das, was wirklich ansteht --- weil wir da nach hinten schauen, statt zu bemerken wie sich das, was wir karmisch erforschen wollen in der Gegenwart sich zeigt.

    AntwortenLöschen
  14. Gerade im Bezug auf die Generationen begreife ich R. Steiner so, dass in der „Anthroposophischen Bewegung“ diejenigen Menschen sich bewegen, die nicht durch Generationsfolgen bewegt werden wollen. Steiner nennt sie die Heimatlosen. Das zu Steiner.

    Von mir das: Als Heimatloser bin ich auf Wanderschaft. Eine bereits vorgegebene Ausrichtung zu wandernder Wege ist mir zuwider. Ich will nicht auf ausgetreten Wegen in die Fußstapfen anderer treten. Ich will ins Unbetretene. Ich will in die Zukunft. In die Zukunft wollen heißt, ich will in den Willen. Der Wille selbst ist mir diejenige geistige Welt, die, als das Gedankenlebewesen Weltgeschehen, zugleich die Natur des Menschen ist. R. Steiner hat, mit seiner Geisteswissenschaft, in seiner Art und Weise, dazu beigetragen, dass solche Heimatlosen, wie auch ich es einer bin, im Leben „jenseits“der Generationen, sich darin betätigen können, dass „wie“ die Generationskraft tätig ist.

    Generation bedeutet: Erzeugen. Indem ich, als ein Heimatloser, Rudolf Steiners Schriften studiere, kann ich anhand von deren Gedankengängen solche Fragen erzeugen, auf die dieselben Gedanken- gänge zugleich auch die Antwort beinhalten. Ob so eine Zeugung gelingt, das kann allein die Geburt eines „Kindes“ bezeugen. Nicht von ungefähr wird so mancher Heimatlose gefragt, wessen Geistes Kind er sei.

    Wer Geisteskindschaft „erlangt“, der ist, geistig gesehen, zugleich ein Fragen erzeugender Vatergeist wie ein in der Antwort lebendes Geisteskind. Die jedem geistigen Kinde zugehörige Mutter des Geistes, das ist der gute Wille. Dessen Wollen ist, sich von den Gedankengängen desjenigen geistigen Geschehens, das sich, organisch wie schöpferisch, im Erkennen des Gedankenlebewesen Weltgeschehen, Erkenntnis bildend betätigt, befruchten zu lassen. Durch solche gutwilligen, wie Erkenntnis bildenden Taten, erkennt sich das Erkennen selbst. Daher stammt das Wort Selbsterkenntnis.

    Jegliche Selbsterkenntnis ereignet sich mithin dadurch, dass das Erkennen, erkennend durch Gegenüberstellung, sich selbst erkennt. Dasjenige Geschehen des Erkennens, das sich selbst, erkennend wie Erkenntnis bildend, bewegt, das bezeichnet, meiner bisherigen Kenntnis nach, R. Steiner als die Anthroposophische Bewegung. Menschen, die sich anfänglich dieser Bewegung zuwenden, die tun das aus einem keimhaften Ahnen heraus. Sie erahnen, dass in dem Maße, wie es ihnen gelingt, sich in die Mutterbewegung versetzen zu können, sie sich in ihrer wahren Heimat wie Herkunft bewegen.







    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh Himmel, ein Genuss, das zu lesen. Darf ich mir das wieder mal als eigenen Beitrag Klauen?

      Löschen
    2. Mach das und erlebe dabei den Text als ein Zeichen meines Dankes für deine Blogarbeit. ~ Burghard

      Löschen
    3. Merci. Habe ja schon einige Geschenke von dir bekommen..

      Löschen
  15. "Sie erahnen, dass in dem Maße, wie es ihnen gelingt, sich in die Mutterbewegung versetzen zu können, sie sich in ihrer wahren Heimat wie Herkunft bewegen."
    Zuerst: der gesamte Text ist eine musikalische Befreiung durch inspirierende Worte. Gestolpert bin ich beim letzten Satz. Denn das heißt doch, sich unterwürfig "Mutter Kirche" (AAG) einzufügen, unterzuorden, um die "wahre Heimat" zu erlangen. Geht da der befreiende Impuls des Anfangstextes verloren?! Gerade auch hinschtlich der so klärenden Worte von Christian und Junko Althaus, die ich nur etappenweise lesen kann, weil sie - meiner Meinung nach - ebenso wie Dein Text den Willen zur Geistigen Freiheit in sich tragen, bis auf den letzten Satz bei Dir.
    Magst Du das erläutern, was Du unter "Mutterbewegung" verstehst?! Hatte mir vorhin, nach den ersten Worten des Ehepaares Althaus in Erinnerung gebracht, wie ich meiner Mutter half, das "Werkzeug", meinen Leib zu gebären... ...müssen wir "Vater" und "Mutter"-Begrifflichkeit, auch Sohnschaft überwinden, schon weil die "Töchter" dann irgendwie immer zu kurz kommen.
    Mein Freund, der sich verabschiedete, hat nun doch noch eine rundmail versandt, in der er ähnliches wie Dein Text schreibt, interessant. Auch er zeugt einen "Sohn" in sich. Ist nach den Texten, das eigentliche Mysterienrätsel die "Zeugung", gar nicht die Wanderschaft?!
    Ernsthaft gedacht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. B:"Sie erahnen, dass in dem Maße, wie es ihnen gelingt, sich in die Mutterbewegung versetzen zu können, sie sich in ihrer wahren Heimat wie Herkunft bewegen."
      Ernst: "Gestolpert bin ich beim letzten Satz. Denn das heißt doch, sich unterwürfig "Mutter Kirche" (AAG) einzufügen, unterzuorden, um die "wahre Heimat" zu erlangen. Geht da der befreiende Impuls des Anfangstextes verloren?!

      AAG? Die Mutterbewegung ist die Anthroposophische Bewegung. Aufgabe der AAG ist es, dass deren Glieder guten Willens die Bereitschaft frei setzen, für die Arbeit der "Heimatlosen" Mitverantwortung tragen zu wollen. Gruss ~ Burghard

      Löschen
    2. Lieber Burghard
      danke für die Erklärung.

      Löschen
  16. Lese erst jetzt diese Sätze von Junko Althaus:

    Keine selbst erarbeitete Kompetenz, sondern die Akzeptanz der Macht von Dornach ist das erste Gebot, welches als wichtig erachtet wird. Wer die Dornach-Struktur als die reale Macht ­– ohne wenn und aber – zu akzeptieren bereit ist, wird als ein Untertan angenommen und bekommt einen begrenzten Machtbereich innerhalb der Machtpyramide, so dass man persönlich davon profitieren kann. Aber derjenige, der sich so vor dieser angeblichen hierarchischen Macht bedingungslos beugt, muss dafür bitter zahlen. Er bleibt völlig abhängig von dieser Machtstruktur. Je länger man darinnen ist, desto verwickelter und unfreier wird man in dieser Struktur. Man verliert nach und nach den eigenen Willen und die ursprüngliche Stärke seines Ich.

    Das störte mich an "Mutterbewegung", die Aufgabe des "Ich". Erkennst Du den Salto, den Du gedanklich vollziehst, damit den wunderbaren Text irgendwie entwertest, zum Schluß?!

    AntwortenLöschen
  17. Zuerst an Ingrid:
    Gerne möchte ich auf deine Frage, wie ich den Christus als Herrn des Karma begreife, eingehen, aber dazu brauche ich etwas mehr Zeit, um die angemessenen Formulierungen auf Deutsch zu komponieren. Ich habe früher einiges in meinen Büchern zu diesem gewichtigen, intimen und schwer-zu-erfassbaren Thema geschrieben, aber ich würde es jetzt doch neu versuchen, und zwar als ein Beitrag auf meinem Blog. Wenn ich soweit bin, und er dort erschienen ist, werde ich hier sofort darauf aufmerksam machen.

    Dann weiter an Ingrid:
    Deine Formulierung: „Wenn ich eine solche liebevolle Einstellung nicht schmerzlich vermißt hätte in Ihren Blog-Artikeln, wäre ich niemals auf den Gedanken gekommen, dem etwas ‚entgegenzusetzen‘.“ – hätte ich auch schreiben können. Ich erlebe diese Beträge von Junko Althaus über die anthroposophische Geschichte für einen sozialen Prozess als eigentlich unfruchtbar, auch wenn ich mit vielen inhaltlichen Einzelheiten und Beurteilungen übereinstimme.

    An Junko Althaus: Es tut mir leid, falls meine Worte im anderen Diskussionsstrang Sie getroffen haben, sodass Sie sich missverstanden fühlen. Ich lese gern, was Sie schreiben und freue mich über Vieles, was Sie mitteilen. In Ihren Beiträgen, die betitelt sind „Karmische Konstellation zwischen Ita Wegman, Marie Steiner und Daniel N. Dunlop“ erkenne ich jedoch keine neue oder fortgeführte Karmaforschung, die Sie aus eigener Forschung präsentieren würden, oder eine Vertiefung dessen, was Rudolf Steiner darüber ausgeführt haben mag. Ich würde es als kein anderer sehr begrüßen, wenn Sie Ihre eigene Karmaforschung der Öffentlichkeit preisgeben würde. Ich habe so etwas 1999 angefangen, um gerade dasjenige, was Sie wohl auch versuchen, was Dornach betrifft, einen Dorn der Individualisierung in die Augen des Wesens der Machtgefüge zu stechen, schon gemacht. Aber das hat damals auch nicht genützt, nicht für die Menschen, die blind sein wollen für die Aufgabe der Karmaforschung innerhalb der Anthroposophie.

    Ihre Charakterisierung von Michaela Glöckler und die Darstellung ihres Vorhabens werden nicht dasjenige bewirken, was Sei sich eventuell erhoffen, weil sie von den Betroffenen nur als Vorwürfe und Angriffe erlebt werden. Die Anthroposophen in Dornach und anderswo werden sich durch Ihre Schreiben nur verletzt fühlen. Ich habe vor über 10 Jahren geistig nach Dornach geblickt und geschaut, wie stark Ahriman und seine Dämonen sich damals dort gemacht haben. Trotzdem bin ich bis heute immer wieder dort gewesen und habe versucht, mit einzelnen Menschen Karmaarbeit zu üben und zu entwickeln. Dabei sind auch einige „Tropfen“ auf die Funktionäre gefallen, sodass sie sich für Augenblicke aus dem Bann, von dem Sie schreiben, loslösen konnten. Wie Ingrid erwarte ich von Ihnen in der Zukunft einen milderen, mehr versöhnlichen Ton. Schaffen Sie das nicht, werden Sie einen interessierten Leser weniger und vielleicht einen potenziellen Mitarbeiter für die Aufgaben nach Michaeli 2012 verloren haben. Ich hoffe, dass ich mich „scharf“ und ehrsam genug ausgedrückt habe, ohne Ihre ehrsinnigen Gefühle (ich verstehe und erachte, dass Sie Japanerin sind – ich hatte selbst in vorchristlicher Zeit zwei Inkarnationen im chinesischen Raum und weiß, was davon in mir noch lebendig ist) zu verletzen.

    AntwortenLöschen
  18. Sehr geehrter Herr Saether,
    vor vielen Jahren rief mich meine Ehefrau aus Nürnberg an, denn sie fand ihr Buch, mit vielen Inkarnationsforschungen, Thesen usw.. Ich habe mir später dann das Buch angeschaut, durchgeblättert, einzelne Stellen gelesen und festgestellt, was kann denn ein Zeitgenosse mit all diesen Dingen eigentlich anfangen, was Sie veröffentlichen über verstorbene Persönlichkeiten. Mag interessant sein, die Theorien eines Menschen zu lesen. Es war aber schon zu Zeiten Rudolf Steiners schwierig mit den Theosophen, als er noch Mitglied war. Da hatten sich die Theosophen ihre Inkarnationen, ihre früheren, so bedeutsamen Gestalten der Geschichte aufgeteilt und wollten dann Steiner als Trostpflaster eine bestimmte Gestalt zuordnen, was er früher gewesen sei, was Steiner dankend ablehnte. Es gibt eine gewisse Such-t zu den Inkarnationen zu blicken. Hilft das?! Frau Junko hat - soweit ich lesen kann - keineswegs eine Charakterisierung von Frau Glöckler vorgenommen, sondern dargestellt, sie vertritt die Meinung, aus der Geistigen Welt kommen Weisungen an den Vorstand. Das hat alles nichts mit Karmaforschung zu tun. Der Verdienst von Frau und Herrn Althaus ist doch, sie zeigen Dinge auf, welche als geschichtliche Tatsachen gelten und dadurch dem Leser ermöglichen, sein Urteil zu bilden. Den "Ton" den Sie und Ingrid von Frau Althaus erwarten, von wegen "milderen, mehr versönlichen Ton", das wäre das Verlassen der Gedankenklarheit, welche ihre Worte aufzeigen. Es liegt eine "Schärfe" vor. Diese ist notwendig, da es ein erkennender Blick ist. Ich gehe davon aus, was Frau und Herr Althaus berichten, von wegen "Weisung" entspricht den Tatsachen. Ist dieses Wort von Frau Glöckler gefallen, dann zeigt sich in fataler Weise, was Steiner eben über die Weihnachtstagung ausführte, mit Zeugenaussage hierzu. "Milde", da darf ein Bibelwort zitiert werden, wenn es richtig übersetzt ist, ICH bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert (Unterscheidung, Klarheit, Erkenntnis).
    Wir können uns keinen Christus basteln, auch keinen Steiner.

    AntwortenLöschen
  19. Was ein bisschen fremd ist, das auf eine Blog von Eggert weiter diskutiert wird was steht auf den Blog von Junko, aber sie hat es dort so geregelt das mann nicht (mehr) reagieren kann. Ich empfinde das als nicht zutreffend.

    AntwortenLöschen
  20. Lieber chees curfe,

    kommt es letztlich darauf an wo die Debatten stattfinden?! Da Michael Junko Althaus anführte, ist sie "hier" statthaft. Letztlich geht es aber um die Qualität der Debatte, der Auseinandersetzung. Da wir "uns" - ich gehe davon aus - ernsthaft bemühen, in der "Streitkultur" mit "Gift" und "Gegengift", darf ja alles sein, ist diese Schilderung einer "Streitkultur" interessant, die verschiedenen Gedanken, eben auch in Hinblick der Religionen und indirekt kommt der Impuls der Geisteswissenschaft als einzige Lösung der Religionen zum Ausdruck:

    "Die Erosion des religiösen Diskurses"

    http://hpd.de/node/14066

    Dürfen wir von einer "Erosion des anthroposophischen Diskurses" sprechen. Ja, aber es geht voran, weil wir keine "Weisung" von irgendeinem Gotte mehr zu befolgen haben, die Zeiten sind vorbei.
    Obiger Bericht zeigt die einzige Lösung, was Steiner sicherlich begrüßen wird:

    "Der Pfarrer fragt empört: „Wo kommen wir denn hin, wenn Gerichte entscheiden, was Religionen dürfen?!“ Putzke verwandelt diese Vorlage sicher: „Wo wir hinkommen? Ich sage: Wir kommen direkt in den Rechtsstaat, da landen wir.“"

    Rudolf Steiner sah nach einer mündlich überlieferten Aussage, das Recht als die Höchste Form der Kunst an, weil sie unmittelbar mit dem Menschen zu tun hat. Dritte stellten eine Frage an Steiner, die er so beantwortete.
    Kann es sein, "Dornach" ist schon längst überholt, weil der geisteswissenschaftliche Diskurs in der Gesellschaft stattfindet, jedoch ohne "anthroposophisch-genormt-gewohnte" Begriffe.

    Die Debatte findet im web auf allen Seiten statt, brüderlich, geschwisterlich, schwesterlich, das Ich-Gefühl irgendwo sogar im "Gift" beglückend, sicher, stark, so wie wir uns alle fühlen, wollend und im Inneren es sind.
    Die "Hochschule" in Dornach, sie ist schon lang fortgezogen, ohne Vorleser in Klassenstunden, sie findet in unseren ringend-erkennenden Herzen statt, sogar mit etwas keimender Liebe.....

    AntwortenLöschen
  21. Es gab einmal ein Zentrum Dornach, weil Steiner noch lebte und selbst das Zentrum der Geistesoffenbarungen war. Jetzt leben wir in der Diaspora der Antroposophen, wenn sie (ein beachtlicher Anzahl) schon innerhalb 1 Jahrhundert wieder verkoerpert sind (also keine erbliche Generation sondern Neugeburt) wie eine Aussage Steiners ist, dann sind die gewiss nicht mehr im ehemaligen Zentrum, sondern ueberall im Peripherie. Wenn nur alle Beteiligten im Umkreis sich wieder vereinigen koennen und wollen ohne ein neues Zentrum zu wollen dann kan es fruchtbar werden. Vielleicht muss erst ein Inkarnation Ahrimans kommem bevor man imstande sein wird zu so einer Wiedervereinigung (Kulmination). Aber besser aus der Einsicht heraus dann aus Erkenntniss des geteilten Feindes.

    AntwortenLöschen
  22. Herr Seler, noch zum Karmaforschung. Sie reagieren oben auf Herr Saether. Ich hatte von Herr Saether noch keine Buecher gelesen. Aber auf sein Website http://gamamila.blogspot.nl/2012/09/meine-karmische-begegnung-mit-rudolf.html etwas gelesen wie diese Forschung dann beschaffen ist Und nun auch den Bemerkung oben ein Japaner(in) verstehen zu koennen weil 2 Chinesische Inkarnationen absolviert wurden. Habe ich auch nicht mehr den Lust weitere Buecher zu diesem Thema des Hern Saether zu lesen, weil ich in der gefolgten assoziativen Methode kaum noch Antroposofie erkenne.

    AntwortenLöschen
  23. Lieber Jostein,

    danke - ich freue mich sehr über alles, was Du sagst, und bin wirklich gespannt, was Du zu „Christus als Herr des Karma“ schreiben wirst.

    Und was Du Junko Althaus zu bedenken gibst:
    „Ihre Charakterisierung von Michaela Glöckler und die Darstellung ihres Vorhabens werden nicht dasjenige bewirken, was Sie sich eventuell erhoffen, weil sie von den Betroffenen nur als Vorwürfe und Angriffe erlebt werden. Die Anthroposophen in Dornach und anderswo werden sich durch Ihre Schreiben nur verletzt fühlen.“
    :-) - diese Sätze könnte wiederum ich geschrieben haben.

    Lieber Ernst, Du sagst:
    „Den "Ton" den Sie und Ingrid von Frau Althaus erwarten, von wegen "milderen, mehr versöhnlichen Ton", das wäre das Verlassen der Gedankenklarheit, welche ihre Worte aufzeigen.“
    Nein. Mir (und ich glaube, auch Jostein) geht es keineswegs um ein Verlassen der Gedankenklarheit.
    Aber ich finde nunmal nicht, daß Schuldzuweisungen, oder auch Unterstellungen gewisser Motivationen, zur „Gedankenklarheit“ gehören.

    Auch ich halte es für problematisch, in Bezug auf das „esoterische Gut“ innerhalb der AAG eine irdische Hierarchie nach dem Muster der katholischen Kirche oder eines sonstigen autoritär geführten Betriebes zu errichten.

    Aber ich würde das Interview mit Michaela Glöckler gern vollständig lesen, bevor ich mich darüber aufrege (es gab hier Probleme mit der Post, sodaß mir zwei Nummern des „Goetheanum“ nicht zugestellt wurden); Junko Althaus zitiert ja, wie sie auch sagt, nur einen Auszug daraus.

    Allerdings diesem Satz Frau Glöcklers stimme ich zu:
    »Jedes Mitglied ist insofern einer Hierarchie unterstellt, als die Hochschule eine in der geistigen Welt wurzelnde Institution ist und von dort die ‹Weisungen› für alle Mitarbeiter kommen.«
    Selbstverständlich. Wenn die Hochschule ihre Wurzeln in der geistigen Welt hat (und, falls das nicht so gesehen würde: worin läge dann ihr besonderer Wert, bzw wozu dann die ganze Aufregung?), dann kommt natürlich ganz Wesentliches aus dieser geistigen Welt. Ich würde es zwar nicht gerade „Weisungen“ nennen, aber dieses Wort steht ja auch in Anführungszeichen. Und die geistige Welt ist nunmal „hierarchisch organisiert“, wenn man das so nennen will - jedenfalls nicht „demokratisch“.
    Aber selbstverständlich kommt, was immer aus dieser geistigen Welt auch kommen mag, zu allen „Mitarbeitern“ - wie Frau Glöckler ja auch sagt.

    Problematischer ist für mich erst der nächste Satz:
    »Dementsprechend ist die Mitgliedschaft der Hochschule als eine ‹geistbrüderliche›/ ‹-schwesterliche› Arbeitsgemeinschaft veranlagt und wird gemäss Weihnachtsstatuten der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft vom Kollegium der Sektionsleiter – ebenfalls einem sozialen Gefäss – geleitet, die ihrerseits «die einzelnen Zweige der anthroposophischen Bewegung leiten» sollen.«
    Und da würde mich jetzt vor allem interessieren, ob Frau Glöckler hier einfach die seit Jahren bestehende Praxis schildert (weshalb sollte dann gerade sie als „Sündenbock“ herhalten?), oder ob sie (wie das Ehepaar Althaus anzudeuten scheint?) damit neue Pläne skizziert, wie man es in Zukunft handhaben wolle. Wenn letzteres: wie war es denn bisher?
    Ich bin nicht Hochschulmitglied und weiß daher bisher darüber kaum etwas.

    AntwortenLöschen
  24. Jedenfalls freue ich mich über den Artikel „Restauration und Innovation“ von Günter Röschert in der Nr 37 des „Goetheanums“ (vom 15. September 2012) - übrigens in durchaus sachlichem und nicht „polemischem“ Tonfall gehalten und gerade deshalb von großer Klarheit.

    Er beginnt mit dem Verweis auf Johannes Kierschs Buch über die Entwicklung der Hochschule, in dem dieser »zeigte, wie fragwürdig die Annahme ist, die Arbeit der ersten Klasse könne einzig und allein im wiederholentlichen Vorlesen der Nachschriften von Rudolf Steiners Klassenvorträgen mit Einschluss der 'Mantren' bestehen.«
    Dann spricht er von Peter Selgs Buch, worin ausgeführt werde, »dass das Halten von Klassenstunden im (vollständigen) Wortlauf Rudolf Steiners jedenfalls von Ita Wegman für eine okkulte Handlung im christlich-paulinischen Sinne gehalten wurde.«
    Und in seinen beiden weiteren Publikationen zum Thema vertrete Peter Selg die Ansicht: einerseits bestehe »die enge Verbundenheit mit der Geistgestalt Rudolf Steiners« fort, vermittels der bis heute auf der Basis der wortwörtlichen Stenogramme stattfindenden esoterischen Stunden. Andererseits sei es die »Aufgabe geisteswissenschaftlicher Forschung in der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion«, an der »Zusammenfassung und der Überschau« des in unzählige Einzeldarstellungen »zerstreuten« Werkes Rudolf Steiners zu arbeiten - denn das von Steiner 1923 Veranlagte sei für die Zukunft bestimmt, »für Zeiträume, die wir noch keineswegs ausgemessen oder gar ausgeschritten haben«.

    Dieser »restaurative Grundgedanke« Peter Selgs genügt Güner Röschert nicht: im Gegensatz zu Selg sieht er »Innovationsbedarf«.
    »Die Vermittlung von Steiners Hochschultexten nach Art einer Liturgie durch eigens bestellte Lektoren ist kirchenähnlich und sollte in einer geisteswissenschaftlichen Hochschule allmählich durch andere Arbeitsformen ersetzt werden. Anstelle des Vorleseszenariums tritt das freie Erkenntnisgespräch in Forschungsgruppen und -gemeinschaften. Hochschularbeit im freien Gespräch ist die einzig mögliche Kompensation für das Fehlen des eingeweihten Lehrers. ... Die in der Gesellschaft und in der Hochschule auftretenden Probleme sind nicht zu bewältigen auf der Grundlage der Frage: Was hat Rudolf Steiner eigentlich gewollt? ... Was 1924/25 gewollt wurde, kann nicht durch einen Zeitsprung normativ in die Gegenwart übertragen werden. Auf dem Hintergrund der Geistgestalt der Anthroposophie ergibt sich aus dem jeweiligen Jetzt situationsgerecht, wie zu verfahren ist.«

    Und dann folgt ein Satz, der mir so sehr aus der Seele gesprochen ist, daß ich ihn besonders hervorheben möchte:
    »Das Studium der Gesellschaftsgeschichte ist unverzichtbar, aber aus den Gestaltungen der Vergangenheit ist das aktuell Erforderliche nicht abzulesen, sondern aus der Gegenwart des Geistes.«

    Zum Schluß meint Günter Röschert noch, das Goetheanum müsse keineswegs »autoritatives Zentrum sein, von dem alle Forschungsimpulse auszugehen habe«; es wachse dem Goetheanum »eine Förderaufgabe zu, welche keinen durch Kooption sich fortzeugenden Vorstand benötigt.«

    AntwortenLöschen
  25. 1.
    Ich möchte meiner Sicht der Dinge – was Anthroposophie (unten verkürzt als A) und Karmaforschung (unten verkürzt als K) betreffen – versuchen, etwas eindeutiger zu artikulieren: Die A Rudolf Steiners entstand vor dem Hintergrund der Philosophie(unten verkürzt als F). Die klassische griechische F entstand vor dem Hintergrund alter Mysterien, die geheim waren. (Darüber habe ich auf meinem Blog geschrieben.) Steiner war quasi der erste Anthroposoph der Geschichte. In einer Zukunftsperspektive gedacht, sollten wir aber damit rechnen, dass weitere Anthroposophen kommen, die jeder seine individuelle A hervorbringen werden.
    Die A Steiners ist mit seiner geistigen Forschung identisch. Darum muss sein damaliger bürgerlicher Name mit ihr für immer verbunden bleiben. Seine anthroposophische Forschung (oder forschende A) hatte zur Aufgabe, die Idee von Reinkarnation und Karma mit konkreten geistigen Forschungsergebnissen und in erster Linie mit K zu belegen. Jeder A eines anderen führt früher oder später auch zur K gemäß den Schulungsgrundlagen des Buchs Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? (GA 10). Ohne K wäre Steiners A nicht zu denken. Alles, was er aus seiner A für die „anthroposophischen Tochterbewegungen“ als neue Ideen und Impulse brachte, baute ganz und gar auf seine K – z. B. die Vorträge „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“ (GA 293) bestätigt es.
    Viele Anthroposophien mehrerer Individuen werden eine neue Mysterienweisheit entstehen lassen, d. h. wenn Menschen, selbständige geistige Forschung schon betreiben und ein gemeinsames Verständnis füreinander pflegen. Neue Mysterienweisheit, falls sie jeden angeht, kann und muss in unserer Zeit der Öffentlichkeit zugänglich sein. Wenn jemand, seine individuelle A hervorbringt, muss sie/er sie flexibel handhaben, um den entsprechenden Widerstand, das erfahrungsgemäß sogleich aufzieht, auszuhalten. Wird dies geschafft, wird jedes Neues, was aus A/geistiger Forschung entsteht, für die allgemeine Kultur fruchtbar.
    K geht zunächst nur deren Erzeuger selbst an. Dann, wenn Fragen gestellt werden oder jemand in seinem esoterischen Streben Begleitung bedarf, kann sie zu Lebenshilfe werden. Darüber hinaus kann sie in der Öffentlichkeit etwas bedeuten, einerseits, wenn darüber allgemein geschrieben wird und andererseits, wenn genügend Zeit vergangen ist, nachdem jemand gestorben ist, über den erforscht wurde, und, dass dies z. B. die geschichtliche Forschung ergänzt.

    AntwortenLöschen
  26. 2
    Der Grund, warum ich damals (1997) über meine erste K, die mich selbst berührte, in Vorträgen zu erzählen begann, war, dass ich zeigen wollte, dass Rudolf Steiners Karmaübungen zu konkreten Ergebnissen führen kann. Dazu wollte ich erhellen, wie ich mit solchem Geist-Erleben in der Selbsterkenntnis umgegangen bin. Alsdann massiver Wiederstand auf unterschiedlichen Ebenen in meinem nächsten sogenannten anthroposophischen Umfeld sich auftürmte, erfasste ich den Entschluss, mich selber als „Waffe“ für den Geist zu benutzen. Das Buch ist nur ein dinghafter Ausdruck eines Geisteskampfs, dessen Hintergründe bis jetzt tiefster Esoterik geblieben sind. Mein Erleben ist, dass das Buch bis jetzt in seiner Intention kaum verstanden worden ist. Nur wenn es verstanden werden würde als ein individueller Ausdruck einer anderen A als diejenige Steiners, könnte ihr Sinn eingelöst werden. Sonst bleibt es nur irgendein Blödsinn oder höchstens eine persönliche Chronik.
    Rückblickend gesehen, ist alles was üblich als A genannt wird, für mich wie eine Art F. Nur das, was individuell neu als Geist-Erfahrung und wirkliche Erkenntnis entsteht, nenne ich demgemäß A.
    Ich wünsche mir, dass Menschen, die mit Steiners A sich verbunden fühlen, sich viel mehr Zeit nehmen würden, sich in die innere Versenkung des Geistes (Meditation oder sonst was) zu begeben, um ihre eigene A hervorzuholen, die in der sogenannten geistigen Michaelschule in unermesslich vielen Menschenseelen angelegt wurde. Für diejenigen, die sich für „meine A“ interessieren, stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung, und Gespräche darüber werden keinem kaum einen Cent kosten.
    Dir, Michael, bin ich ewig dankbar, dass du deinen Blog als Raum anbietest, sowohl, um uns deine ersten, individuellen Schritten in Richtung geistiger Forschung zu zeigen (daraus entsteht langsam deine A), als auch in unseren gemeinsamen „nur“ F-Gesprächen mit solcher Geistgeduld teilhast.

    AntwortenLöschen
  27. Liebe Ingrid,
    Du sprichst indirekt von aufregen und so, als würdest Du unmittelbar unser seelisches Leben erkennen, Du beziehst ja Junko Althaus mit ein. Interessant, was Du so kannst.
    Nun hatte ich an anderer Stelle geschrieben, Frau Glöckler hatte mir persönlich einen Brief, vor vielen Jahren geschrieben. Ohne den Inhalt hier zu wiederholten. Der Inhalt zeigt, "Weisungen" ist nicht ein mißglücktes Wort, sondern entspricht ganz dem hierarchischen Denken. Wer Steiner ernsthaft liest, der findet die Stelle, da er berscheibt, sogar Christus hat Nichts zu sagen, wenn es um die Freiheit geht und mir kommt beim Schreiben erst, wie wahr, welchen Verlust hat die Christuswesenheit selbst, weil sie niemals die Freiheit als Mensch kennenlernte, denn sie verband sich erst im 30. Lebensjahr mit dem Jesus und durchlitt das Menschsein, hatte aber wahrscheinlich nicht einmal die Freude des Ehelebens des Jesu selbst erlebt .... Du bringst mich, von Anfang an, immer wieder auf neue Gedankengänge, danke.

    Wir müssen ehrlich forschen. Dann findet sich ein Vortrag, in welchem Steiner davon spricht, er wolle nicht, daß die Menschen wissen, durch ihn sprechen geistige Wesen. Es erinnert an "Daskalos", der beschreibt, wie er den Körper mit seinem Ich verlässt und "Johannan" zu den Menschen spricht. Wir wissen also nicht, wann spricht Steiner, wann ein geistiges Wesen und sind letzten Endes darauf angewiesen, das was wir Menschen durch die Evolution errungen haben zu verwenden, den logischen Verstand. Der Steiner, es kann hier dann nur der Steiner als Mensch gewesen sein, hat darauf verwiesen, letzten Endes müssen die Geistigen Erkenntnisse mit der Logik des Menschen übereinstimmen, das ist der Gradmesser. Mir kommt beim Schreiben, wir Menschen haben das errungen, diese Logik, dieses Ringen durch die Jahrtausende in und aus der Religion. Den menschlichen Ton im Umgang, auf den kommt es gar nicht an, wenn wir an ihm auch etwas menschliches ermessen. Letzten Endes ist es aber die Geistige Frucht im Gedanken, im Gespräch, auf die es ankommt.

    Allgemein:
    es ist erstaunlich, die website wird von Lehrern des asiatischen Raumes wahrgenommen, was wir hier ringen (inneres Erlebnis).

    Noch eins: mit dem Tod Rudolf Steiners ist jegliche Verbindung der Hochschule zur Geistigen Welt erloschen.
    Ich habe 1973 meinen Mitgliedsausweis der AAG im Speisehaus vor Menschen zerrissen, nicht als Austritt, sondern ab jetzt ist das Herz der "Ausweis". Gleichzeitig hatte ich den Willensimpuls im "Speisehaus" gesetzt, ich werde das Geistige Band zu den Anthroposophen (als AAG, nicht zum Einzelnen Menschen)auflösen, wenn sie ihrer Aufgabe nicht gerecht werden. Ich wußte als 23-jähriger nicht, was ich erst Jahrzehnte später zufällig auf der homepage des Christian-Rosenkreuz-Zweiges fand, Steiner sprach davon, die Weihnachtstagung sei "zerschellt", "mißlungen". Also das Geistige Band, es gibt es nicht, weder zur AAG, noch zur Hochschule. Wir leben mit den Trümmern des Werkes in unseren Herzen, als wiederinkarnierte Anthroposophen. Ich kann dies sagen, weil ein Schüler des Sufimeisters, Sohn eines Sufimeisters, den Steiner durch den Bau des 1.Goetheanums führte, mir ungefragt sagte, ich sei mit Steiner inkarniert gewesen.

    Vielleicht lesenswert der Hinweis Steiners (ob als Geist oder Mensch): nur wer die Hand im Zorn heben kann (in der Jugend), kann mit der Hand segnen (im Alter).
    Ich weiß noch nicht, was meine Hand macht......... .

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Ernst,

      zunächst: was jemand anderes (wer es auch sei) Dir über Deine frühere Inkarnation gesagt hat, finde ich für diese Diskussion hier ebenso irrelevant wie den Brief, den, wie Du sagst, Frau Glöckler Dir vor vielen Jahren geschrieben hat.

      „Interessant, was Du so kannst.“
      :-) Ich verfüge über keine besonderen Erkenntnisfähigkeiten in Bezug auf das seelische Leben anderer Menschen - aber wenn jemand (wie Junko Althaus das tut) die Worte eines anderen als „bodenlose Unverschämtheit“ bezeichnet, dann empfinde ich das nunmal als „aufgeregt“. Du wirklich nicht?

      Im übrigen: Wenn, wie Du sagst, mit dem Tod Rudolf Steiners „jegliche Verbindung der Hochschule zur geistigen Welt erloschen“ sein sollte - welche Rolle spielt es denn dann für Dich als Nichtmitglied, wie sie organisiert ist oder sich in Zukunft organisieren will?

      Löschen
    2. Liebe Ingrid,
      Deine Feststellung: "Dich als Nichtmitglied", woher beziehst Du diese Information. Ich bin nun einmal etwas juristisch bewandert. Ich bin weder ausgetreten, noch wurde ich ausgeschlossen. Es gibt lediglich eine Presseerklärung des Vorstandes aus dem Jahre 1995 in welcher steht, das Ehepaar Seler sei nicht Miglied. Das ist eben eine halbe Wahrheit und eine halbe Lüge.
      In der Juristerei zählen Fakten.
      Was Du hier machst, der Du doch sicherlich meine Ausführungen zur Mitgliedschaft gelesen hast, oder?, warum lügst Du also!

      Ich hatte 1996 mit Herrn Wilfried Heidt über die Situation der AAG gesprochen, dabei auch das mit dem Mitgliedsausweis erzählt, denn im Bayerischen Fernsehen hatte mein "Pate" erzählt, eines Tages sei ein zerrissener Mitgliedsausweis ihnen nach Nürnberg zugesandt worden. Für mich war interessant, Jemand hatte meinen Ausweis aus dem Abfalleimer (bin ordentlich) herausgefischt. Angesprochen wurde ich nicht, was vorgefallen ist.

      Zu diesem:
      "zunächst: was jemand anderes (wer es auch sei) Dir über Deine frühere Inkarnation gesagt hat, finde ich für diese Diskussion hier ebenso irrelevant wie den Brief, den, wie Du sagst, Frau Glöckler Dir vor vielen Jahren geschrieben hat."

      Dies ist doch was Junko und Christian Althaus aufzeigen, das dogmatische Denken. Bestimmst denn Du, wie eine Diskussion verläuft, verlaufen muß. Schon sehr interessant.

      Löschen
    3. Noch nachtgetragen,
      das Zerreiißen des Ausweises ist juristisch gesehen Sachbeschädigung, da der Ausweis Eigentum der AAG ist.

      Zu Deiner Frage:
      welche Rolle spielt es denn dann für Dich als Nichtmitglied, wie sie organisiert ist oder sich in Zukunft organisieren will?

      Warum eine solche Frage. Welche Bedeutung spielt es für die Ärzte, wenn sie sich als Nichtmuslime gegen die Beschneidung kleiner Jungens einsetzen. Deine Frage geht einfach daneben. Es ist doch interessant - in der Diskussion - wie Rudolf Steiner einst Thomas von Aquin war, als Heiliger verehrt wird, wie er gegen die Katholsiche Kirche schreibt und letztlich seine gegründete Organisation irgendwie in einer katholischen Haltun, Geisteshaltung verhaftet bleibt. Deine Frage klingt so besserwisserisch, als wüsstest Du, was ich zu tun hätte, so klingt Deine Frage. Kann es sein, Du weißt gar nicht, wie manch formulierter Gedanke wirkt?!

      Löschen
    4. Lieber Ernst,

      zuerst zum zweiten Punkt: selbstverständlich bestimme nicht ich allein, wie eine Diskussion verläuft, sondern wir alle miteinander tun das. Ich habe aber, ebenso wie jeder andere hier, die Freiheit, jederzeit zu sagen, was ich für diese Diskussion als relevant oder irrelevant ansehe. Das hat nicht das geringste mit „dogmatischem Denken“ zu tun.

      Zum ersten Punkt:
      Es liegt mir wirklich fern, Unwahrheiten über Dich zu verbreiten, schon gar nicht als „gezielte Lüge“.
      Aber Deine Erzählung, Du habest Deine Mitgliedskarte zerrissen, da ab nun nurmehr das Herz der „Ausweis“ sei, hatte ich so verstanden, als ob Du nun zwar weiterhin Mitglied der anthroposophischen Bewegung, nicht aber der anthroposophischen Gesellschaft sein wolltest (und nach dem, was Du jetzt weiter erzählst, scheint es mir so, als habe der Vorstand das damals ebenso verstanden).
      Und Deine wiederholten Beteuerungen, die Weihnachtstagung sei „zerschellt“, und das „Geistige Band“ existiere nicht mehr, „weder zur AAG, noch zur Hochschule“, habe ich so verstanden, daß Du Dich eben nicht mehr als verantwortlich tätiges, mit-wirkendes Mitglied dieser hier auf Erden errichteten Hochschule sehen willst.
      Es tut mir leid, wenn ich da etwas mißverstanden haben sollte - selbstverständlich steht es mir nicht zu, Aussagen darüber zu treffen, ob und wo Du Mitglied bist oder nicht.

      Ich präzisiere also mein Frage von weiter oben:
      Wenn, wie Du sagst, das „Geistige Band“ zur Hochschule „erloschen“ sei, welche Rolle spielt es dann für Dich, wie diese Hochschule organisiert ist?

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    5. "Aber Deine Erzählung, Du habest Deine Mitgliedskarte zerrissen, da ab nun nurmehr das Herz der „Ausweis“ sei, hatte ich so verstanden, als ob Du nun zwar weiterhin Mitglied der anthroposophischen Bewegung, nicht aber der anthroposophischen Gesellschaft sein wolltest (und nach dem, was Du jetzt weiter erzählst, scheint es mir so, als habe der Vorstand das damals ebenso verstanden)."

      Deine Annahme war falsch, denn ich schrieb, ab jetzt ist der "Ausweis" - was ja nur für Mitglieder gilt - das Herz des Mitgliedes. Mir kommt beim Schreiben, Vorgang entspricht der Tat Steiners, da er den "Vorsitzenden" an sich nahm, ihn einnahm, willentlich, hoheitlich, ohne die anderen zu fragen, die hatten das hinzunehmen, hatten es ja auch, um in einer Notaktion zu retten was zu retten ist... ...alles weitere ist bekannt, bzw. hat er nach Überlieferung auch charakterisiert.

      "Wenn, wie Du sagst, das „Geistige Band“ zur Hochschule „erloschen“ sei, welche Rolle spielt es dann für Dich, wie diese Hochschule organisiert ist?"

      Warum fragst Du?! Neugierde?! Es ist dasselbe, wenn Steiner in der Katholischen Kirche eine dem Christus feindliche Organisation sieht, über sie schreibt, spricht, etwa als er bekannt gab, sie werden, die oberen Priester, die in diese Dinge eingeweiht sind, alles versuchen, um neu auftretendes Hellsehen zu unterdrücken, der Menschheit zu verschweigen. Also, obwohl Steiner sah, die Katholische Kirche wird nicht das Gefäß des Christus werden, hat er sich um sie gekümmert. Du mußt einfach bessere Fragen stellen.

      Was der Vorstand über meine Aktion mit dem Ausweis hält, ist ohne jeglichen Belang. Es gilt nur die rechtliche Situation. Also die Einschätzungen Dritter sind irrelevant. Es gilt der Willensimpuls. Er fand ohne Worte im Geiste statt. Es sei dahingestellt, ob ich die geistige Fähigkeit gehabt hätte, das Geistige Band zu lösen... ...schließlich hat sich ja herausgestellt, die Weihnachtstagung war eh mißlungen.
      Auch wenn DU schreibst "Herzlichen Gruß"
      bei mir kommen nur Deine gezielten Stiche an, die Du versuchst...

      Löschen
    6. Lieber Ernst,
      nichts in meinen Worten war als "gezielter Stich" gegen Dich gemeint. Es tut mir leid, wenn sie dennoch so bei Dir angekommen sind.
      Es lag mir wirklich fern, Dich mit dem Ausdruck "Nichtmitglied" irgendwie "abstempeln" zu wollen (einen solchen potentiellen "Stempel" müßte ich schließlich auch selber tragen, da ich ja nicht Mitglied - oder Nichtmitglied - bin).
      Und meine Frage war nicht "besserwisserisch-rhetorisch" gemeint. Ich habe sie auch nicht aus Neugier gestellt, sondern aus ehrlichem Interesse.
      Selbstverständlich akzeptiere ich es, wenn Du nicht anders darauf antworten willst, als Du es getan hast.

      Ich will nun wirklich nicht weiter darauf "herumreiten", enthalte mich daher aller weiteren Worte und schicke Dir nur einen ganz ehrlich gemeinten herzlichen Gruß.
      Ingrid

      Löschen
  28. Ob man gewiis ist ob man zusammen mit Steiner incarniert gewesen ist kann meines erachtens nur von innen her klar werden und niemals weil irgendeine Authoritaet sei es Ein Sohn eines Sufimeisters oder Daskalos oder Steinerselbst
    So denke ich auch dieses ist nicht im Sinne von Steiners Karmaforschung.
    Und auch wenn es schon so waere, man hat tatsaechlich mit Steiner damals zusammengearbeitet, geht es in diesem Leben doch darum wie das in diesen Leben selbstaendig fruchtbar gemacht werden kann. Also sich berufen auf so etwas bedeutet eigentlich sehr wenig.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Also sich berufen auf so etwas bedeutet eigentlich sehr wenig."
      Weder wenig, noch viel, aber es bedeutet es gibt eine direkte Beziehung zu Steiner, kann ja sein, ich war sein Feind, sein Freund, was auch immer. Seine eigenen inneren Erkenntnisse über Inkarnationen vorzutragen wäre ja für Dritte noch fragwürdiger.
      In einem früheren thread von Info3 schrieb Jemand über das Schicksal eines wiederinkarnierten Anthroposophen, der sein Leben beendete, weil er nicht vorfand, was Steiner angekündigt hatte.

      "selbstaendig fruchtbar gemacht werden kann"
      Welch wahres Wort.
      Erst später, nachdem die Angelegenheit lief, wurde mir der Hinweis Steiners bekannt, kleine Kinder soll-t-en nicht mit dem katholisch-religiösen Symbol vor der Geschlechtsreife konfrontiert werden.
      Zumindest diesen Hinweis Steiners habe ich ganz individuell in der Situation erfasst, umgesetzt, zu einem Ende geführt, aber das klingt dann auch wieder irgendwie blöd sowas zu schreiben, aber es klingt ja auch irgendwie seltsam "geht es in diesem Leben doch darum".... gibt es irgendwelche Vorschriften, worum es geht?!

      Mir kommt der Gedanke, wo auch nur ein Buch über frühere Inkarnationen entsteht, läuft was schief. Die Hinweise Steiners zu den Inkarnationen sollten mündlich bleiben und sind uns nur durch Verrat bekannt geworden, ein Verrat an Steiners Hinweis, der die Vorträge nicht mitstenographiert haben wollte. Also ein wahres Dielemma erst einmal, deswegen bin ich auch etwas gespannt, welche geistigen Forschungsergebnisse Frau Junko Althaus zu den Hintergründen des von ihr wahrgenommenen Geisteskampfes in Dornach uns aufzeigen wird. Sie hat ja davon geschrieben. Vielleicht erhellt sich so manches Drama.
      Ganz nüchtern:
      vor Wochen schrieb ich Herrn Jelle van der Meulen persönlich.
      Er antwortete und beschrieb ein Geistiges Bild meiner Person,
      welches er im Aufwachen ins Tagesbewußtsein herrübernahm. Natürlich wird dies hier nicht veröffentlicht. Es wurde aber zuerst weltweit den Anthroposophen zugeleitet und dann im Zusammenhang der Beschneidungsdebatte vielen Soziologen, Religionssoziologen, Juristen, Politikern usw. zugeleitet, eingebettet in einem Impuls.

      Vielleicht sind wir an einem Punkte angelangt, wo der Vorstand schon von sich aus die Hand hätte ausstrecken müssen, wenn er schon Vorstand sein will. Herr Kurt Theodor Willmann (sein Leben ist kurz im Internet zu finden) hat mir mir darüber gesprochen, daß er wegen meiner Person damals mit dem Vorstand gesprochen hatte. Es war ja Frau Clara Kreutzer, die mich mit dem direkten Schüler von Steiner, eben Herrn Willmann zusammenführte. Das ist alles sehr intim und manche Dinge können nicht so ohne weiteres hier geschrieben werden. Als Frau Keimeyer mir eine mail schrieb, schrieb ich zurück, ich öffnete sie nicht, weil zu sehr die Gefahr ist, Herr Keimeyer sagt dieses und Jenes was Steiner durch ihn mir sagen will. Frau Judith von Halle hat Herrn Keimeyer getroffen und auch Frau Wibke Reinstein, welche sich für Steiner hält. Es ist brandheiß, sich mit Inkarnationen herumzuschlagen, oder aber Geistige Wesen durch sich sprechen zu lassen. Das ist ja auch eine gewisse Seuche, dieses Channeln, da wird die Geschichte der Menschheit von sich einen Deckel drauf machen müssen, sonst werden viele Menschen noch irre.
      Also wenn ich was gemacht habe, dann die Katholische Kirche aufgemischt, ihr das Symbol genommen, von dem Steiner sprach, mit dem Aufkommen des Symbols um das Jahr 1000 kam das materialistische Christentum auf.

      Also, ich habe was geleistet (was Du ja irgendwie fordernd hinstellst), was hast Du geleistet, ehrlich?! Nicht als Abrechnung.

      Löschen
  29. „Ihre Charakterisierung von Michaela Glöckler und die Darstellung ihres Vorhabens werden nicht dasjenige bewirken, was Sie sich eventuell erhoffen, weil sie von den Betroffenen nur als Vorwürfe und Angriffe erlebt werden. Die Anthroposophen in Dornach und anderswo werden sich durch Ihre Schreiben nur verletzt fühlen.“

    Wer in Dornach etwas zu sagen hat, bzw. es anstrebt oder meint es sogar zu können und dann irgendwie sich verletzt fühlen sollte -- daran erkennt man dann diejenigen, die in Dornach nichts zu suchen haben, als "Führende", denn die Wahrheit oder besser die Wahrhaftigkeit ist unverletzbar, die Wahrheit.

    Wer mit diesen Nicht-Verletzen-Wollen-Handlungen arbeitet, wenn es um Wahrhaftigkeit geht, beweist zugleich, dass er blind ist. Diese z.B. bei Therapeuten fast ausschliesslich anzutreffende Seichtigkeit ist mir das eigentliche Gift, von dem hier gesprochen wird, das habe ich bereits als Kind so erlebt und als "Geisteskind" erst recht.

    Eine christliche Sanftmut verweist auf einen komplett anderen Bereich denn jenen, den man hier immer anführt, wenn man nicht "verletzen" will. Ich persönlich erlebe bereits so lange ich denken kann in denen, die so "verpackt sanft und unverletzend" daherkommen diejenigen, die im Panzer dessen, was sie "sanft" erscheinen lässt diese knallharte Absicht mit sich herumtragen, um sie anzuwenden in ihrer eigenen Absicht, das sind dann die, die sich sanft hindurchfressen an das von ihnen angepeilte Ziel. DAS ist ein GIFT!!

    Die Wahrhaftigkeit, die Offenheit und Ehrlichkeit eines Kindes und vor allem des "geistigen Kindes" ist sanft und verständig und nachsichtig und geduldig mit der Aufrichtigkeit, wie immer sie auch daherkommt. Ich wiederhole mich: Dies: "Du darfst mir mal die Butter reichen...", dem Kinde vorgehalten als Erziehungsabsicht ist ein Schlag in das Gesicht der Aufrichtigkeit und wahren Freiheit.

    Jenes "Nicht verletzen-wollen" mag man anwenden für die persönlichen Hüllen des Menschen, aber nicht auf das Wahrheitsstreben. Dieses generelle nicht Unterscheidenwollen für das Wesen des Nichtverletzens ist der graue Star im Geistesauge.

    Dies habe ich meiner letzten Inkarnation als Indianerhäuptling entnommen, ich vermag nicht präzise zu sagen wann sie war, aber sie war :-(

    Es gibt ein Wesen das sich inkarniert. Und weil es sich wiederinkarniert trägt es Wandlungen dessen in sich, was es zuvor tat. Jene Wandlungen sind gereinigte mehr oder minder entfaltete Erkenntnisse, DIE, wenn heil- und weiterbringend in der Gegenwart sich aussprechen sollen und dies auch nur hier in der Gegenwart können. Will man dies in der Gegenwart auch tun, sollte man nicht in die Vergangenheit schauen, sondern bemerken, dass sie bereits anwesend ist in dem, was ich tue, wenn ich denn tue, JETZT, statt sonstwo rumzuforschen. WO soll es sich denn ausgestalten, ein Forschungsergebnis?? Nicht im Hier und Jetzt??

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Manfred,

      es geht mir nicht um „christliche Sanftmut“ und auch nicht darum, es um jeden Preis zu vermeiden, einen anderen Menschen zu verletzen, noch um sonst etwas „moralisch-Behutsames“ - ich habe das, was Jostein gesagt hat, ganz pragmatisch verstanden (und dem zugestimmt):
      Die Lebenserfahrung (also, meine jedenfalls ;-)) lehrt: wenn man jemanden unsachlich mit scharfen Worten an der Grenze zur Beleidigung „angreift“ (zum Beispiel indem man das, was er gesagt hat, als „bodenlose Unverschämtheit“ bezeichnet), dann ist damit zu rechnen, daß der so Angegriffene zunächst einmal ebenso unsachlich „zurückschlägt“.
      Ein solches unsachliches scharfes „Angreifen“ halte ich daher für unfruchtbar - bzw natürlich wird es Früchte zeitigen, nämlich weiteren Streit und weitere Unsachlichkeit. Ich sehe nicht, wozu das dienen sollte, und bin davon überzeugt:
      Wer will, daß ihm ein anderer wirklich zuhört, tut gut daran, das, was er zu sagen hat, nicht mit verletzenden Stacheln zu garnieren.

      Löschen
  30. Ich kenne einige Menschen, die zumindest lange Zeit hindurch in Anton Kimpfler den wiederinkarnierten Steiner gesehen, erlebt und als solchen verehrt haben --- was geht bloss in solchen Menschen vor?

    AntwortenLöschen
  31. Danke monroe,
    für die klaren Gedanken, der Musik in den Worten, dem Drama,
    welches Du mit uns teilst.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Ernst,

      freut mich, dass Du mich verstehst :-)

      Löschen
  32. Jeder hat seinen eigenen Authoritaet, nur nicht diejenigen die sich abhaengig aufstellen einer ausseren Authoritaet, auch als das das Vorstandsmitgliedschaft waere.Im Bewusstseinszeitalter ist das nicht mehr treffend und gehoert zum katholischen Machtbereich. Waere ein Kimpler wirklich Der inkarnierte Ste iner gewesen, er waere wieKaspar Hauser ganz von seinen Mission getrennt werden. Wenn es nicht so konkret behauptet wird und nur ein der vielen Indianerhauptlinge genannt werden, ist es noch nicht so arg;) Ich habe zu meine ueberraschung gelesen das es unter den Indianen doch auch ein Messias gegeben haben sollte, ein Brudervon Tecumseh und noch eine andere der die Indianen neuer Hoffnung gegeben hatte um der Weissen los zu werden, er hatte den Ghostdance introduziert (name vergessen)

    AntwortenLöschen
  33. Herr Seler fragt was ich, die nicht herumruft welche Inkarnationen ich absolviert habe geleistet habe. Nun zuerst verstehe ich gar nicht was du meinst mit den Katholischen Symbolum, also auf welcher Leistung du dich berufst. Aber in diesen Leben habe icheinige Jahren mitgetan in ein Internetforum RSL geheisen mit darin viele Info3authoren, die das Christusbegriff Steiners am abbrechen waren, ich finde es mein grosse Leistung das ich es dort im Liste noch einige Jahren ausgehalten habe...

    AntwortenLöschen
  34. @ cheese curve: Mit dem, was du schreibst (ich bin so frech und erlaube mir mit jedem hier auf Du zu sein; ich komme halt aus Norwegen, wo das Sie seit über 60 Jahren im Tagesreden abgeschaffen ist; mir kann deshalb jeder mit „du“ ansprechen.): „Ob man gewiis ist…sich berufen auf so etwas bedeutet eigentlich sehr wenig.“ – bin ich ganz einverstanden. So denke ich auch und daraus handle ich. Ähnliches habe ich jahrelang auf meinen Blogs geschrieben und zudem in meinen drei Büchern erläutert, wie es dann ist, wenn man sich karmisch erkennt, und jetzt damit zu leben hat.
    @ Ernst: Du schreibst: „Mir kommt der Gedanke, wo auch nur ein Buch über frühere Inkarnationen entsteht, läuft was schief.“ Wer denkt dieser Gedanke? Du oder jemand anders in dir?
    Es ist nicht nur meine Meinung, aber auch meine Erfahrung, dass es „gefährlich“ ist, karmische Erkenntnisse zu veröffentlichen. Ich habe dadurch viele Freunde und Kollegen verloren. Ich „verlor“ sogar meine Familie in Schweden mit meinen zwei ältesten Kindern. Der Kontakt zu ihnen wurde wegen der Handlungsweisen (als Ausdruck der Unverständnis gegenüber meine Karmaarbeit) von den umgebenden Erwachsenen so belastet, dass ich keinen Weg mehr fand, zu ihnen ein „normales“ Verhältnis zu pflegen. Von vielen Menschen, die sich Anthroposophen nennen, wurde ich als „psychisch krank“ bezeichnet oder als der „größte Gefahr“ für die anthroposophische Bewegung abgestempelt. Meine Geschichte würde für einen neuen Rowling-Roman sehr gut passen, aber ich möchte euch damit nicht mehr unnötig belasten.
    Ich versuche aber diesen Gefahren-Bann, den Angst vor der Karmaerkenntnis, die Furcht vor der Eventualität mit eigenen geistigen Erfahrungen falsch zu liegen, dadurch durchzubrechen, dass ich dasjenige, was in meditativer Stille erscheint, verständlich wiedergebe und für Kommunikation anbiete. Da ich damals innerhalb der AAG und der Hochschule keine Interesse fand, solche individuellen Erfahrungen miteinander ins Gespräch zu bringen und die Inhalte zu erarbeiten, wählte ich den Weg der ausnahmslosen Veröffentlichung von Erkenntnissen, die sonst nur als Esoterik gepflegt worden wäre, wenn der Raum dafür da gewesen wäre.
    Es scheint mir (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege), dass auch einige in dieser Runde nicht bereit sind, unvoreingenommen geistige Erfahrungen zu erwägen, sondern sich nur zu solchen Inhalten verhalten wollen, was der Verstand gefunden hat. Wenn das so sei, fände ich es tragisch, und es würde mich nur bestätigen, dass wenig sich verändert hat in den 41 Jahren seitdem ich das Werk Steiners diesmal – Verzeihung für diese Assoziation – kennenlernte.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Jostein,
      hatte einen Text aufgesetzt,
      will aber Deinen Text in die Nacht nehmen.

      Nur so viel, Dein erstes Buch blieb mir so in Erinnerung:
      da ist ein Mensch der hat tatsächlich Inneres erlebt, doch er selbst, also Du, hast in dem Buch die Frage gestellt, wie soll ich das alles nehmen, was mir widerfuhr.

      Du kennst, es gibt mehrere Personen, die glauben die Inkarnation Steiners zu sein, manche wollen Steiner in einer Person sehen, so kann sich sogar herausstellen "Karmaforschung", die Menschen sind noch gar nicht reif, damit umzugehen. Vielleicht ist die Methode von Junko und Christian Althaus erfolgversprechend.
      Einstweilen alles Gute,
      der ich Deine Farben und Formen von Anfang an schätzte
      Ernst

      Löschen
    2. Lieber Jostein,
      ich bin nun durch die Nacht gegangen, mit dem was Du mir hier geschrieben hast.

      Da Ingrid offensichtich gezielt eine Unwahrheit zu meiner Person verbreitet, will ich nicht hier mit Dir über Deine Situation schreiben, zu sehr besteht die Gefahr, Inhalte werden verdreht gelesen, wie mir scheint auch willentlich bewußt. Das Nicht-Hören wollen, das Du kennen gelernt hast, es herrscht mehr oder weniger immer noch, bei aller Süße der Worte und scheinbarer Klarheit.
      Will Dir nur so viel schreiben.
      Hatte unlängst einem bekannten Anthroposophen geschrieben. Er schrieb mir zurück und berichtete von einem Geistigen Erlebnis meiner Person, das er im Aufwachen hatte.

      Mir zeigte der Vorgang, wie wir verbunden sind. Ich habe innerhalb der Beschneidungsdebatte dieses Bild des Anthroposophen von meiner Person im deutschsprachigen Raum meherere hundert Male versandt, besonders an Soziologen, Religionssoziologen, Politiker, denn es muß vorankommen mit der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners, was ich individuell auf meine Art unternehme. Mir fiel gestern ein, auf der Treppe, wie sich nun durch den Dalai Lama aussprechend das bewahrheitete, was ich 1995 live im Fernsehen sagte: "alle Religionen sind am Ende". Wenn der Dalai Lama nun sagt: "Religion passt nicht mehr in unsere Zeit", dann wird meine Aussage unterstützt, sogar von einem Religionsführer. Was hat das mit Dir, Deiner Geschichte zu tun. Ich hätte das gerne weiter hier ausgeführt, aber wegen Ingrid geht es nicht, wenn sie das mit der Nichtmigliedschaft nicht zurücknimmt. Das heißt ja nicht, sie muß die Mitgliedschaft bestätigen, aber die Lüge abstellen. Die Sprachlosigkeit herrscht eigentlich auch zwischen vielen Teilnehmern hier, oder der Drache der Hierarchie versucht sich zu erhalten. Denn es kann doch sein, durch den Ätherischen Christus gibt es keine Hierarchnie mehr, mit der wir Menschen immer noch in einem Geistigen System festgehalten werden, eine Hierarchie, die auch die Hochschule bedeutet.

      Wenn Dritte die Diskussion, den Gedankenaustausch vorgeben, dann lebt halt, leider, auch hier teilweise nur der katholische Geist, ich kann und werde das nicht anders charakterisieren.
      Sollte Ingrid ihre - kann nur sagen - gezielte Lüge nicht zurücknehmen, dann kannst Du mich ja über mail kontaktieren, Du hast ja die Adresse.

      Löschen
    3. Bei dem, was Ernst hier als "gezielte Lüge" bezeichnet, die ich verbreiten würde, handelt es sich um ein Mißverständnis, das ich bedaure - wie ich auch schon in meiner Antwort an Ernst weiter oben ausgeführt habe.
      Selbstverständlich steht es mir nicht zu, Aussagen darüber zu treffen, ob Ernst (oder sonstjemand außer mir selbst) Mitglied der Hochschule oder der AAG ist oder nicht.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    4. Sehr geehrter Herr Jostein Saether,

      ich bin durch Deine Darstellung, die du wörtlich an meine Person gerichtet hast und doch der Öffentlichkeit auch gezielt unterbreiten wolltest tief berührt.
      Es hat sich mir in den letzten Minuten durch innere Verrichtungen und Gedanken gebildet: Wahrheit geht nicht mit der Lüge ins Bett. Das heißt, es ist unerheblich, was Ingrid gewollt oder ungewollt verbreitete. Sie meinte wohl mit "Nichtmitglied" die Hochschule. Letzten Endes weiß sie ja nicht ob ich Mitglied bin und so bezog ich dies auf Mitgliedschaft der AAG und habe deshalb so scharf reagiert. In der Überlegung, um ihr Gerecht zu werden, soweit ich das kann, kenne ich nun den Grund der Reaktion. Es ist der Stempel, der durch "Nichtmitglied" entstand. Hätte sie geschrieben, Du bist "nicht Mitglied" hätte mich diese Wahrheit oder Unwahrheit in keinster Weise berührt. Es war der Stempel der mich in Zorn erschauern ließ.

      Nun zu Dir, Deinen Ausführungen, lieber Jostein.

      Als ich Dich insofern kennenlernte, weil meine Ehefrau Deine Ausführungen unmöglich fand, als Sie Dein Buch in einer Buchhandlung fand, darin las, habe ich mich später "kundig" gemacht, Deine website gefunden: Du bist Künstler durch und durch, mit Fähigkeiten Farben und Formen zu beleben.

      Das Buch von Dir, das ich mir selbst dann suchte, um darin zu blättern, signalisierte mir, da ist ein Mensch, der hat echte spirituelle Erfahrungen, die ihn fordern, möglicherweise überfordern, der um Rat sucht, deshalb in die Öffentlichkeit geht, wie mir erinnernd dies in Deinem Buche stand.
      Du hast dies nun oben klar wiederholt, geäußert und ich nahm es ernst.
      Grundsätzlich: es herrscht ein Mangel in der AAG um Menschen zu beraten, welche durch Übungen Steiners zu Geistigen Erlebnissen kommen und tätige Hilfe benötigen, Wegweisungen, Erklärungen.

      Das Durchgehen durch die Nacht zeigte einen -möglichen- Schlüssel für Dich, da ich frelassend schreiben will. Das was ich erlebte ist jedoch ehern begründet, nur wirst Du selbst entscheiden wie Du damit umgehen wirst.
      Erstens, ich habe mich gerne Dir gewidmet und damit eine besondere Nacht erlebt.
      Zum Umgang mit anderen Ichen, Inkarnationen:
      es gibt einen interessanten, kleinen Hinweis Rudolf Steiners, den er so formuliert, inhaltlich korrekt wiedergegeben:
      in der Nacht ist der Mensch der Kaiser von China, zum Problem wird es, wenn er sich am Tage für den Kaiser von China hält.

      Also, einen Menschen als krank abzutun, löst das Problem nicht, denn in der Nacht ist er ja der Kaiser von China tatsächlich, denn das ICH ist dann universell, beinhaltet alle ICHE der Welt und es findet auch wohl manchmal Mißbrauch statt, solches zu wissen und es kann in ungehöriger Weise versucht werden Wissen über Dritte zu erlangen, oder gar zu manipulieren.

      Folgendes Bild ergab sich:

      Die Sagengestalten des Nordens haben gewaltsam ein Tor (zwei Hälften) aufgestoßen, um aus der Mythenwelt hinein in die Gegenwart zu gelangen.

      Ich wußte bei dem Bild - erstmals mit der nordischen Welt innerlich verbunden - das Geschehen hing mit Dir, Deinen Fragen zusammen.

      Vielleicht kann das Bild Dir dienen, einen Schlüssel zu finden, wie Du mit dem Erlebten so umgehen kannst, daß nicht mehr Fragen für Dich entstehen, sondern Sicherheit.

      Du weißt, ich hatte früher versucht Kontakt mit Dir aufzunehmen, es hat nicht recht geklappt, insofern freue ich mich, daß wir nun in Offenheit uns hier begegnen, wissend die Gefahr der Verletzung - sich selbst, Dritter - ist gegeben. Doch die Zeit verlangt Mut der Willigen...

      Löschen
  35. Lieber Jostein,
    Du weisst dass sich Deine Arbei sehr schätze, sei es als Blogger, sei es als Buchauthor (mehr ist mir bis jetzt nich vergönnt): als sehr individuelle Erfahrungen die gerade durch Anthroposophen unbevorurteilt zur Kenntnis genommen werden müssten. Ich bin damit nicht ganz eins mit Kees (‘Cheese’ ist im holländischen Kaas – Käse, einen kleinen holländischen Witz; wir mit unserer Käseköpfe), aber das ist auch nicht nötig, jeder muss das vor sich selber beurteilen, liebst nach Kenntnisnahme Deiner Arbeiten.

    AntwortenLöschen
  36. Lieber Jostein,

    "Es scheint mir (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege), dass auch einige in dieser Runde nicht bereit sind, unvoreingenommen geistige Erfahrungen zu erwägen, sondern sich nur zu solchen Inhalten verhalten wollen, was der Verstand gefunden hat."

    Ich denke mal, einer von denen, die Du hier ansprichst bin auch ich, korrigier mich bitte, wenn dem nicht so ist. Und ich möchte mich auch ganz konkret "angreifbar" machen indem ich es direkt anspreche, es wenigstens versuche im Sinne dessen, was ich so mit "Oheim, was quälet Dich..." meine. Ich persönlich habe absolut nichts gegen geistige Erfahrungen und bin auch hier in diesem Kreise wohl eher einer derjenigen, die eben nicht nur vom Verstande her kommen, ganz im Gegenteil, positiv jetzt, natürlich :-) Daher weiss ich auch wie schwer es ist darzustellen, was eben zwischen den "Zeilen" dessen liegt, was in der Regel lediglich per Verstand formulierbar ist.

    Wenn man sich selbst immer umfassender mit all dem und durch all das, was man in sich erleben kann nutzt, um tiefer einzudringen, Erfahrungen dreidimensional zu beschreiten und zu schildern etc., dann ist es schon schwierig, zumeist eigentlich mit den anderen, oder wegen der anderen durch die man dann etwas merkwürdig angeschaut wird, berichtet man ein wenig jenseits des klassisch akzeptierten minderbemittelten Verstandes, denn er ist es nun mal, zumindest dann, wenn er die erste Reihe beansprucht statt zu warten bis man ihn befragt!!

    Also zunächst einmal möchte ich Dir von meiner Seite aus sagen, dass ich die Möglichkeit geistiger Erfahrungen mit einem klaren lauten JA beantworten möchte. Und weil dem so ist und weil dies dann eigentlich nur "subjektiv" sein kann, so erscheint es zumeist, ich sage hier dann immer sobjektiv, ist es, so sehe ich es, absolut wichtig, dass man miteinander wirklich spricht und das tut man so gut wie nie, man lädt sich ab, voreinander, möglichst in Büchern, damit man anerkannt wird, habe ich zumeist stark den Eindruck. Man macht sich unantastbar und wird auch durch andere entsprechend als Unangetasteter "befragt", weil man vermutet etc ... --- irgendwo dahinter ---

    Mich persönlich jetzt, hat schon IMMER gestört, oder besser anfangs hat es mich verstört, wenn ich auf meiner Suche nach DEM--- denen begegnet bin, auf Kursen, in Seminaren oder über Bücher, deren Sicherheit, was da so hingestellt wurde, DAS hier, ist Christus, so zeigt er sich, ...das ist das Ätherische..., gefährlich wird es wenn... and so on. In meinem Erleben haben sie fast alles dafür getan an ihrer Autorität zu basteln, warum auch immer obgleich es doch darum geht genau jene abzuschaffen, sich füreinander transparent und wirklich annehmbar zu machen. Wirkliche Autorität ist doch etwas ganz anderes als dies jämmerliche Geplustere mit dem man seine Hülle zu färben versucht.

    Und dann kommen da so Menschen und waren sonstwer. Mal wirklich hingeschaut, w i r k l i c h jetzt, was soll mir das sagen??? WAS?? Und vor allem WARUM?? Einfach mal so, als Kind, als wirkliches unbeflecktes Kind angeschaut und erlebt, in dem Sinne wie mir ein Hund der beste Psychiater wäre, weil er absolut nicht lügt sondern direkt spiegelt, was ich ihn "frage".

    Was machst Du damit, wenn ich Dir sagen würde, dass ich zwei Inkarnationen als Wulan Minkas hatte, nur mal einer, der nicht gleich Königssohn war sondern einfach nur ein Schuster oder Messerschmied mit dumpfen Absichten. Und jetzt?!? Was machen wir jetzt? Ich denke mal so wird es den meisten gehen. In diesem Sinne würde ich, vielleicht auch ein paar andere, mal hören, was es für Dich ist, was es bedeutet, wenn Du Maria Stuart gewesen sein solltest, warst. Also was ist, bedeutet es für Dich nach Deinen abgelegten Hüllen zu forschen, ich hätte dann einen anderen Zugang, vielleicht -- momentan allerdings glaube ich es eher nicht, wie immer ich mich auch wende, ich lande immer in der Gegenwart.

    AntwortenLöschen
  37. JS: In meiner karmischen Autobiographie von 1999 schrieb ich so nüchtern und wenig aufsehenerregend wie möglich über ein vergangenes Leben als Maria Stuart ….., mit denen ich meinte, erkannt zu haben, identisch zu sein.

    ...dass ich mich als eine Reinkarnation von Maria Stuart angesehen habe.

    Dies schlug wie ein Blitz in mich ein, da ich total überzeugt war über eine karmische Identifikation mit dieser umstrittenen historischen Frau, die Königin von Frankreich und von Schottland gewesen war…. Dass ich solch ein Leben zu Steiners Zeit gehabt hätte, davon wusste ich nichts .Entweder musste ich mich in der Einordnung zu Maria Stuart getäuscht haben – wozu ich natürlich bereit war, einzusehen,…….– oder dann müsste Steiner sich geirrt haben. Denn beide konnten doch nicht richtig liegen mit dieser karmischen Gleichsetzung?

    So zeigte es sich, dass das Mädchen, dem Steiner begegnet hatte, ich selbst in meinem letzten Leben gewesen sei.

    ....dass Sie Japanerin sind – ich hatte selbst in vorchristlicher Zeit zwei Inkarnationen im chinesischen Raum und weiß, was davon in mir noch lebendig ist) zu verletzen.

    In obenstehende Texte von Herrn Saether kan einiges auffallen.
    Er schrieb: mit denen ich meinte, erkannt zu haben, identisch zu sein.
    Und
    Entweder musste ich mich in der Einordnung zu Maria Stuart getäuscht haben
    und
    oder dann müsste Steiner sich geirrt haben

    es hat nichts mit Sympathie oder Antipathie zu tun, aber dies alles klingt nicht sehr ueberzeugend : meinte, getauscht, geirrt usw

    Karmaforschung im Sinne Steiners spricht von ein Inkarnieren des Ichs.
    Ein Ich weiss einfach ob es Wahr ist oder nicht. Man weiss auch das eine bestimmte Tat vor Jahren in diesem Leben durch das selbst getan ist, man meint dann nicht das man selbst es war auch tauscht man sich nicht das man es selbst war.
    Aber Steiner sprach auch davon, das nicht nur das Ich sich verkoerpert, sondern auch das Etherleib und das Astralleib (Vorbild Zarathustra zu Moses und Hermes aber auch sonst gescheht das wegen der spirituellen Ekonomie in der Menschheit. ). Er erzaehlt auch wie es gut moeglich ist das man die Gedachtnisse eines Etherleib-leichnams lesen kann und sich nicht irren muss das dieses den Karmischen Individualitaet selber ist.
    Auch ist es moeglich innerhalb das Akasha-Kroniek zu lesen und dabei zu denken das es eine bestimmte Individualitaet ist, aber dan ist es auch wieder anders .Kurzum Irrtuemer sind sehr wohl in grosse Masse moeglich.
    Will man Irrtumsfrei sein muss man nicht nur imaginativ und inspirativ sondern auch intuitiv schauen koennen

    AntwortenLöschen
  38. Das Leben der Dinge in der Seele ist nun die Intuition. Es ist eben ganz wörtlich
    zu nehmen, wenn man von der Intuition sagt: man kriecht durch sie in alle Dinge hinein.
    – Im gewöhnlichen Leben hat der Mensch nur eine Intuition, das ist diejenige des
    «Ich» selber. Denn das Ich kann auf keine andere Weise von außen wahrgenommen
    werden, es kann nur im Inneren erlebt werden. Die Wahrnehmung des eigenen Ich ist
    das Vorbild für alle intuitive Erkenntnis. Um so in die Dinge hineinzukommen, muß
    man allerdings erst aus sich selbst heraustreten. Man muß selbstlos werden, um mit
    dem Selbst, dem Ich einer anderen Wesenheit zu verschmelzen. 12.22f

    Wenn man meint oder sich selbst so anseht und ueberzeugt zu sein meint und spaeter denkt das man sich getauscht hat oder das Steiner sich irrte, dann kan ich nicht anders denken das in der Karmaforschung Saethesr die entwickelte Intuition im Sinne Steiners nicht mitgemacht hat. Damit will ich nicht absprechen das es richtige Imaginationen gegeben haben kann.
    Aber de Sicherheit das alles nur die Erinnerungen ein und derselber Individualitaet darstellen bleibt fuer mich fragwuerdig. Auch noch das Verstehen eines Japanerins zu begruenden weil man 2 Inkarnationen in China hatte, ziemt mir mehr zu tun zu haben mit esoterisch sich wichtig machen zu wollen denn mit Intuitionserkenntnisse.
    Nun ich habe das Buch Saethers nicht gelesen basiere mich auf sein Blog und was er hier bei Eggert schreibt. Wen dasd Buch auf mein Weg kommt werde ich es lesen und sehen ob mein erster Eindruck hier stimmt oder nicht.

    AntwortenLöschen
  39. Noch einmal zum Thema Hochschule:
    Nun habe ich die betreffende Ausgabe des „Goetheanum“ doch noch erhalten und das Interview mit Michaela Glöckler vollständig gelesen.
    Ich finde die Anklagen, die Junko und Christian Althaus daraufhin erheben, wirklich haltlos.

    Frau Glöckler spricht (und bezieht sich dabei auf den zwölften Vortrag aus GA 317) vom Prinzip des Autoritativen nicht «im Lehren», sondern «im Wirken».
    „Autoritativ“ - das ist freilich ein Wort, das uns heute nicht gerade „schmeckt“. Wir sind gewohnt, es als „der Freiheit entgegenstehend“ zu empfinden.
    Wenn wir uns aber den Ursprung dieses Wortes vor Augen halten, sieht die Sache ganz anders aus:
    Der „Autor“ (lat.: auctor) ist der Urheber eines „Werkes“. Das ist ein schöpferischer Akt, und aus diesem schöpferischen Akt erfließt nicht nur das „Werk“, sondern auch seine Wirkungen. Das läßt sich nicht „demokratisieren“ - denn nur derjenige, der selbst tätig wird, kann auch selbst solche Wirkungen „in die Welt setzen“.

    Es ist nun einmal ein großer Unterschied, ob man sich des vorliegenden „esoterischen Guts“ nur zur privaten Erbauung bedienen will, oder ob man daran verantwortlich „mitbauen“ will. Letzteres erfordert eine Verbindlichkeit, nicht im Sinne eines Zwanges „von oben“, sondern im Sinne der drei freiwillig einzugehenden Selbstverpflichtungen, von denen Michaela Glöckler spricht (Ernstnehmen des anthroposophischen Erkenntnisweges; sich im Zusammenhang halten mit den anderen tätigen Freunden; und der Wille, in allen Einzelheiten des Lebens ein Repräsentant der anthroposophischen Sache zu werden). Ohne diese freiwillig eingegangene Verbindlichkeit wäre es wieder so wie vor der Weihnachtstagung - Rudolf Steiner sagt darüber (GA 317, zwölfter Vortag): »Man könnte sagen: vor der Weihnachtstagung war es so, daß, weil ja ein Vorstand mit der Absicht, esoterisch zu wirken, nicht da war, daß das Denken und Fühlen mir überlassen worden ist. Und in ausgiebigstem Maße hat in Anspruch genommen jeder aus der Gesellschaft heraus, wie es ihm genehm war, das Wollen. Das ist das Urphänomen bis zur Weihnachtstagung ge­wesen. Wenn es sich handelte darum, sich an das Denken oder auch an das Fühlen zu wenden in anthroposophischen Sachen, kam man zu mir ungefähr so, wie man zum Schuster kommt, wenn man sich von ihm Stiefel machen läßt.«

    Nun - nach dem Ableben des „Schusters“ bleiben zwei Möglichkeiten: man begnügt sich damit, die bisher gefertigten „Stiefel“ anzuziehen (dann braucht man allerdings keine „Handwerksschule“). Oder man versucht nun, das „Schusterhandwerk“ zu erlernen... in welchem Fall man sich Gedanken darüber machen sollte, wie eine „Handwerksschule“ aussehen könnte.

    AntwortenLöschen
  40. Frau Glöckler sagt über die Michaeli-Hochschulzusammenkunft (die Junko Althaus erwähnt mit den Worten „Man ruft zum Konzil“):
    »Ich verstehe sie als Ort der offenen Kommunikation über den aktuellen Stand, den wir uns am Goetheanum erarbeitet haben, ergänzt durch die Impulse und Initiativen aus der Mitgliedschaft, beispielsweise durch Johannes Kiersch und Peter Selg. In den Arbeitsgruppen wird es an der Geistesgegenwart und Initiative der jeweils Beteiligten liegen, was und in welcher Form besprochen wird. Dass Themen vorgegeben sind, liegt daran, dass wir immer wieder mit Fragen konfrontiert werden, auf die wir eingehen wollen. Wir nehmen jedoch gern auf, was die Hochschulmitglieder mit uns besprechen wollen. Wir suchen den Dialog, aber auch den Beginn einer klaren Zusammenarbeit an den Aufgaben dieser Schule, die größer, umfassender und differenzierter sind als das bisher Realisierte.«
    Wenn ich dazu noch die Fragen lese, die in der Einladung „an die Mitglieder der Michael-Schule“ ausgesprochen werden, und dann den Satz: »Diese und weitere Fragen bewegen uns am Goetheanum sehr – und wir möchten gerne darüber mit Ihnen ins Gespräch kommen.«, so entsteht in mir ein ganz anderer Eindruck als beim Lesen der Artikel in Junko Althaus’ Blog.
    Diese Einladung wurde übrigens offenbar bereits vor Weihnachten letzten Jahres ausgesprochen (ich habe sie, als Nichtmitglied, natürlich nicht erhalten, aber vorhin auf der website des Wegman-Institutes gefunden), sodaß an der Mitarbeit interessierte Mitglieder wohl ausreichend Zeit hatten, ihre Ansichten, Fragen und Wünsche schon im Vorfeld einzubringen.
    Ich habe natürlich keine Ahnung davon, ob die heute zu Ende gegangene Tagung diesen Erwartungen entsprochen hat.

    Aber es erscheint mir wirklich absurd, die Organisation und Tätigkeit der freien Hochschule für Geisteswissenschaft zu kritisieren, ohne selbst tätiges und damit verantwortlich mit-wirkendes Mitglied dieser Hochschule sein zu wollen.


    Herzlichen Gruß in die Runde, und Gute Nacht!
    Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Aber es erscheint mir wirklich absurd, die Organisation und Tätigkeit der freien Hochschule für Geisteswissenschaft zu kritisieren, ohne selbst tätiges und damit verantwortlich mit-wirkendes Mitglied dieser Hochschule sein zu wollen."


      Es ist durchaus möglich als Nichtmitglied der Katholischen Kirche auf geisteswissenschaftlichem Wege Kenntnis von Vorgängen innerhalb derselben zu erhalten und zu einer Beurteilung zu kommen, ebenso über das Wirken der Hochschule, gerade in Hinblick der Kenntnisnahme der Vorgänge nach dem Tode von Rudolf Steiner, ohne jemals Katholik oder Anthroposoph werden zu wollen.

      Das "absurd" soll Junko Althaus treffen und ist tatsächlich Wort-Gift.

      Löschen
  41. 1.
    Danke Ingrid, du hast mir wieder die Worte auf meiner Zunge so feinfühlig ausgesprochen. So brauche ich nichts mehr dazu erörtern, sondern kann zum anderen Thema hinübergehen, was meine karmischen Enthüllungen betrifft:
    Ich merke, dass ich hier in der „Höhle des Löwen“ bin. Einerseits freue ich mich darüber, weil ich dann mein Denken, an die Urteilskraft des unsichtbaren, beinahe anonymen Gegenübers schleifen kann, andererseits warte ich darauf, wann und wie ich den „Ring“ (die ahrimanische Gescheitheit), aufsetzen kann, um schleunigst weg zu kommen, dorthin, wo meine Schwächen nicht als Gewinn des Gegenübers betrachtet wird. Als „Hobbit“ unterwegs zu sein in den „anthroposophischen Nebelbergen“ ist ein gewagtes Unterfangen, da die meisten hier vom „Auenland“ wohl nie gehört haben.
    Es gibt ein unauffälliger, aber erfolgversprechender Begriff von Rudolf Steiner, der mir als Tarnung gegeben wurde, als ich Ende November 1996 aus der geistigen Welt zu meiner Lebenseinweihung zurückkam: Erkenntnisimagination (GA 78.92f). Etwas davon gehört?
    Eine Erkenntnisimagination schließt sowohl Inspiration als auch Intuition mit ein. Ich wollte bei den Veröffentlichungen meiner karmischen und geistigen Erkenntnissen nicht, und möchte es heute nicht, als jemand auftreten, der seine Wahrheit so ins Gesicht der anderen schleudert, dass sie sofort zugeben müssen, dass es um die Wahrheit geht. Wahrheit ist eine Frage der Begegnung, der freilassenden Austausches. Sag mir bitte, wo in meinen Veröffentlichungen dieses Freilassen fehlt, und ich verspreche, mich zu verbessern?
    Auf die Begegnungsräume für das Aufwachen des geistigen im Anderen warte ich seit je, wo die alten Schranken der karmischen Cliquen aufgeweicht werden könnten. Ob es in den Internetforen besser geht, als in den Zweigen, lässt noch auf sich warten. Bis jetzt bin ich auch da ernüchtert.
    Steiner wies (in GA 240 in vielen dieser Karmavorträgen – und in manchen anderen Zyklen)auf die größte Gefahr für dasjenige, was notwendig wäre, damit die „Kulmination der Anthroposophie“ am Ende des 20. Jahrhunderte entstehen könnte: die „Gescheitheit“ der Menschen. Ich könnte eine Liste aufstellen, wo er über dieses „gescheit Sein“ spricht, aber was nützt es, wo gerade die Gescheitheit gefragt ist?

    AntwortenLöschen
  42. 2.
    Zu nichts anderem möchte ich mit meinen Veröffentlichungen etwas beitragen, als dass erkannt werden könnte, dass man selbst auch mit praktischen Karmaübungen anfangen könnte, gemäß dem, was sich R. Steiner damals (1902) gewünscht hatte:
    „Meine lieben Freunde, als wir in Berlin vor jetzt mehr als zwei Jahrzehnten darangingen, innerhalb der Theosophischen Gesellschaft die anthroposophische Arbeit zu beginnen, als dazumal die erste Versammlung stattfand zur Begründung dessen, was dazumal genannt wurde die Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft, da war auf dem Programm angekündigt von mir als einer der ersten Vorträge, die gehalten werden sollten: «Über praktische Karma-Übungen.» Damals hatte es sich darum gehandelt, die Karma-Idee sofort mit einer solchen inneren Impulsivität in die anthroposophische Bewegung einzuführen, daß sie gewissermaßen eines der großen Leitmotive hätte werden können, aus denen sich die anthroposophische Bewegung entwickelte. Aber als ich zu einigen Menschen, den damaligen Zelebritäten, die noch aus der alten Theosophischen Gesellschaft herübergekommen waren, davon gesprochen habe, was ich eigentlich mit diesem Titel meine, da wurde allgemein über mich hergefallen.“
    Dieses über einem wie Geier herfallen, kenne ich gut. Daher ist es auch gut, dass der Geist, der durch die Inkarnationen geht, für die Zweifler zunächst unsichtbar bleibt. Die Frage lautet eher: Was macht es mit dir, wenn du erkennen würdest, dass ich sowohl Maria Stuart und alle die anderen (Agamon, Ray, Schida, Ramischanda, Areldingun usw.) unbekannten in der Geschichte, über die ich genauso detailliert geschrieben habe, gewesen bin?
    Für mich geht es nicht um die „abgelegten Hüllen zu forschen“, sondern darum, durch das erneute Anziehen meiner karmischen Hüllen, die in er geistigen Welt vorhanden sind, die von Christus hergegeben werden, zu erkennen, wer die anderen „Freunde und Feinde“ heute sind (wo sie sind, was mich mit ihnen noch aus Karma verbindet) die damals z. B. die Hüllen trugen von u. a. Marie von Guise, Königin von Schottland; James Stewart, Earl of Moray; Katharina von Medici; Franz II. von Frankreich; David Riccio; John Knox; Henry Stuart; Lord Darnley; James Hepburn, Earl von Bothwell; Elisabeth I. von England; Bess of Harwicke; Sir Francis Walsingham usw. Da ich sie heute ERKANNT habe, sie aber mich nicht, kann ich mit ihnen so umgehen, dass ich ihnen die Freiheit gewähre, damit die karmischen Schatten, die als Doppelgänger getarnt sind, die sie manchmal zwischen uns aufzustellen, weil sie nichts Besseres wissen, zu tun (ils sont pardonnés), durch meine Karmaerkenntnis etwas erhellt werden. Das ist mühsam, – es wäre noch besser, dass sie alle mich erkennen würden –, aber es hilft trotzdem den Äther-Christus ein klitzekleinwenig in seiner Arbeit anderswo, die Anthroposophie am Ätherherd warm zu halten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Jostein,

      :-) diese Diskussion in der "Höhle des Löwen" wird etwas unübersichtlich --- ich begnüge mich daher damit, Dir zu sagen, wie sehr ich mich wieder über Deine Worte freue, die das, was ich grad vorhin gesagt habe, eigentlich unnötig machen (es wird wohl weiter unten erscheinen, aber ich habe es geschrieben, bevor ich Deinen jetzigen Kommentar gelesen habe).

      Und ich möchte Dich fragen:
      Welches Deiner Bücher würdest Du mir zu lesen empfehlen? Es geht mir dabei nicht um eine "Einführung in die Karmaforschung" im Sinne eines "Wie macht man das?", sondern gerade um das, was Du schreibst: dem Äther-Christus ein klitzekleinwenig in seiner Arbeit zu helfen.

      Herzlichen Gruß!
      Ingrid

      Löschen
  43. Lieber Jostein,

    Du sagst: „Es scheint mir (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege), dass auch einige in dieser Runde nicht bereit sind, unvoreingenommen geistige Erfahrungen zu erwägen, sondern sich nur zu solchen Inhalten verhalten wollen, was der Verstand gefunden hat.“ - ich danke Dir für diese Fragestellung, und ich danke Manfred, daß er sie für sich beantwortet hat.
    Ich will ihm darin folgen, für den Fall, daß Du Dich mit diesen Sätzen auf mich beziehen solltest:
    Ich bin jederzeit bereit, „unvoreingenommen geistige Erfahrungen zu erwägen“, die nicht der Verstand gefunden hat.
    Allerdings ist mir dieses „unvoreingenommen“ dabei sehr wichtig. Ich verstehe darunter nicht, daß ich alles für wahr halten und mich in meinem eigenen Leben danach richten muß, was ein anderer, in welcher Weise auch immer, gefunden hat --- solange nicht meine eigene Intuition und, wo das nicht möglich ist, wenigstens mein eigener Verstand in der Lage ist, diesem „Gefundenen“ begründet zuzustimmen.
    „Begründet“, sage ich - und meine damit durchaus nicht nur Gründe, die dem Verstand einleuchten.
    Aber solange etwas mir insgesamt (also meinem Denken, Fühlen, Wollen, und auch meiner Intuition) nicht „einleuchtet“, kann ich es zwar „erwägen“ und sogar für möglich halten - aber eben nicht für eine allgemein gültige Wahrheit, die also nicht nur für denjenigen gültig ist, der sie gefunden hat.

    Und abgesehen davon spricht Manfred mir hier wirklich aus dem Herzen:

    „Und dann kommen da so Menschen und waren sonstwer. Mal wirklich hingeschaut, w i r k l i c h jetzt, was soll mir das sagen??? WAS?? Und vor allem WARUM??“
    Ja.
    Das sind genau die Fragen, die sich auch mir immer wieder stellen.
    Und auch hier geht es mir ebenso wie Manfred: „wie immer ich mich auch wende, ich lande immer in der Gegenwart.“ - oder auch, in Abwandlung des weiter oben zitierten Satzes von Günter Röschert:
    Das Studium der früheren Erdenleben mag wichtig sein, aber aus den Gestaltungen der Vergangenheit ist das aktuell Erforderliche nicht abzulesen, sondern aus der Gegenwart des Geistes.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
  44. Lieber Jostein - und ich meine es sogar auch so - Du sprichst ganz offensichtlich nicht mit jedem, weil ich womöglich Deiner nicht würdig bin oder ein wenig zu "rüpelhaft" daherkomme?

    In mir lebt etwas wohl (auch) karmisch bei mir sich eingestellt-habende(s) Erkenntnis, die/das sich Jedem öffnen würde, wenn aus ihm eine wie auch immer geartete Aufrichtigkeit spricht, sogar dann, wenn er/sie schreien würde, einem solchen Menschen sogar zuallererst!!

    Und warum ist es bei mir so? Weil ich diese aristokratische "Feinheit" nicht ertrage, weil dies von mir auch zu jenen hier bereits aufgetauchten "Giften" hinzugerechnet würde, diese merkwürdige Eintrittskarte ähnlich dem Vorzeigen der blauen Karte beim Betreten zur Klassenstunde. Eine Form der Arroganz als Fraglosigkeit im Gewande eines Forderns, einer Überheblichkeit dem Wesen eines Anderen gegenüber. ICH erlebe das so! Also sage mir bitte in "der Höhle der Löwen" :-), -- das ist Dein Erleben!! -- warum Du nicht mit mir sprichst, ich kann alles ertragen, wenn ich darauf antworten kann, oder Du sagst mir, dass es Dir zu anstrengend oder sonstwie nicht wesentlich erscheint.

    Du sagst: " Wahrheit ist eine Frage der Begegnung, der freilassenden Austausches." Also bitte, meine Freiheit lege ich Dir zu Füssen.

    Manfred

    AntwortenLöschen
  45. Lieber Ernst, danke, dass du dich so freundlich bemühst, meine Beiträge hier mit in die Nacht zu nehmen, um dadurch in deiner Art eine Antworte mir geben zu wollen! Danke für das Bild mit der Nacht etc. und den Hinweis zu Steiner dabei! Vielleicht hilft es andere mit übersinnlichen Erlebnissen, die sie nicht einordnen können. Ich kenne das alles und bei mir liegt etwas anders vor. Ich gehe seit Jahren mit meinen Erlebnissen und Erkenntnissen, um in einer Weise die seit lange abgeklärt, abgewogen ist. Ich habe da keine mehr Fragen zu den Dingen, wo die Sicherheit sich eingestellt hat. Alles, was in meinen Büchern veröffentlich habe ich mit meiner Wahrheit abgesegnet. Weitere Fragen und Unsicherheit habe ich natürlich, da wo ich Verschiedenes weiter erforsche oder im Leben entdecken möchte, etwa in der Art, aber auch doch anders wie Michael es in seinem neuen Beitrag so schön erzählt.
    Liebe Ingrid, ich denke nicht, dass ich einer meiner Bücher empfehlen kann. Vielleicht kannst du es, Michael, da du sie wohl kennst? In allen drei Büchern komme ich auf die Themen Christus-Suche und Christus-Begegnung, und immer aus meinem individuellen Horizont betrachtet. Das handelt sich hier um Ich-Fragen, und jeder selbst ist da gefragt, welcher Weg man einschlägt. Ich bin davon überzeugt, dass es heute kein Weg mehr zu Christus gibt, ohne mindestens dass man ein einziges Karmaerkenntnis-Ei selbst legen kann. Der Karma-Hahn hat ja nun hundert Jahre gekräht und die Anthroposophen machen zuerst wie Petrus. Dreimal, nein hundertmal leugnen. „Karmaforschung, nein, damit habe ich nicht zu tun!“ Auf diesem Sandhügel kann keine Kirche – Entschuldigung! – kein Mysterien-Tempel gebaut werden. Da ist nur Rutschgefahr in den Abgrund! – Zu dem Satz von Günter Röschert werde ich jedenfalls zurückkommen in einem blogbeitrag. Er scheint mir beim ersten Lesen, Rudolf Steiners Ansatz mit der Karmaforschung durchlöchern zu wollen. Ich weiß genau, welcher Absicht sich in dieser Formulierung verdeckt.
    Lieber Manfred, danke, dass du mir deine Freiheit vor meinen Füßen legst. Das nehme ich ritterlich hin! Schau unten an deinen Füßen nach, welches „Licht des Wollens“ dort scheint! Und in welcher Richtung es scheint! Eine aristokratische „Feinheit“ nicht ertragen zu können, ist Grund genug, und reicht voll aus, um die 4-tägige Karmaübung von Steiner zu machen (9. Mai 1924, im 2. Karmaband). Übrigens, diejenigen, die mich persönlich kennen, wissen, dass ich sehr gesellig und sozial bin und anfangs mit jedem reden. Ich bin gar nicht so wie mein blinder Freund, Paul, der sofort in einer Geburtstagsgesellschaft merkt, wer „stinkt“ und wem ihn nichts Neues beibringen kann. Von ihnen hält er sich fern. Ich nicht, weil jeder mir etwas lernen kann. Da bin ich noch Kind, aber in dieser Runde hat es mir auch etwas gestunken. Heute ist es aber gut gelüftet worden. Also machen wir weiter und trinken etwas! Skål!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Jostein - ich freue mich aufrichtig ganz besonders, dass Du hier aufgetaucht bist, ganz wortwörtlich :-)

      Ich bedanke mich bei Dir, dass Du mir zugehört hast und auch erlebt hast. Noch gestern abend habe ich den Vortrag vom 9. Mai 24 gelesen mit folgendem Ergebnis. Aber zuvor möchte ich Dir noch sagen, dass es genau solche Hinweise sind wie die von Dir an mich, um die es geht, zumindest gilt das für mich. Und was die Höhle der Löwen betrifft, ich steige sehr gern mit Dir, soweit ich das kann, zu ihnen hinein, denn die Löwen sind eigentlich ganz zahm, sie wollen in Furchtlosigkeit gesehen werden - und - zumindest geht es mir darum, ich erlebe es so, dass das Wesentliche und Wichtigste ist, dass man nicht allein ist und all Deine Löwenerlebnisse möchte ich gern teilen, soweit ich kann, aber zumindest, ich kenne sie auch und auch entsprechende Schmerzen ---

      Ich habe heute morgen erlebend erfasst, dass wohl das ganze Neue Testament ein Aufzeigen des Karma ist. "Wenn Dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin." Was ist das anderes als eine Karmaübung!?! "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." Was ist das anderes denn eine Karmaübung!

      Man bekommt in der Regel lediglich mit, was das "Leben" einem zeigt, steigt vielleicht hinunter in Motive und befragt sie oder zerwissenschaftlicht sie, der Horizont ist seeehr klein und gibt als ein Echo, befragt man ihn, eigentlich nur neue Rätsel auf. Mache ich Karmaübungen so nutze ich den, das, mich, meins, mein Gefüge im Zwiegespräch mit dem Schöpfungsraum, der geistigen Welt, die schon immer dabei war, ich erweitere meinen und auch den Horizont, meine Fragen bekommen eine ganz andere Qualität, der Fragende und dann auch der Empfänger von Antworten steht in einem ganz anderen und wirklicheren Umfeld dann. Zusammenhänge werden sichtbar(er). All dies hat sich mir heute morgen ergeben, ohne jetzt konkreteres zu sehen oder zu erleben, aber immerhin so, dass das, was ich hier jetzt schildere von mir bezeugt werden kann.

      Karmaübungen werden mir ab jetzt nicht lediglich irgendwie "bloss" persönliche Dinge sein, sondern ein Geflecht von Zusammenhängen aufzeigen, die ein tieferes und erweitertes Erfassen ermöglicht. Und mein Verhältnis zu Dir, ja wie soll ich das sagen, ich würde Dich gern einfach mal umarmen und wenn ich könnte Dir etwas von Deinem Leid nehmen, was Du so angedeutet hast. Ich kenne es, wenn man mit geistigen Messern beworfen wird.

      Ich kann jetzt (stark erahnend) erfassen (ich sage das immer lieber statt verstehen :-) ) wie immens wichtig es ist, das zu üben, übend vorzudringen und Licht zu spenden in die dunklen Keller aus denen Wirkung strömt, wie ein Gas, das uns benebelt und häufig sogar umbringt, aus purer Unwissenheit.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn Du uns hier erhalten bleibst im Sinne von Anwesenheit. Bin gespannt, was mir die folgenden Tage bringen werden und hoffe Dich auch was fragen zu können.

      Die ersten Fragen sind mir, wie man in und aus den Erlebnissen eine Gewissheit herausschält, muss man hier Geschichte betreiben und Biographien lesen, um etwas zuordnen zu können oder zeigt sich mir dann etwas, was Gewissheit in sich trägt, wenn ich es in mir anwesend sein lasse?

      lG
      Manfred

      Löschen
    2. Lieber Manfred, ich umarme dich erahnend, dass aller Schmerz nur die Außenseite des Mantels der Weisheit ist, der dann spürbar wird, wenn man zu zweit etwas gemeinsam angeht. Klar, die Evangelien ist nichts anderes als Hinweise etwa auf zukünftige Möglichkeiten auf dem Christusweg aller Menschen. Da hat die „katholisch-anthroposophisch“ angelegte Engelautorin Alexa Kriele (ihr Katholisches ist mir fremd geworden, aber das Folgende bleibt allgemeingültig) einmal etwas für mich Wahrhaftiges beschrieben, dass ein jeder tief im Herzen sein individuelles Abbild eines kurzen Abschnittes des Christuslebens finden könne. Dies zu erkennen macht vielleicht auch, dass man weniger Karmaschauen braucht, um Licht auf dem Lebensweg zu bekommen.
      „Ich würde mich sehr freuen, wenn Du uns hier erhalten bleibst im Sinne von Anwesenheit.“ Klar, ich verschwinde nicht wieder ruckzuck, wenn ich einmal geschafft habe, meine Faulheit zu überwinden und irgendwo aufzutauchen, wo das Essen gut schmeckt. Ich bin halt ein Nachtmensch, der um 23 Uhr, wenn die anderen nachhause gehen wollen, sage: „Ach sowas, jetzt geht ihr, als es gerade angefangen hat, heiß um die Ohren zu werden! Und der gute biodynamische Wein ist doch noch nicht alle!“
      Du musst keine Biographien lesen oder die Geschichte studieren. Das tue ich oder du kennst jemand, der das für dich übernimmt. Schau eher auf die Wirkung, wie der Geist (weil Karmaerkenntnis nichts als Geist ist) in deiner Umgebung dich auf etwas lenkt, wo Bestätigung lebt. Etwas fällt dir in die Hände, du siehst was, jemand sagt was. In solchen Zeichen lebt der Geist der Wahrheit, falls man dafür offen ist: Ein Buch, ein Satz, ein Zeitungsrubrik, etwas Blödes auf Facebook, ein Autonummernschild, Vögel, Wolkenformationen usw. Das können die sogenannten Anhaltspunkte sein, von denen Steiner in den Karmavorträgen spricht. Entweder kann man sie als Ausgangspunkte für das Meditieren nehmen oder sie tauchen auf als spätere Antworten im Physischen für dasjenige, was noch im Inneren Erlebten unklar geblieben ist.

      Löschen
    3. Lieber Manfred, lieber Jostein, ist sehr schön und interessant, Euch zuzuhören :-)

      Und, Jostein - Bingo! u.a. für das hier (das ist wahr-lich bio-dynamischer Wein ;-)

      "Du musst keine Biographien lesen oder die Geschichte studieren. Das tue ich oder du kennst jemand, der das für dich übernimmt. Schau eher auf die Wirkung, wie der Geist (weil Karmaerkenntnis nichts als Geist ist) in deiner Umgebung dich auf etwas lenkt, wo Bestätigung lebt. Etwas fällt dir in die Hände, du siehst was, jemand sagt was. In solchen Zeichen lebt der Geist der Wahrheit, falls man dafür offen ist: Ein Buch, ein Satz, ein Zeitungsrubrik, etwas Blödes auf Facebook, ein Autonummernschild, Vögel, Wolkenformationen usw. Das können die sogenannten Anhaltspunkte sein, von denen Steiner in den Karmavorträgen spricht. Entweder kann man sie als Ausgangspunkte für das Meditieren nehmen oder sie tauchen auf als spätere Antworten im Physischen für dasjenige, was noch im Inneren Erlebten unklar geblieben ist."

      Wenn also Menschenseelen und Geister im Einklang weben ;-)

      Hierzu fällt mir ein:

      Wir sollten diesbezügl. die vermeintlich Toten nicht vergessen, die ja von einer seelenvollen, spirituellen Öffnung und Sichtweise nicht nur profitieren und leben, sondern uns auch gern zur Seite stehen, vielleicht sogar mal kleine Gedankenstupser, Hinweise geben oder Dinge einfädeln, ganz im Verbund mit der übrigen, geistigen Welt, wer weiss.

      "Aus ruhigem Herzen schauen,
      gespannt im Hier und Jetzt,
      mit- und Christi Reich erbauen."

      Herzliche Grüße,
      Steffen

      Löschen
    4. Guten Morgen Jostein :-)

      „Ach sowas, jetzt geht ihr, als es gerade angefangen hat, heiß um die Ohren zu werden!"

      Exakt so ging es mir fast immer, wenn es anfing wirklich spannend und tief zu werden, wollte man nach Hause ---

      An den beiden letzten Tagen, wach und klar aber dennoch umwoben von einer gewissen Schwermut, wenngleich es das nicht trifft, Du wirst es kennen. Mein "Kopf" ist voll, sehr voll aber geweitet zugleich und ziemlich am Rande einer depressiven Stimmung, auch wenn es DAS wiederum auch nicht trifft. :-) / :-(

      Und diese "Faulheit", von der Du sprichst, hat das nicht auch was zu tun mit, "...ist das wirklich nötig--- "?

      Ja, Steffen, die "vermeintlich" Toten, vermeintlich ---, vielleicht wissen die, warum am Apfelbaum keine Pflaumen wachsen und bei uns die Tulpen immer vor dem Mohn blühen --? Ich halte eigentlich in meinem Innern immer einen Raum frei, ich frage mich, ob es der gleiche ist, in den ich hineinfrage, wenn ich wirklich frage??

      Löschen
    5. Diese sehr wichtige Frage mit den Verstorbenen berührt nun wieder einen neuen Pfad, der wohl anderswo betreten werden muss. Da könnte ich viel erzählen. In meinen ersten zwei Büchern habe ich aus meiner Sicht und Geist-Erfahrung viel dazu angedeutet. Das sage ich nicht, um Werbung zu machen. (Irgendwie bin ich langsam müde davon, mich jahrzehntelang wiederholen zu müssen, bis etwas irgendwo ankommt, dem es wirklich angeht.) Michael ist übrigens eine Ausnahme in der Art wie für meine Bücher Publicity gemacht wurde. Anderswo in der Anthro-Landschaft sind sie meist unbekannt (oder auch verkannt). – Ich glaube, dass ich hiermit unser anfangs verwickeltes, aber jedoch gegen Ende herzstärkendes Gespräch in diesem Tread meinerseits beende. Hier bin ich halt immer ein „Gast“ der irgendwann wieder nachhause zu seinem Blog geht. Da bin ich des Öfteren eher auffindbar. Es gibt auch dort die Egos.

      Löschen
    6. Lieber Manfred,

      ja, das könnte so sein mit den Verstorbenen. Dennoch, ich mache mir kein allzu bestimmtes Bild von dem wie es im Jenseits so ist, wir werden es ja sehen, ich handele ansonsten aus meiner Intuition und schaue gern aufs Detail, z.B. was mir der Wind oder unsere Raben und Bäume so zuflüstern und bin natürlich auch angewiesen auf die Seher.

      Zunächst habe ich ja nur das, dass ich sehe, wie die Tulpen jedes Jahr im Frühjahr aus dem Boden emporsprießen und mein Herz erfeuen...also auch hier wieder kleine, große Wunder - und staune wie treu, fleißig und zuverlässig die Pflanzenwelt ist, bei Wind und Wetter, eine echte Konstante in turbulenten Zeiten (sie sind einfach, haben Rythmus und schenken Selbstverständlichkeit, treue Seelen, könnte man auch sagen ;-)

      Dass es Dir nicht so gut geht finde ich schade. Ich wünsche Dir ein gutes Hindurchkommen durch Deine Depression...Wenn irgend geht, erfreue Dich auch an den schönen und bunten Oktober -und Erntedanktagen und auf dass Du immer Menschen triffst, mit denen Du gut reden oder schweigen kannst. Haha, für heiße Ohren bin ich auch immer sehr zu haben, diese schönen Momente der langen und erbaulichen Gespräche, das ist wunderbar, auch weil man sich so immer näher kennenlernt und weil man sich (hoffentlich) weiterbringen oder einfach nur in einer bestimmten Seelenstimmung tragen kann, was will der Mensch mehr :-))

      herzliche Grüße,
      Steffen

      Löschen
    7. will noch ergänzen bzw. korrigieren Manfred, dass Dich die Am-Rande-Depression doch nicht vollends erfasst...

      Und was die angesprochene Faulheit betrifft, so könnte man sich doch fragen, ob man sich nicht doch irgenwie und irgendwo in einem Winkel der Seele, einer größeren Hingabe und Zuwendung verschließt - sich am Ende dann doch zu sehr mit sich selbst beschäftigt? ... ich kenne das jedenfalls von mir, läuft allerdings so in Zyklen...

      Löschen
    8. Lieber Steffen,

      auch ich mache mir kein - bestimmendes Bild gar - von den Verstorbenen, aber wenn ich so Fragen habe, dann lande ich in etwa - auch - bei solchen. Und das mit der Depression, es ist keine echte :-) hat aber bestimmte Parallelen, bei der, von der ich sprach, denn ich sehe immer noch zugleich das Türchen durch das ich hereintrat. Also, mir geht es doch wirklich gut :-) Es waren halt Meditationsechos, würde ich mal sagen und dann sitzt da so "einiges" im Wartezimmer und möchte angesprochen werden --- .

      Naja, und das "mit dem sich selbst beschäftigen..." ist so eine zweischneidige Sache. Es ist ja auch häufig so, dass man beschäftigt wird dadurch, dass man in sich etwas "angesprochen/angeschwungen" hat. Habe zur Zeit Urlaub und bin ansonsten den ganzen Tag gefordert, es besteht da eigentlich nicht der Anlass dazu allzu sehr sich in sich mit sich zu verstricken. Aber ich freue mich über Deine Nachfrage, ich finde das sehr wichtig, dank Dir!

      lG
      Manfred

      Löschen
  46. Lieber Jostein,

    nur sicherheitshalber, damit es da keine Mißverständnisse gibt: Günter Röschert bezieht sich mit seinem Satz nicht auf die Karmaforschung, sondern auf die Geschichte der anthroposophischen Gesellschaft - er sagte:
    »Das Studium der Gesellschaftsgeschichte ist unverzichtbar, aber aus den Gestaltungen der Vergangenheit ist das aktuell Erforderliche nicht abzulesen, sondern aus der Gegenwart des Geistes.«
    Die Version, in der „Karmaforschung“ vorkommt, ist von mir und hat mit Herrn Röschert nichts zu tun, außer daß mir vor allem die zweite Hälfte seines Satzes gefallen hat.

    Es kann also keine Rede davon sein, daß Günter Röschert mit diesem Satz „Rudolf Steiners Ansatz mit der Karmaforschung durchlöchern“ will.
    Ich will das übrigens auch nicht - aber das ist eine andere Geschichte...

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Alles klar, ich habe es jetzt verstanden und räume mein Missverständnis ein!

      Löschen
  47. Vielleicht bin ich einer der Loewen die Aufgrund Intuitionserkenntniss gesichtet wurde. Ich muss gestehen auch von mir hat einmal ein grosser Eingeweihter eine vorige Inkarnation von mir enthuellt. Laut dieser Eingeweihte die sich selbst sah als ein Reinkarnation von Skythianos, Koenig Arthur undElisabeth Vreede war ich einst Mordred gewesen denjenigen die Arthur einst getoetet hatte. Das merkwuerdige ist das dieser grosse Eingeweihte die in Holland lebte all seine Freunde grosse Inkarnationen zubedachte und seine Feinde die ueblen Gestalten der Geschichte zubedacht. Er ist jetzt geflohen aus Holland und sucht sich Aposteln in Belgien und Deutschland. Thomas Mayer hat ihm ein Interview abgenommen ueber Elementarwesen und ist ganz begeistert seiner Faehigkeiten. Also bin ich etwas vorsichtig mit Menschen die mich etwas ueber meine Inkarnationen sagen wollen.

    AntwortenLöschen
  48. Ich habe nichts Großartiges, Bekanntes oder auch nur Angenehmes gehört, ganz im Gegenteil. Aber das ist persönlich. Ich wollte eigentlich vor allem auf die kulturelle Verengung aufmerksam machen, die auch Steiner - seiner Zeit entsprechend- vornahm. Man findet auch bei ihm eher Vertreter bekannter kultureller Linien. Es gab aber sehr viel mehr. Ich bhin z.B. gespannt auf ein neu erschienenes Buch über all die vielen Kulturen, die wir gar nicht kennen: http://www.amazon.de/Vanished-Kingdoms-History-Half-Forgotten-ebook/dp/B005JZD3MS/ref=tmm_kin_title_0

    AntwortenLöschen
  49. Lieber Kees, du hast mein voller Verständnis. Ich sage keinem etwas über seine früheren Leben. Das müssen sie selber herausfinden. Wenn jemand mich fragt, sich mit praktisch-meditativen Vorhaben zu helfen, tue ich es. So ist mein 2. Buch aus der gemeinsamen Suche und der Erarbeitung meditativer Erfahrungen entstanden. Übrigens wirkt der holländischer „Eingeweihter“, den du erwähnst, eher eingeweicht als eingeweiht. Esoterische Inhalte können manchmal sehr schleimig sein.

    AntwortenLöschen
  50. Bei der Betrachtung dieser und ähnlichen Debatten zu dem Thema, frage ich mich manchmal, was die sog. "Karmaforschung" wirklich für einen Sinn hat. Wir haben doch sowieso schon eher ein Zuviel an Identitäten, an Ego, an Anhaftungen - warum denn noch zusätzlich eine "König Arthur, Mordred, Maria Magdalena" Identität uns aufbürden? Damit wird m.E. primär das Ego aufgebläht, bzw. man begibt sich häufig in eine leicht wichtigtuerische esoterische Spielerei.

    Natürlich kann man, wie Michael in seinem anderen Beitrag schreibt, auf bestimmte wiederkehrende Muster im eigenen Lebenslauf aufmerksam werden, das geht mir auch so, ebenso kann ich in meinem Leben einer bestimmten Qualität von Konflikten gewahr werden - dann habe ich aber ganz einfach die Aufgabe, in diesen Konflikt, in dieses Muster einzutauchen, indem ich mir meine unbewussten Anteile und die jeweilige Dynamik der Beziehung mehr und mehr bewusst mache. Das ist schon schwer genug und hat, wenn man genau hinschaut, ein unendliches Potential zur Vertiefung.

    Wenn ich mir aber Debatten wie diese hier anschaue, habe ich eher den Eindruck, dass das Insistieren auf bestimmte historische Persönlichkeiten grundsätzlich eher etwas psychisch ungesundes hat, auch in anderen spirituellen Richtungen kann man so etwas beobachten, in der anthroposophischen Szene hat das aber noch einmal eine (wie ich finde manchmal anstrengende, manchmal alberne) Tradition. (Es mag ja positive Ausnahmen geben, ich erlebe auch Jostein S. in seinen Kommentaren als redlichen und symphatischen Menschen, dieses nur nebenbei).

    Ein buddhistischer Lehrer (ich weiß nicht mehr wer) sagte einmal, dass die Frage nach der Reinkarnation vollständig egal wäre: Wenn ich nur dieses eine Leben zur Verfügung hätte, wäre es sinnvoll, so achtsam, liebevoll und bewusst zu leben, wie nur möglich, eben weil ich nur dieses eine kostbare Leben hätte. Wenn ich in verschiedenen Leben wiedergeboren werden würde, wäre es ebenso sinnvoll, so achtsam, liebevoll und bewusst zu werden, wie nur möglich um das karmische Leiden irgendwann zu beenden. Mein Handeln bleibt das gleiche, Reinkarnation und Karma hin oder her.

    AntwortenLöschen
  51. Lieber Rainer,

    ich stimme Dir zu - wenn es nur darum geht, das Ego aufzublähen, indem man sich eine zusätzliche frühere (und womöglich berühmte) Identität zulegt, dann ist das alles, wie Du sagst, wichtigtuerische esoterische Spielerei und, wie ich hinzufügen möchte: schädlicher Unsinn.

    Das bedeutet für mich aber nicht, daß ich es nicht dennoch für möglich halte, daß jemand - aus welchem Grund auch immer - in seine früheren Erdenleben blicken kann und daher weiß, wer er früher einmal gewesen ist.
    Selbstverständlich respektiere ich solche Erlebnisse anderer.
    Es mag sogar sein, daß jemand es als hilfreich erlebt, von seinen früheren Erdenleben zu wissen - obwohl ich mich des Gefühls nicht erwehren kann, daß es im Gegenteil sogar auch hinderlich sein könnte. Das ist wohl individuell sehr unterschiedlich und läßt sich nicht verallgemeinern.

    Allerdings sehe ich nicht, wieso solche Erlebnisse anderer für mich in irgendeiner Weise „bindend“ sein sollten. Schließlich ist auch jemand, der heute „berühmt“ ist, für mich nicht stärker maßgebend als jemand, der nicht „berühmt“ ist. Wieso also sollte das anders sein, wenn jemand früher „berühmt“ war?
    (Ich möchte sicherheitshalber anmerken, daß ich Jostein hier wirklich als sehr freilassend erlebe - er scheint mir, nach allem, was ich bisher gelesen habe, jedenfalls nicht zu versuchen, irgendeine „Autorität“ aus seiner früheren „Berühmtheit“ abzuleiten.)

    Ich stimme diesem buddhistischen Lehrer jedenfalls aus ganzem Herzen zu:
    Ganz gleich, ob ich von früheren Erdenleben weiß oder nur diese im Bewußtsein habe: es ist immer sinnvoll, so achtsam, liebevoll und bewusst zu werden, wie nur möglich.
    Mein Handeln bleibt das gleiche, Reinkarnation und Karma hin oder her.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Rainer, leibe Ingrid,
      „Mein Handeln bleibt das gleiche, Reinkarnation und Karma hin oder her.“ Das stimmt vor dem Erfassen einer Karmaerkenntnis so wie so. So darf jeder leben und denken und seine Liebe erweitern. Nach der Karmaerkenntnis wird man noch liebevoller oder wenn nicht, dann war es kein Karmaerkenntnis sondern nur eine Ego-Anhäufung. Also muss man ganz deutlich hinschauen, wie jemand auftritt, der von sich behauptet, Karmaerkenntnis zu haben. Wenn aus Karmaerkenntnis und dem Auffinden seiner früheren Leben – egal ob sie Berühmtheiten waren oder nicht – nicht eine ethische Steigerung kommt, ist etwas damit „faul“. Da könnte man ja solche Menschen fragen, die den betroffenen kannten, wie er früher in dem jetzigen Leben war, und ob er sich im guten Sinne „verbessert“ hat.
      Für mich geht es nur darum, sozusagen „den gestrigen Tag“ mit heute zu verbinden, sodass ich erkenne an den damaligen Anderen mehr als an demjenigen, wer ich war. Ich betone es nochmal, nur weil ich auf Berühmtheiten gekommen bin, die ich aber nicht auf die große Glocke gehängt habe – das haben andere gemacht –, ist der ganze Aufruhr um meine heutige Person entstanden. Ich gehe gelassen mit meinen Erkenntnissen um; irgendwann muss ja auch die ganze Galerie der geschichtlichen Personen wiederkommen, falls es überhaupt Reinkarnation gebe. Und ich bin froh, dass etwas von der falschen „Glorie“ der Vergangenheit so abgeputzt werden kann, weil man durch Karmaerkenntnis aus dem jetzt dann anders in die Vergangenheit schauen, auch die Taten derer neu verstehen und falsche Geschichte korrigieren kann.

      Löschen
  52. Und hier noch - nicht, weil ich damit die eine oder andere Meinung „stützen“ will; sondern weil ich es sehr interessant finde, daß man sich schon damals solche Gedanken gemacht hat! - der Auszug aus einem Brief, den ein Mitglied des „esoterischen Urvorstandes“ einige Monate nach Steiners Tod an einen Mitarbeiter schrieb:

    »Ich war recht betrübt darüber, zu hören, daß man so wenig ernst die Dinge, Karma und Inkarnationen betreffend, behandelt. Es ist gewiß eine Notwendigkeit, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Aber es ist zu gleicher Zeit eine ungeheure Gefahr damit verbunden, wenn man die Sache nicht ernst genug nimmt. Über Inkarnationen zu sprechen, von denen man nicht sicher ist und [die] nur als Vermutungen dastehen - und sie sind doch immer Vermutungen, wenn nicht von Dr. Steiner persönlich die Bestätigung gegeben ist, daß das, was Vermutung ist, auch in der geistigen Welt richtig ist -, ist nicht möglich. Ich wiederhole noch einmal, daß nur Dr. Steiner es ist, der dies fehlerlos konnte. Dazu muß man auch nicht nur das Wissen haben, sondern auch die nötige Anzahl Jahre, und die dazu nötige Einstellung. - Es ist also eine Vermessenheit ohnegleichen, über Vermutungen, die man hat, in der Art zu sprechen, daß sie als bestehende Tatsache hingenommen werden. Verstehen Sie mich jetzt ganz gut, die Vermutungen, die man haben kann, können ungeheuer fruchtbar sein für das innere eigene Erkennen, fruchtbar sein um andere Menschen zu erkennen. Sie dürfen aber nie als Tatsache dastehen und auch nie in frivoler Art verschiedenen Leuten mitgeteilt werden.
    Ich möchte Sie also wirklich bitten, Ihre eigenen Ahnungen, Ihre eigene Persönlichkeit betreffend, für sich zu behalten, weil sonst unglaublicher Wirrwarr entsteht. Auch sollten Sie nicht den Eindruck bei den Menschen erwecken, als ob ich mit all diesen Sachen einverstanden wäre, so wie sie getrieben werden. Ich bin, wie Sie wohl wissen, für Fortschreiten, sogar für ganz intensives Fortschreiten, bin aber auch ungemein streng, wenn man in dieser Richtung auf Abwege kommt, was leicht geschehen kann im Vorwärtsschreiten.
    Bitte nehmen Sie dieses Schreiben nicht als bös gemeint, sondern aus dem Sinne geschrieben, um der Gefahr, in die wir sonst hineinkommen, vorzubeugen. Und Sie, lieber Herr S., gehören doch wohl zu denjenigen, bei denen ich appellieren kann an ihre Vernunft und an das Verantwortungsgefühl, die Sie haben müßten, wenn Sie mit Ihren Ahnungen auf dem richtigen Wege sind.«

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. „Ich wiederhole noch einmal, daß nur Dr. Steiner es ist, der dies fehlerlos konnte.“ (Ein Quellenhinweis wäre hier angebracht!)
      Ist dieser Satz auch nichts anderes als eine Vermutung, die als Tatsache hingestellt wird? Steiner war nicht der einzige, der Karmaerkenntnis damals durch meditatives Üben bekam. Und Walter Johannes Stein nicht nur der zweite. Und Ita Wegman die dritte. Es gaben mehrere, die aber nachdem die Tumulte im Gang waren, schwiegen.
      Die Karmaforschung heute könnte es aufzeigen, dass es um Steiner herum viele Menschen waren, die ihn so mitgetragen haben, dass er die Vielfalt seiner Erkenntnisse der Welt übergeben konnte. Es müsste heute langsam in den anthroposophischen Reihen damit abgewöhnt werden, dass Rudolf Steiner als der einzige Eingeweihte des 20. Jahrhunderts hingestellt werde!
      Hätten viel mehr „Anthroposophen“ damals die Aussagen Steiners in den Abendvorträgen während der Weihnachtstagung gelassener hingenommen, und selber angefangen, die Karmaübungen zu machen, wären die ganzen sozialen Auseinandersetzungen die später kamen, nicht gekommen. Das steht für mich fest. So ist es auch verständlich, wenn ich behaupte, an vielen Menschen begegnet zu sein, die sich als reinkarnierten „Anthroposophen“ von damals erleben oder erkennen, und, dass sie heute das Karmaverständnis ganz bewusst angehen wollen. In der Peripherie habe ich viele solche Menschen kennengelernt – in Russland, Italien, Spanien, Portugal und Skandinavien. Und schaue ich nach Griechenland, Ägypten, Israel, Asien, Südamerika usw. sind sie sicherlich auch dort „aufzufinden“.

      Löschen
    2. Lieber Jostein,

      „Ich wiederhole noch einmal, daß nur Dr. Steiner es ist, der dies fehlerlos konnte.“ (Ein Quellenhinweis wäre hier angebracht!)

      Ich liefere den Quellenhinweis nach:
      Das ist ein Auszug aus einem Brief Ita Wegmans an einen ihrer Mitarbeiter. Zitiert nach dem zweiten Band der Dokumentation "Wer war Ita Wegman?" von E. Zeylmans van Emmichhoven.

      Herzlichen Gruß.
      Ingrid

      Löschen
  53. HALB OFF
    George Simenon's Roman "Der mann, der den Zügen Nachsah" fand ich toll, er stellt ein Mensch dar, ein hollandische Kaufmann, der an einen Tag entscheidet, dass er kein Spiessbürger mehr sein will, kauft ein Zugkarte, lasst seine Familie hinter und denkt, dass so alles sehr einfacher wurde. Aus ihm wird ein Kriminell.
    Was dass Buch interessant macht, ist dass er ganz überzeugt ist, auf dem rechten Weg zu sein, aber alle andere ihm für Verrückt halten, und der Narrator sagt uns nicht, an welchen Seite er steht, oder was der Wahrheit ist, wir müssen selbs ausfinden, wer ist dann verrückt, der Held (Kees Popinga) oder die anderen, die ganze Welt.

    AntwortenLöschen
  54. Heute Morgen klingelte es,
    zwei Zeugen Jehovas standen da, einer durchglüht von seiner Mission.
    Wir kamen ins Gespräch.
    Sie wußten, bei wem sie klingelten, seit vielen, vielen Monaten ein neuer Versuch der Bekehrung.
    Ich sah sofort, beide meinten es wirklich ernst
    und so kamen wir ins Gespräch.

    Ich erzählte Ihnen tiefere Aspekte zu geschichtlichen Ereignissen,
    die hier doch sehr herumgeistern.
    Es liegt ein Verlangen nach Wahrheit vor,
    doch Niemand kann es so richtig greifen, umsetzen.
    Es fehlt manchmal einfach Wissen.
    Sie wollen wiederkommen, die Beiden.
    Hatte intuitiv den einen angesprochen, wie Eltern ihre Kinder verstoßen müssen, wenn sie aus der Gemeinde ausgeschlossen werden und siehe da, der Wortführer gab kundt, er hatte es mit seinem Sohn so getan.

    Marie Steiner, Die Generationen

    Wir sind da verwoben, es findet sich ein neuer Text von Steiner,
    den ich bisher nicht kannte. Auch ein Interview mit Herrn Lievegoed, der eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt.

    Hier der link zu den Worten Steiners

    http://www.forumkultus.de/aus-der-arbeit/weitergehen/index.html

    Kann also Anthroposophie so verkündet werden, durch die Zweige, wenn Steiner von Jahrhunderten spricht, ja, sogar die Verkündigung der Sozialen Dreigliederung passt nach drei Jahren nicht mehr, so Steiner.

    Wir können nicht mit vergangenen Inkarnationen arbeiten, das passt nicht, wie die Soziale Dreigliederung Steiners jetzt nicht mehr passt.
    Wir können nicht Dritte mit "Maria Stuart" zu einer Reaktion herausfordern, wenn wir selbst noch nicht wissen, was unser persönliches Ziel ist. Ob wiederinkarnierte Steiner, oder Erzengel durch den Mund von Menschen, oder Dienstleister in der Tradition Steiners, das alles bindet nur an die eigenen unbeantworteten Lebensfragen.
    Wenn, müssen wir direkt dem Anderen in konkreter Lebenssiutation ein Licht sein.....

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber ERnst,

      danke für die Steinerzitate, sehr wertvoll für mich. Das Interview muss ich wohl noch ein zweites Mal lesen, bin etwas unsicher ob ich alles richtig einschätze. Die Beiden sprechen u.a. von dem Guten, von hoher Moral als den christlichen oder michaelischen Geist, dann brachten sie Luzifer und Ahriman ins Spiel usw.

      Wie hast du deren Definition vom sogen. Guten verstanden? Mir kam es zum Schluss so vor, als wollten sie die luziferischen und ahrimanischen Mächte doch lieber total ausgrenzen zu Gunsten des Guten (auch in Europa) ... Steiner hat diese Mächte doch als natürlichen Bestandteil und Notwendigkeit (alles in Maßen natürlich) des Menschen angesehen gemeinsam mit dem ICH im Mittelpunkt, als Zügler usw. Auch hat er u.a. im 5. Evangelium beschrieben, wie einst die Essener durch ihre Reinheitsgebote und Ängste die 'Beiden' abgeschnürt, verbannt hätten, sodass die mit viel größerer Macht, also negativ, auf die Mitmenschen wirken konnten (so hatte ich das jedenfalls verstanden).

      Oder habe ich den Inhalt des Interviews doch falsch erfasst, was meinst du? Ist da eine andere Situation, ein anderer Kontext beschrieben, als es Steiner mit den Essenern meinte?

      lg
      Steffen

      Löschen
    2. Lieber Steffen,

      an dem Interview mit Herrn Lievegoed ist wertvoll, er spricht davon, es könnte nach Steiner so eintreffen usw.. In den Vorträgen Steiners gibt es jedoch Hinweise, welche eindeutig Zukunft beschreiben. Steiner charakterisierte es so, da besteht ein Widerspruch, es gibt ein Hellsehen, das klar und eindeutig die Zukunft sieht, obwohl erst in der Zukunft der Mensch die freie Wahl der Entscheidung hat. Dies ist eben ein Widerspruch.
      Genauso widersprüchlich ist das Wesen des Bösen, das nach Steiner erst in einigen Jahrhundert offenbart werden wird.
      In den Mysteriendramen zeichnet Steiner an einer Stelle das Wesen Ahriman als behütendes Wesen, welches einen Menschen aus seinem Geistbereich nicht freigibt, weil es ansonsten nur irrlichterlieren würde. Die Szene findet unterirdisch mit anderen hohen Geistwesen statt.
      Soweit aus dem Werk Steiners ersichtlich hat Europa die Aufgabe ein neues Ich-Bewußtsein zu bilden, es ist also noch nicht da. Dieses Ideal wird vom "Osten" gesehen, erkannt. Nach Lievegoed stehen wir mitten in diesem Ringen....

      Löschen
    3. Wenn man das "Richtige" macht, dann handelt man als Kopie von etwas Anderem oder dem eines oder mehrerer Anderer oder was als das "Richtige" wie auch immer gesetzt wurde. Das Gute kann man nur selbst machen, aus der Basis dessen, was man selbst erfahren hat und wofür man einsteht, einstehen kann.

      DAHER, wir reden zu wenig miteinander, damit das wahrhaft Gute sich vervielfältigen kann. Wir gehen fast ausschliesslich indirekt miteinander um, das, was wir voneinander hören, schützen wir, verpacken es, geben dem keine Form (und ich meine jetzt nicht irgendwelche Prosa oder so---), es versackt individuell. Wenn ich mir das so anschaue, wirkt es auf mich wie ein Komposthaufen, auf den wir alles legen, in der Hoffnung die entsprechende "Erde" werde sich daraus ergeben ---.

      Am seelisch-geistigen des Anderen erwachen... Wie soll das gehen, wenn wir nur Komposthaufen anlegen, der dann der Interpretation feilgeboten wird, "...seht da, das ist mein Werk --- !"

      Wir schützen uns zu Tode in der Erwartung dessen, was in uns wartend schläft und sich nicht traut - wäre das michaelischer Mut??

      Löschen
    4. Herr Seler, das es nach Steiner erst ein Offenbarunfg des Boesen geben sollte nach einige Jahrhundert kommt mir bemerkenswert vor, ich kenne viele Stellen wo Steiner genau fuer das 20Jh ueber das Eingreifen des Boesen berichtet. Ich vermute da du frueher schrieb das du dich nicht mit dem Begriff des Boesen bei Steiner bekannt bist, das das der Ursache davon ist. Es gibt ein Buch GA 346 Priesterapokalypse, den sollte eigentlich jeden der die Antroposofie ernst nehmt gelesen haben. Aberauch GA 177&178 ueber die Stuerz der Geister der Finsternis und die 6 Karmabaende ab GA237 gehoeren dazu.

      Löschen
    5. @cheese
      lese gerade Deine Worte auf der website von Junko Althaus:
      "Interessant waere es auch den Mitteilung Steiners nach zu gehen, wo Ignatius von Loyola als Stifter des spaeter so verwerflich geworden Jesuietenorden in seine neue Inkarnation als Emanul von Swedenborg abstand nimmt von seinen vorherige Leben"

      Du schreibst das, nachdem Junko Althaus Steiners Verwobenheit mit Thomas von Aquin schildert.
      Die "Priesterkurse" sind erhellend, aber auch eine Gefahr, da der Inhalt in vielen suchenden Seelen Unheil anrichten kann, besonders bei den PriesterInnen. Mein Freund, der seinen nahen Übergang ankündigte, sprach von einem "goldenen Käfig", in welchem er über Jahrzehnte gefangen war. Die Rituale der CG können letztlich lähmen, das eigene Fortschreiten behindern. Von einem Priester der CG wurde meinem Zwillingsbruder vermittelt, sie (die führenden CGler) wissen, es wird ein Mann kommen, der die Struktur auflösen wird, dann würde ein Neubeginn.... .
      Ich denke AAG und CG sind in einer solch starken karmischen Verstrickung, vor der Steiner gewarnt hatte, daß diese Gefäße für die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners nicht mehr tauglich sind. So wie Steiner davon sprach, Nietzsche habe zu früh etwas von dem Sinn des Bösen (von seinem Lehrer) erfahren, so haben wir irgendwie auch zu früh von Steiner, von seinen Vorträgen, die gegen seinen Willen festgehalten wurden, etwas erfahren. Deswegen auch der viele Streit... .

      Was der Dalai Lama März in Wien aussprach, das war das Einläuten des Endes der männlichen Priestervorherrschaft der Religionen. Sie werden sicherlich ihre Berechtigung in der Entwicklung der Menschheit haben, können uns aber jetzt nicht mehr mit ihren reinen Ideologien helfen. Inspirierend sind die verständlichen, überlieferten Worte von Christus....

      Löschen
    6. Lieber Ernst, das Zitieren von etwas, was jemand vielleicht so ungefähr jemandem gesagt hat, wie man gehört hat, und dann mit anderem zu kombinieren, wirkt buchstäblich weit hergeholt. Aber CG ist auch nicht CG, und was man aus dem Kultus macht, ist individuelle Sache. Wenn reales kultisches Geschehen das eigene Bemühen und Hinterfragen hindert, ist das gewiss weder im Sinne des Kultus noch der CG. Selbst die Priesterschaft ist selbstverständlich nicht aus einem Guss. Ich möchte nicht, dass das jemand missversteht. Selbstverständlich lebt der Geist im Kultus.

      Löschen
    7. @Herr Seler.
      Das von Loyola und Swedenborg war so gemeint das Menschen sich in der Inkarnationen metamorfosieren, also bringen in ein neues Leben auch wirklich etwas neues darin mit. Deshalb ist es nicht so wichtig ob nman einst stuart war) Das ist nicht so mit ein Orde wie die Jesuieten. Und das ist auch nicht so mit ein Verein (sage nicht Bewegung) wie die Anthroposophie. Diese koennen rasant sich verfremden ihrer Stifter, weil sehr anlockend fuer bestimmte Daemonen die es fuer ihre eigene Ziele gebrauchen moechten.
      Wenn ich die Priesterkurse nannte hatte ich nicht im sinne das Verhaeltnis zwischen AAG und CG, sondern die Inhalte der Vortraege, die zB auch qua Inhalt in die Karmabaender zurueckzufinden sind. Hier http://antropocalypse.blogspot.nl/2012/09/verhouding-christengemeenschap-en.html habe ich zB ein Verhaeltnis AAg-CG in der Vision Steiners kopiert, weil dies so oft missverstanden wird.
      Die Priester haben das was Steiner ueber zB 1933 vorausgesagt hat bis Anfang der Jahren 90 fuer die Antros geheim gehalten. Hatten mehr Menschen zugang zu dieser Vortraege gahabt, vielleicht das Einige die situation damals 1933 anders eingeschaetzt hatten. also es ist nicht das Uebel das aufmerksam gemacht wird auf das Boese, sondern das es nicht beachtet oder verstanden ist. zu frueh ist es nie fuer den gute Versteher.

      Löschen
    8. @cheese curve,
      danke für die Hinweise.
      Habe den Vortrag auf der angegebenen website noch einmal gelesen.

      Mein persönliches Erleben von AAG und CG als junger Mensch, die Verbundenheit der verschiedenen Persönlichkeiten, die da und dort wirkten, da kannte ich noch nicht diese Worte Steiners aus dem angegebenen Vortrag:

      " Wenn er dieses tut, so arbeitet er an zweierlei: erstens arbeitet er an der Zertrümmerung und Zerschmetterung der Anthroposophischen Gesellschaft, zweitens arbeitet er an der Fruchtlosigkeit der Bewegung für religiöse Erneuerung. Denn innerhalb der Menschheit müssen doch alle diejenigen Bewegungen, welche in berechtigter Weise entstehen, wie in einem organischen Ganzen zusammenwirken. Das muss aber in der richtigen Weise geschehen."

      Lernte ja Persönlichkeiten aus CG und AAG kennen, welche noch persönlich Rudolf Steiner kannten und so ist in deren Bemühen um meine Person irgendwie ein indirekt-direkter Impuls mit Steiner spürbar gewesen. Für mich erschütternd war Jahre später das innere Erlebnis der "Zertrümmerung", als Tatsache, wie sie sich mir ergab und die ich dann erst in dem Vortrag Steiners bestätigt fand. Es muß für Menschen, welche erst einmal aus einem Ideal sich mit dem Werk Rudolf Steiners verbinden, doch eine innere Erschütterung im Seelischen ergeben, solche Worte von Steiner zu finden, auf die Du hinweist.

      Löschen
    9. @Herr Seler. Ich habe etwas recherchiert weil ich einiges von dir nicht so verstand. Aber den Fora wo auch ein Seler spricht ueber das katholische Kreuz in der Schule, das ist doch deine Angelegenheit gewesen? Oder habe ich jemand anders vor?

      Löschen
    10. Hier Worte Steiner zum religiösen Symbol:

      "Und je mehr die Schmerzensmerk male dem menschlichen Leibe aufgeprägt wurden, je mehr es die Kunst in ihrer großen Vollkommenheit zu verschiedenen Epochen zustande gebracht hat, dem am Kreuze hängenden Erlöser die Schmerzensmerkmale aufzudrücken, um so mehr wurden Keime materialistisch-christlichen Empfindens gelegt. Der Kruzifixus ist der Ausdruck für den Übergang zum christlichen Materialismus. Dem widerspricht nicht, daß in einer großen gewaltigen Weise gerade das, was als Schmerz des Erlösers durch die Kunst verkörpert worden ist, in seiner vollen Tiefe und Bedeutung anerkannt werde. Trotzdem bleibt es wahr, daß mit diesem Bilde des Erlösers, der am Kreuze unter Schmerzen vergeht, von einer eigentlich geistigen Auffassung des Christentums der Abschied genommen worden ist." - GA 203

      Fand diesen Vortragstext erst Jahre nach dieser erlebten Szene:

      http://www.dreigliederung.de/religionsfreiheit/kruzifixbuchauschnitt01.html

      Löschen
    11. Lieber Ernst.

      wärest Du so gut und würdest mal zusammen zu fassen versuchen - mit Deinen Worten - was Dir am Herzen liegt, ein Erlebensprinzip, was Du vor DIR siehst, was Dich am intensivsten umgibt? Ich möchte da bei mir was mit abzugleichen versuchen. Würde gern Deine Worte hören ähnlich denen als die Zeugen Jehovas vor Deiner Tür standen... Ich hoffe Du verstehst mein Anliegen, es ist aus (m)einem Erleben gesprochen - - -

      Löschen
    12. Herr Seler, danke fuer diese Passage Steiners, es war mir noch nicht so bekannt. Wenn ich lese den Link zu Driegliederung ist es mir nicht deutlich ob es ein Walldorfschule betraff oder eine Katholische Schule? Vielleicht steht das auch in den Links unten bei den Linken, aber die habe ich (noch) nicht gelesen. Auch verstehe ich das es in Deutschland im Television war, aber in Holland haben wir davon wenig mitgekriegt.

      Löschen
    13. habe inzwischen http://www.dreigliederung.de/religionsfreiheit/kruzifixbuchausschnitt02.html gelesen, bin schockiert! das so etwas ende 20jh noch vorkommen konnte,
      das war ein Streit eines katholischen Egregors gegen den Antroposofie ueber den Umweg deiner Biographie,
      Ich sehe an deine Mitteilungen ueber Hitler das du dich doch sehr wohl mit dem Boesen beschaeftigt hast. Auf mein Blog gibt es Artikel die dasselbe behaupten. Dort auch ueber den Macht der katholischen Initiierten (Jesuieten), die Zielbewusst das Materialismus befoerdern. Ich verstehe jetzt etwas mehr von deine fruehere Beitraege hier im Forum.

      Löschen
    14. "Würde gern Deine Worte hören ähnlich denen als die Zeugen Jehovas vor Deiner Tür standen... "

      Lieber Manfred,

      dazu "bedarf" es der persönlichen Begegnung, vielleicht persönlicher mail-Austauch oder ein persönliches Telephonat... .

      Löschen
    15. Lieber Ernst, lass uns mal per mail anfangen, bekommst Du sie über Michael?

      Löschen
    16. Ja, wirklich, eine sehr be-wegende Geschichte von Ernst.

      Auch Steiners Gedankenanstoß zu dem Thema "auch die andere Wange hinhalten" usw. finde ich ebenfalls sehr aufschlussreich und weitreichend.

      lg

      Löschen
    17. Lieber Manfred,

      Deine Frage,

      "wärest Du so gut und würdest mal zusammen zu fassen versuchen - mit Deinen Worten - was Dir am Herzen liegt, ein Erlebensprinzip, was Du vor DIR siehst, was Dich am intensivsten umgibt?"

      ist nicht aus dem Persönlichen zu beantworten, ohne direkten persönlichen Kontakt, da hier so viel Öffentlichkeit herrscht, das würde Niemandem gerecht werden, weder Dir, den Mitlesern, noch meiner Person. Reduziert vielleicht: war doch recht überrascht, die letzte Sendung "Neues aus der Anstalt" zu sehen, da inhaltlich drei Punkte angesprochen wurden, welche in den letzten Wochen "intensiv" verbreitet wurden. Dieses "intensiv" umgibt m-Ich, ist jedoch nicht direkt eine Antwort auf Deine Frage, die ja viel, viel Persönlicheres - legitim - wissen will. Aber das geht nur persönlich.
      Dein Satz:
      "Ich möchte da bei mir was mit abzugleichen versuchen."

      hat unerwartet nächtliche Erlebnisse mit sich gebracht, deren Inhalte mit der Frage zusammenhängen. Als Erstes, danke für die Frage, welche in mir die Erlebnisse auslösten.

      Im Zentrum des Geschehens tauchte eine spirituelle Technik auf, welche der Schriftsteller Paulo Coelho in einem Buche veröffentlichte und vor ein paar Wochen in der Süddeutschen Zeitung im Rahmen eines Interviews bekannt gab. Er lernte sie von einem geheimen katholischen Orden. Die Technik ermöglicht, frühere Inkarnationen zu erleben. Meines Wissens nach betreffen die erlebten Bilder Dein - intensives - spirituelles Vermögen, Wissen, Erlebtes, kann deshalb auch nicht hier wiedergegeben werden, auch nur persönlich. Für mich persönlich war das Erstaunen, da die Technik durch Dritte - aus einem Volk - für mich inszeniert wurde, da ich selbst kein Interesse habe, solche Techniken anzuwenden. Erstaunlich war, "ich" landete nicht in einer vergangenen Zeit, sondern in das Jahr 2020 und ich wußte sofort, das hängt mit Lievegoed zusammen , der diese Zeit in seinem Buche "Über die Rettung der Seele" beschreibt. Will damit sagen, es hängt all dies letzten Endes mit dem Innersten Wesen des Geistesimpulses Rudolf Steiners zusammen.

      Also nochmals danke für die Frage, denn als Folge des inneren Erlebnisses auf meiner Seite ergaben sich weitere Einsichten. Vielleicht genügt Dir der jetzige Hinweis.

      Wenn Du willst, schicke ich Dir das Rundschreiben, in welchem der Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung aufgezeigt wird. Vielleicht kann der Text Dir auch zum "abgleichen" Dienen.

      Wie Ingrid
      wage ich auch einmal Grüße in die Runde,
      und hoffe sie kommen gut an

      Ernst

      hier meine mail-adresse

      dienstseler@aol.com

      Löschen
    18. Lieber Ernst,
      danke für Deine Grüße, über die ich mich ganz warm freue.
      Auch von mir einen herzlichen Gruß!
      Ingrid

      Löschen
    19. ja, auch von mir herzliche Grüße zurück!

      Steffen

      Löschen
    20. Jetzt verstehe ich noch mehr was man bezweck mit ein Kinofilm wie -Passion of the Christ-.

      ich habe die Stelle die herr Seler nannte aufgesucht:

      GA 203, 27-3-1921

      option=com_content&view=article&id=4470&catid=306&Itemid=4

      Löschen
  55. Ob es mit den Eintraege gut geht? Nach den Eintrag von Herr Seler Samstag 6 October, habe ich noch im Mailbox Rintraege von Sather ind Muro empfangen, allerdings diese sind hier oben nicht zu lesen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bin in den Alpen und habe nur ab und zu ein klein wenig WLAN. So kommt manches verspätet, Sorry.

      Löschen
    2. Lieber Michael,
      viel Freude in den Bergen, und ich wünsch Euch so tolles Wanderwetter, wie wir es gestern hier in Österreich hatten!
      Herzlich,
      Ingrid

      Löschen
    3. Wir sind auch in Österreich, wenn auch nur ein paar Kilometer- Kleinwalsertal. Die letzten Tage waren wirklich wunderbares Wanderwetter.

      Löschen
    4. :-) Ah schön - dann sozusagen herzlich willkommen bei mir daheim, wenn auch am anderen Ende... :-)

      Löschen
  56. Lieber cheese curve,

    da wurde weiter oben direkt hinein geantwortet, sozusagen in einem "under-thread"; zum Beispiel manroe hier.

    Herzlichen Gruß in die Runde,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach soooo, underthread,danke,! Ich hatte zu linear chronologisch gedacht...
      Verstanden..

      Löschen
  57. Aber Rechts oben sind die doch gemeldet, aber hier unten sind sie nicht,,,,? Oder kann es sein das jemand sein eigener Eintrag geloescht hat?

    AntwortenLöschen
  58. Zu den Worten Marie Steiners:

    "Er ist auf das ihn umschwirrende Gerede angewiesen, und dieses hat es in sich, daß es nicht nur wie Proteus die Formen wechselt, sondern auch die Substanz fälscht, die Tatsachen sogar oft in ihr Gegenteil verkehrt."

    Nach wiederholtem Durchlesen der Worte Marie Steiners, ist obiger Satz bewußt geworden. Es bedarf keiner ausgebildeten Juristen, um zu prüfen, ob die "Hochschule" am Goetheanum dem Wesen nach den Intentionen Rudolf Steiners entspricht, mit der er sie gründete. Die Aussagen Rudolf Steiners sind klar und wurden dankenswerterweise von Junko und Christian Althaus auf ihrer website wiedergegeben. Ich selbst kannte die Aussagen Steiners alle. Im Verlaufe der Mitgliedschaft der AAG zeigte sich, die Hochschule ist "nur" Gedächtnis, Torso, ein Versuch, der gescheitert ist. Dies ergibt sich aus den Aussagen Steiners, denn er hatte keinen Nachfolger bestimmt, der die geistige Leitung der Hochschule übernimmt.
    Marie Steiners Aussage "sondern auch die Substanz fälscht" und "sogar oft in ihr Gegenteil verkehrt" trifft leider offensichtlich auf den Vorstand in Dornach zu. Wer nach Kenntnisnahme der Fakten, wie sie das Ehepaar Althaus nachprüfbar darlegte, mit Worten Steiners, muß sich erstaunt die Augen reiben, fragen, was ist da nur los am Goetheanum.

    Naturlich kann ein Jurist nüchtern und klar aufzeigen, wie die Fälschung der Worte Steiners stattfindet. Die MitgliederInnen der AAG leben vielfach eine Illussion. - Aber es hat sich etwas geändert. Als ich Mitglied werden wollte, hieß es, zwei Paten müssten für mich eintreten. Jetzt kann Jeder online Mitglied werden.

    Zu obiger Problematik der Hochschule wäre interessant, ob Herr Zander das Forschungsmaterial hierzu studiert hat, ob er aus seiner Sicht etwas dazu sagte. Wenn er auch "spinnefeind" der Geisteswissenschaft Steiners gegenübersteht, so versuchte er doch fleißig das Leben Steiners zu erhellen, um es dann wieder in eine bestimmte Richtung der Welt zu präsentieren.

    Zu Junko Althaus, deren Tränen erst einmal bewegen, fiel ein Wort Steiners ein: reif für die Einweihung ist nur der, welcher ohne Gemütsregung dem Untergang ganzer Völkerscharen zuschauen kann (frei aus Erinnerung, korrekt wiedergegeben).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das letzte Zitat klingt derartig fremdartig und bizarr für Steiner, dass ich dazu gern eine Quelle hätte, um nach zu lesen.

      Löschen
    2. Lieber Michael,

      als ich das erste Mal die "bizarren" Worte Steiners las, verstand ich ihn sofort, denn wer etwas hinter die Kulissen blickt, der kennt auch die Worte Steiners, wie er beschreibt, wie die verschiedenen Wesen der Völker, nicht als Vorstellung, sondern reale Wesen, über denen es Wesen gibt, deren Interesse "nur" noch bis zu den Wesen der Völker geht (die also gar kein Interesse für die Einzelschicksale der Menschen haben), der ahnt dann, was "Einweihung" eigentlich bedeutet, welche Sicherheit ein solches Individuum erlangt hat, welche Prüfungen bestanden werden mußten. Erst einmal klingen die Worte wie herzlos.

      Werde mich bemühen, die Quelle zu finden.
      Aber rein logisch, im Sinne der Geisteswissenschaft, könnte die Aussage Steiners sogar "erfunden" werden und sie ist inhaltlich richtig. Natürlich las ich die Worte Steiners und sie haben sich tief eingegraben in meine Seele.

      Allgemein in die Runde:

      Zu der Problematik der Hochschule am Goetheanum passen diese Worte eines Vorwortes:

      »Souveränität ist in aller Munde. Die Verteidigung der Souveränität der Nationalstaaten gegen die postnationale Weltherrschaft ist der heutige Beruf derer, die die Freiheit der Bürger als Menschen nicht aufgeben wollen. Souveränität ist Freiheit. Sie kann nur in Rechtsstaaten, Demokratien und Sozialstaaten, in Republiken also, Wirklichkeit finden. Die Souveränität der europäischen Völker wird durch die europäische und die globale Integration abzuschaffen versucht. Für das Bundesverfassungsgericht ist die Souveränität Deutschlands die Grenze der Integration. Es sieht allerdings diesen Souveränitätsvorbehalt vom Grundgesetz weit zurückgenommen. Der republikanische Souveränitätsbegriff ist nicht geklärt und nicht einmal hinreichend erörtert. Es ist eine Grundlegung freiheitlicher Souveränität zu leisten. Die deutsche Staatsrechtslehre hat die Revolution von 1918 nicht wirklich zur Kenntnis genommen. Sie konzipiert Souveränität nach wie vor als Herrschaft des Staates, den sie aber von der Gesellschaft trennt. Sie behandelt die Bürger als Untertanen der Obrigkeit mit schmalen Freiheitsrechten.“

      Prof. Dr. Schachtschneider

      aus dem Buche

      „Die Souveränität Deutschlands“

      Irgendwie sind die AAG-Mitglieder "Untertanen" der Sektionsleiter, das kommt doch irgendwie aus der Geschichte der AAG nun heraus. Hatte früher hier berichtet, wie der Sektionsleiter der Künste, Herr Hermann mir riet, Dornach zu meiden. War damals sehr jung. Jetzt wird mir klar, in welche Mühle ich geraten wäre, hätte ich mich dem gesamten Vorstand in Dornach anvertraut. Herr Hermann ist ja als Vorstandsmitglied dann geschasst worden. Ich sehe noch seine Ehefrau von 1973 vor mir, wie sie mit wehenden Kleidern, stolz hocherhobenen Hauptes durch die Hallen des Goetheanums schritt, sie war schließlich Ehefrau eines Vorstandsmitgliedes.. ...dann schlug Liebe ein und Herr Hermann verliebte sich in eine Schülerin, heiratete sie... ...er wurde in die Wüste geschickt.

      Die Worte des Professors können auf die AAG angewandt werden: ist das Ziel des Vorstandes wirklich der "souveräne Anthroposoph"?!

      Löschen
    3. Ich finde es sehr komfortabel in der Wüste.

      Löschen
    4. Lieber Michael,
      ja, die "Wüstenväter" haben schon einiges geleistet.

      Zu Deiner Frage nach der Quelle der "bizarren" Worte Steiners passen diese Worte:

      „Wenn Völker einander gegenüberstehen, so stehen nicht bloß Menschen, sondern spirituelle Welten einander gegenüber, stehen sich solche Wesenheiten in spirituellen Welten gegenüber, die durch die Menschen sich betätigen, die in den Menschen leben. Und zu glauben, daß dasjenige, was für Menschen gelten muß, auch gelten muß für jene komplizierte Dämonen- und Geisterwelt, welche durch die Menschen wirkt, wenn Völker miteinander kämpfen, zu glauben, daß man durch einfache menschliche Logik etwas ausmachen könnte über dasjenige, was die Dämonen gegeneinander treibt, das heißt doch, noch nicht den Glauben an eine konkrete spirituelle Welt gefunden zu haben.“

      Rudolf Steiner - GA 174b Seite 33

      Logisch ist dann, um solche Wesen zu verstehen, die über den Wesen der Völker stehen, bedarf es einer inneren Ruhe, Ausgeglichenheit, die eben Voraussetzung war, nach Steiner, um Reif für die "Einweihung" zu sein. Indirekt spricht Steiner davon, selbst kann man/frau nicht erreichen, was durch Einweihung geschieht. Die Worte Steiners klingen eben bizarr, wie wenn wir jetzt über den Sinn des Bösen uns auslassen würden, woran eben Nietzsche - nach Steiner - zerbrach. (an Dritte, entsprechende Quellen bitte selbst suchen, gehe nun einmal davon aus, "wir" sind doch irgendwie Kundige im Werk Steiners, wenn auch tatsächlich manchmal die Orignalquelle dienlich sein kann in der gedanklichen Begegnung)

      Suche noch die Stelle, die Michael erbittet, wenn auch obiger Text eigentlich genügen sollte... .

      Löschen
    5. Lieber Ernst,

      zur „Souveränität der Nationalstaaten“ möchte ich an Rudolf Steiners Kritik an den 1918 verkündeten „Vierzehn Punkten“ Woodrow Wilsons erinnern... diese hatten das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ zur Grundlage.
      Rudolf Steiner hätte eine Gliederung der Welt nach anderen als nationalen Gesichtspunkten vorgezogen und hat sich bemüht, die Herzen für die Dreigliederung des sozialen Organismus zu gewinnen.

      Im übrigen halte ich, einmal ganz abgesehen davon, ob es „wünschenswert“ wäre oder nicht, angesichts der weit fortgeschrittenen Globalisierung den Glauben an die Möglichkeit einer nationalstaatlichen Souveränität mittlerweile für eine Illusion.

      Löschen
    6. Lieber Michael,

      habe bis jetzt auf dem Computer gesucht, auch auf der Festplatte der Nachlassverwaltung, aber da lassen sich Begriffe nicht kombinieren, die Suche ist eingeschränkt. Bis jetzt nicht gefunden. Doch ergab sich, das Wort "Einweihung" findet sich in 287 Büchern und in den einzelnen Büchern auch noch mehrfach.
      Habe bei der Suche interessante Details kurz angelesen, die bisher noch nicht -mir- bekannt waren, also danke, werde das vertiefen. Die von Dir gewünschte Stelle las ich möglicherweise vor meiner Computerzeit.
      Es fand sich ein Text, der zu den Aspekten von Frau Glöckler und Junko Althaus passt, die Hochschule betreffend:

      "„Mit mehreren unserer Bewegungen haben wir da ganz furchtbare
      Schläge erlebt, wie Sie wissen; ich habe ja in diesem Sinne
      vieles in den vergangenen Jahren zu erleben gehabt. Als die Hochschulbewegung begründet worden ist, sagte ich zu denjenigen, die sie begründeten, die ihr ihren Ausgangspunkt verschafften: Ja gut, wenn ihr so etwas macht, dann müßt ihr aber wissen, daß man so etwas nur machen darf, wenn man aushält mit seinen Kräften, gleichviel ob man Erfolg oder Mißerfolg hat, es ist notwendig, daß man aushält bis zu einem gewissen Punkt in der Verfolgung des geraden Weges. Das ist dann nicht geschehen, daher der starke Rückschlag, der uns gerade von der Hochschulbewegung kommt, denn es hat uns eigentlich wenig so sehr geschadet wie die in sich, das heißt in den Seelen zerbrochene Hochschulbewegung, die vollständig im Sand verlaufen ist. An ihre Stelle ist so etwas wie eine Verinnerlichung von jugendlichen Seelen getreten, das, was eben heute da ist. Aber die Hochschulbewegung ist eigentlich ganz zersplittert.“

      GA 346 Seite 221

      5. September 1924

      Auch nach Kenntnis dieser Worte von Rudolf Steiner, kann die Forschung von Frau und Herrn Althaus nur bestätigt werden. Steiner hatte wohl Hoffnung die Priesterschaft werde das fortsetzen, was ihm mit der AAG offensichtlich nicht gelang.

      Löschen
    7. Lieber Ernst,

      wie ich ja schon des öfteren deutlich gemacht habe: mein Vertrauen in die „Forschungen“ des Ehepaares Althaus hält sich sehr in Grenzen.
      Und zwar nicht nur wegen der Art, wie sie die Themen AAG und Hochschule behandelt.

      Sondern Frau Althaus sagt beispielsweise hier über den Tod Jesu Christi (Hervorhebungen J.A.):
      »Der naive und starre Glaube an die Führung in einem weltlichen Amt oder einem irdischen Weltanschauungs-Institut ist auch in der Tat diejenige Ursache, durch welche der Jesus Christus auf Golgotha unschuldig getötet wurde. ...
      Wieso Jesus Christus starb, liegt ganz allgemein in jener alten Neigung eines jedes Menschen: der blinde und naive Glaube an die weltliche oder institutionelle Führungs-Macht. «

      Ich habe vor einiger Zeit versucht, sie per mail darauf aufmerksam zu machen, was Rudolf Steiner uns darüber mitteilt (zum Beispiel in GA 15, S 22 f) - eine Sichtweise, die ich in ihrer Darstellung gänzlich vermisse (Hervorhebung von mir):

      »Stünde nun ein Mensch vor uns, und könnte es durch irgendwelche Weltenmächte bewirkt werden, daß das gewöhnliche Ich von diesem Menschen entfernt würde - man müßte also annehmen: es könnte erreicht werden, dieses gewöhnliche Ich, das mit dem Menschen durch die Verkörperungen gegangen ist, aus physischem Leib, Ätherleib und Astralleib zu entfernen -, und man könnte dann in die drei Leiber ein solches Ich bringen, das im Zusammenhange wirkt mit den geistigen Welten, - was würde mit einem solchen Menschen geschehen müssen? Nach drei Jahren müßte sein Leib zerbrechen! Es müßte etwas geschehen durch das Weltenkarma, daß das Geisteswesen, das mit den höheren Welten zusammenhängt, nicht länger als drei Jahre in diesem Leibe leben könnte. […]
      Würde nun irgend einmal in der mittleren Erdenzeit ein menschlicher Organismus in die Welt gestellt, der in einem späteren Lebensjahr durch gewisse Weltenmächte von seinem Ich befreit würde, und dafür jenes Ich in sich aufnähme, das sonst nur in den ersten drei Kindheitsjahren wirkt, und das im Zusammenhang stünde mit den geistigen Welten, in denen der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt ist: wie lange könnte ein solcher Mensch im Erdenleibe leben? - Drei Jahre ungefähr; denn dann müßte durch das Weltenkarma etwas eintreten, was die betreffende Menschheitsorganisation zerstörte.
      Was hier vorausgesetzt wurde, war aber in der Geschichte da. Der menschliche Organismus, welcher bei der Johannestaufe am Jordan stand, als das Ich des Jesus von Nazareth aus den drei Leibern fortging, barg nach der Taufe in voller bewußter Ausgestaltung jenes höhere Menschheitsselbst, das sonst, den Menschen unbewußt, mit Weltenweisheit am Kinde wirkt. Aber damit war die Notwendigkeit gegeben, daß dieses mit der höhern Geisteswelt zusammenhängende Selbst nur drei Jahre in dem entsprechenden Menschheitsorganismus leben konnte. Es mußten dann die Tatsachen so verlaufen, daß nach drei Jahren das irdische Leben des Wesens zu Ende war.
      Die äußeren Ereignisse, welche im Leben des Christus Jesus eintraten, sind durchaus so aufzufassen, daß sie durch die auseinandergesetzten inneren Ursachen bedingt sind. Sie stellen sich als äußerer Ausdruck dieser Ursachen dar.«

      Löschen
    8. (Fortsetzung)
      Nun - Frau Althaus war nicht bereit, sich inhaltlich darauf einzulassen, sie scheint diese Mitteilungen Rudolf Steiners hier gar nicht in Betracht ziehen zu wollen.
      Wenn man aber nicht bereit ist, alles in Betracht zu ziehen, kann man keine wirklichkeitsgemäße Forschung betreiben und kommt daher zwangsläufig zu unvollständigen, verzerrten und daher insgesamt unrichtigen Ergebnissen.

      Das ist der Grund dafür, warum ich auch dem nicht vertraue, was sich im Althaus’schen Blog über die Hintergründe der Geschichte der AAG findet.
      Ich halte mich da lieber an Zeylmans' Dokumentation (die im übrigen auch für J.A. die hauptsächliche Informationsquelle zu sein scheint), deren vergriffenen dritten Band ich mir vor kurzem von einem Freund ausleihen konnte.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      P.S.: Im übrigen empfehle ich, zumindest die Einleitung (ab S 9) des Buches „Die Anthroposophisch-Medizinische Bewegung – Verantwortungsstrukturen und Arbeitsweisen“ zu lesen. Man kann es auf der Seite der Medizinischen Sektion kostenlos herunterladen und sich so selbst ein Bild davon machen, was Michaela Glöckler unter dem „Weg zu einer neuen Führungskultur“ versteht.

      Löschen
    9. Liebe Ingrid,
      danke für die Hinweise zu Junko Althaus.

      Ihre Texte zu Christus kenne ich nicht näher.
      Meine Zustimmung bezieht sich auf die Problematik mit der Hochschule und den vom Ehepaar Althaus zitierten stellen, was Rudolf Steiner zur Hochschule sagte. Da handelt es sich nicht um persönliche Ansichten, sondern darum, wie ein Jurist einfach die Fakten sortiert.

      Danke für den Hinweis auf Michaela Glöckler und dem "Weg zu einer neuen Führungskultur". Wenn ich mich recht erinnere, sah ich vor einiger Zeit ein Foto von Frau Glöckler zusammen mit Herrn Gronbach. Nun kenne ich die Ideen dieses merkwürdigen inttegralen "Zeugs" und bin da nicht nur skeptisch wie Michael, sondern "die" wollen eben tatsächlich für die Führungselite der Welt ein neues Bewußstsein etablieren. Das muß schief gehen, vor allem, weil bei näherer Sicht letztlich sich Menschen nur eine berufliche Perspektive basteln, nüchtern, von der Sehnsucht der Menschen leben.... ... Werde trotzdem mal den link mit Frau Glöckler lesen

      Löschen
    10. Ein Teil der Befreiung der Anthroposophie ist bereits vor einem Jahr durch Michael und seine Engel, aber auch durch andere Seelen, die in der geistigen Welt sind, erlangt worden. Nun werden diese Schlachten an Michaeli 2012 direkt auch auf der Erde geistig gekämpft und weiter entschieden werden.

      Dies war eine Stelle die ich leidernicht verstehen konnte.

      http://philosophie-der-freiheit.blogspot.nl/2012/09/der-atherische-christus-als-der-wahre.html

      Löschen
    11. "Dies war eine Stelle die ich leidernicht verstehen konnte."

      Da ist noch etwas, was Junko Althaus uns aufzeigen muß, was sie da im Geistigen geschaut hat, ansonsten wäre der Hinweis von ihr unverständlich.

      Löschen
    12. ... aber Ingrid, das Volk hat, so wie von Frau Althaus beschrieben, den Christus zum Tode verurteilt! Möchtest Du da jetzt was verwechseln? Du bist doch sonst immer so worttreu - -

      Löschen
    13. Lieber Manfred,

      findest Du denn, was Steiner da sagt, verdient nicht, mit in Betracht gezogen zu werden, wenn man über die „Ursachen“ des Todes Jesu Christi spricht?

      Löschen
    14. .... will oder wollte man es umfassend darstellen schon, aber Deine zitierte Stelle wurde aus einem anderen Grund (so) formuliert.

      Löschen
  59. »Zu Junko Althaus, deren Tränen erst einmal bewegen, fiel ein Wort Steiners ein: reif für die Einweihung ist nur der, welcher ohne Gemütsregung dem Untergang ganzer Völkerscharen zuschauen kann (frei aus Erinnerung, korrekt wiedergegeben).«

    Ich halte das, was Ernst hier sagt, gar nicht für so bizarr.
    Allerdings glaube ich, daß „ohne äußerliche Gemütsregung“ gemeint ist (also keineswegs kann es dabei um innere Herzenskälte gehen!), und es sollte die Betonung wohl nicht auf den „Völkerscharen“ liegen, sondern auf der (zum Beispiel mithilfe der „dritten Nebenübung“) errungenen Seelenstärke, die einen auch den allerschrecklichsten Ereignissen gegenüber die Gelassenheit bewahren läßt.

    Ich denke dabei sofort an die beinahe übermenschlich wirkende aufmerksame Ruhe, in der Rudolf Steiner vor dem brennenden Goetheanum stand – statt in Wehklagen auszubrechen oder still zu weinen, machte er andere auf das Schauspiel aufmerksam, das die brennende Orgel bot.
    Heinz Müller schildert das in seinem Buch „Spuren auf dem Wege“:
    »Ich sah, wie auf dem Platz unmittelbar vor der Schreinerei Rudolf Steiner mit mehreren Persönlichkeiten stand. Er beobachtete gespannt den Verlauf des Brandes. Da er mehrere Male, sich zu den bei ihm Stehenden wendend, mit ausgestrecktem Arm nach Westen weisend etwas zu zeigen schien, ging ich unterhalb der Gruppe am Hang vorbei. Ich duckte mich dabei, so daß ich nicht stören konnte. Und so vernahm ich seine Worte: "Diesen Augenblick prägen Sie sich ein!" Im Umwenden sah ich, wie gerade die Orgelpfeifen zu verglühen begannen und die Flammen in allen möglichen Farben färbten, insbesondere aber bläulich und grünlich.«

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Ingrid,
      natürlich erschafft Junko Althaus ein Feld, wenn sie so offen von ihren Tränen schreibt, ausgelöst durch eine mail von Frau Glöckler.
      Irgendetwas stimmt nicht:

      Junko Althaus:

      "Michael kämpft bereits lange harte Schlachten für die Befreiung der Anthroposophie. Wer die Hellsichtigkeit erkennend so anwenden kann, um die geistigen Tatsachen über und in Dornach zu beleuchten, sah und sieht, wie dieser Kampf Michaels in den letzten Jahren eine neue Wende erfahren hat. Was ich hier im Blog schreibe, schreibe ich ganz bewusst - auch aus diesen geistigen Tatsachen um Michael heraus."

      Junko Althaus deutet nicht nur an, sondern spricht klar aus, sie sieht diesen Kampf Michaels, hellsehend. Frau Althaus hat den Leser eigentlich in Stich gelassen, weil sie die Hintergründe des Geschauten nicht darstellt. Es ist ihre Pflicht das nachzuholen, daran wird sie sich, ganz nüchtern, messen lassen müssen.
      Sollten jetzt Gründe vorliegen, sie will ihre Andeutungen nicht konkretisieren, dann muß sie sich zumindest öffentlich erklären, oder sich irgendwie auch entschuldigen, solch einen Wirbel zu verursachen und die berechtigte Erwartungshaltung der Leser nicht zu be-dienen.

      Was sie zu dem Tode von Christus schreibt, ist ganz nüchtern vollkommen richtig von ihr formuliert. Dem widerspricht nicht, daß nach Steiner eine Geistige Wesenheit unter den Göttern sich bereit erklärt hatte, den Tod zu "schmecken", weil die Götter an der Menschheit sahen, sie verdirbt ihnen und die Götter waren doch etwas ratlos und nur durch den Durchgang durch den Tod, versprachen sich die "Götter" einer Lösung "ihres" Problemes. Nach Steiner meldete sich die Christuswesenheit freiwillig für diese Aufgabe.
      Die Schilderung Steiners hatte mir deshalb so gefallen, weil sie diese elendig falsch aufgefasste Erbschuld des Menschen ganz anders aussehen lässt. Es kommt also auf eine Zusammenarbeit der Menschenwelt und Götterwelt an, um das Problem zu lösen.

      Welch ernste Probleme sich auftürmen, können wir in der Warnung von Sarkozy sehen, der vor zukünftigen Kriegen in Europa warnt. Steiners bemühen, die Aufgabe Europas erkennend zu erhellen, kann immer noch ernst genommen werden.

      Ich hoffe immer noch, Junko Althaus löst ein, was sie einzulösen hat. Ansonsten wäre das von Ihr Geäußerte nur "Flunkerei", ein hartes, aber dann gerechtes Wort.
      Es wäre schade, würde Junko Althaus sich selbst in die Reihe der Personen einordnen, deren "Durchgaben" letztlich rein persönlicher Natur sind.

      Löschen
    2. Nachtrag:

      fast zeitgleich, als obige Zeilen zu Junko Althaus geschrieben wurden, veröffentlicht sie auf ihrem blog u.a.:

      "Die Japaner haben ein Denken, das in die (geistige) Wirklichkeit hineinragt, das bei den Europäern nicht der Fall ist. Er erwähnt ausserdem bereits Anfang des 20. Jahrhundert: Japan gehört von seinem weltlich-politischen Charakter her zu den europäischen Ländern, auch wenn sie von der Geographie her zu Asien gehören."

      Junko Althaus gibt nun den Hintergrund für ihre Art des denkerischen Erfassens der Geistigen Welt an, eine Aussage Steiners. Sie lässt uns nun verstehen, warum sie so schreibt, wie sie schreibt und das tut gut in dem Prozess. Natürlich fehlen. die Zusammenhänge um Michael, vielleicht kommt das noch, das wäre fruchtbar.
      Sie schreibt, sie kam vor 16 Jahren nach Europa.
      Es hat etwas an sich, sich vorzustellen, Junko Althaus hat 1995 den Bericht des japanischen Fernsehteams gesehen, der in unserem Heim gedrecht wurde und wir wurden damals vom Reporter auch nach Rudolf Steiner gefragt. Sicherlich haben viele Japaner den Film gesehen und so mag irgendwie ein tieferer Zusammenhang zwischen den Volkswesen entstanden sein.
      Es wäre wertvoll, wenn Junko Althaus aus ihrem tieferen Verständnis heraus die Lage in Dornach näher beleuchtet, erklärt, was sie nur andeutet.

      Löschen

    3. Lieber Herr Seler,

      "Frau Althaus hat den Leser eigentlich in Stich gelassen, weil sie die Hintergründe des Geschauten nicht darstellt. Es ist ihre Pflicht das nachzuholen, daran wird sie sich, ganz nüchtern, messen lassen müssen."

      ich habe keine solche Pflicht zu meiner Beschreibung, den Hintergrund, was ich angedeutet habe, zu geben. Ich weise einen solchen Zwang, der auf mich ausgeübt wird, entschieden zurück. Sie können mich niemals in der Art zwingen, etwas zu geben.

      Wenn Sie mich zu einer solchen Sache verpflichten lassen wollen, müssen Sie zuerst Rudolf Steiner selber kritisieren und ihm vorwerfen, dass er nicht zu allen Aussagen von ihm, die er übersinnlich gewonnen hat, die "Hintergründe" geliefert hat. Er hat die Dinge so ausdrückt, dass man sie mit dem gesunden Denken nachvollziehen kann. Und sonst ist man nur ein Automat, die Dinge zu liefern, Man konsumiert ihn nur.

      So wie man die übersinnlichen Schilderungen Steiners durch die eigene Erkenntnis beleuchten kann, so kann man selber erkennend tätig sein, um zu verstehen, was ich schildere.


      Allgemein zu diesen Kommentar-Ausstausch:

      Ich bekam neulich die äusserst gemeinen Mails von Frau H, in denen sie mich nur belehren wollte, was ich tun soll und was ich lassen soll. Jemand, der so übergriffig ist, wird von mir zurückgewiesen. Ich sehe keinen Sinn, hier an dem Austausch zu beteiligen, weil die Übergriffigkeit von Frau H. hier akzeptiert ist. Wenn jemand (ausser Frau H) aber Fragen über meine Darstellung hat, bitte an mich selber zuwenden. Ich habe meine neue Mail-Adresse im Blog angegeben.

      Junko Althaus













      Löschen
    4. Liebe Frau Althaus, die Fragen nach Ihrer ( und Anderer) methodischen Vorgehen entstehen immer im Umgang mit meditativen Themen. Im Nachvollzug der Methoden kann der Leser etwas über das authentische Arbeiten des Autors erfahren. Natürlich kann man das verweigern. Es ergibt sich für Viele dann aber eine verständliche Skepsis gegenüber dem Autor. Manchmal ist auch die Methodik sehr solide geschildert (z.B. Bei Mieke Mosmuller), aber die von der Autorin daraus gezogenen Konsequenzen erscheinen " schief". Der geneigte Leser zieht daraus jeweils seine Konsequenzen. Ingrid H.s Fragen als "gemein" abzutun, erscheint angesichts der sprichwörtlichen Sachlichkeit von Frau H als, gelinde gesagt, absurd. Aber es natürlich Ihre Entscheidung, Gespräche und Meinungsbildung bei Ihren Lesern an dem Punkt abzubrechen, wenn über bloße Anhängerschaft hinaus sachlich nach Ihrer Arbeit gefragt wird. Es läßt die Annahme zu, dass Sie vor allem Anhänger suchen.
      Herzliche Grüße
      Michael Eggert

      Löschen
    5. Lieber Michael, vielen Dank.

      Liebe Freunde und Mitleser,
      ich sehe mich durch Junko Althaus’ Kommentar veranlaßt, die drei „äusserst gemeinen Mails“, die ich ihr am 12.10. schrieb, hier zu veröffentlichen, damit sich jeder selbst ein Bild von meiner „Gemeinheit“ machen kann.
      Ihre beiden kurzen Antworten lasse ich selbstverständlich weg, da es mir nicht zusteht, diese ohne ihr Einverständnis zu veröffentlichen.

      Löschen
    6. 12.10.2012, 13.15:
      Liebe Frau Althaus,
      verzeihen Sie, daß ich Sie erneut kontaktiere - ich will Sie nicht belästigen, und es geht mir keineswegs um persönliche Kritik, sondern ausschließlich um eine ganz sachliche Frage.
      Es ist dieselbe Frage, die ich Ihnen schon in einem meiner früheren Kommentare bei den „Egoisten“ gestellt habe.
      Nun schreiben Sie auch in Ihrem neuen Artikel wieder:
      »Er sagte kurz nach der Weihnachtstagung: wenn ein Eigeweihter eine solche Mysterien-Sache unternimmt, wie dies bei der Weihnachtstagung der Fall war, muss er eventuell mit dem eigenen Tod rechnen, wenn es nicht gelingt.«
      Bitte.
      Würden Sie mir Ihre Quelle für diesen Ausspruch Rudolf Steiners nennen?
      Im zweiten Band der Zeylmans-Dokumentation finde ich nur diese Äußerung Ita Wegmans (S 377):

      „Mächtig war dann die Weihnachtstagung. Sie war so mächtig, daß Rudolf Steiner sogar zu mir sagte, daß nachdem er alle Elemente, alle Geistigkeit aufgerufen hatte, und wenn die Menschen von jetzt ab nicht auch geistig sich entwickeln würden, ein ungeheurer Rückschlag eintreten würde. »In früheren Zeiten«, sagte er noch, »hätte ein Mensch, der einen solchen esoterischen Akt vollzogen hätte, dieses vielleicht sogar mit einem plötzlichen Tod bezahlen müssen. Jetzt mit der Christuskraft sind solche Dinge möglich, und weil die Menschheit in ihrem jetzigen Zustand es braucht, müsse man das Vertrauen, auch den Mut dazu haben, solche gewaltigen Dinge zu tun.«“

      Ist das, was Sie schreiben, Ihre Interpretation dieser Stelle, oder haben Sie einen anderen Beleg für das, was Sie sagen?
      Herzlichen Gruß, I.H.

      ---

      12.10.2012, 21.58:
      Liebe Frau Althaus,
      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Die Stelle, die ich zitiert habe, sehe ich allerdings keineswegs als „physisch beweisbare Quelle“ für Ihre Darstellung, da man sie durchaus auch anders interpretieren kann.
      Ebenso ist es natürlich mit den „gesamten Zusammenhängen“, über die sich wohl jeder einzelne Mensch, der sich näher damit befaßt, ein ganz individuelles Bild macht.
      Ich bin Ihnen dankbar, daß Sie mich auf das viele Verworrene in der Geschichte der Gesellschaft aufmerksam gemacht haben, befasse mich seither intensiv damit und lese die vielen Zeugnisse mit Schmerzen. Ich hoffe, Sie glauben mir inzwischen, daß es mir um die Sache geht und nicht um Streit.
      Aber wirklich: ich halte es für ganz und gar nicht hilfreich, diesen alten Verstrickungen neue hinzuzufügen, indem man eigene Schlußfolgerungen öffentlich für damals tatsächlich Ausgesprochenes ausgibt.
      Solange Sie keine anderen konkreten Quellen für Ihre Darstellung nennen, kann ich jedenfalls nicht anders, als das, was Sie aus diesem (von Ihnen wiederholt nicht korrekt wiedergegebenen) Zitat machen, als Ihre persönliche Interpretation anzusehen.
      Ich begreife daher gut Frau Glöcklers Antwort an Sie (kursiv von mir):
      »Sie schreiben so viel und eine für mich schwer zu entflechtende Mischung aus sachlich nachvollziehbarer Kritik und haltlosen Meinungen, Unterstellungen oder auch unsachgemäss wiedergegebenen Zitaten und Steinerbezügen, dass es mir – wie schon gesagt – aus diesem Grunde nicht möglich ist, darauf einzugehen.«
      Herzlichen Gruß, I.H.

      ---

      12.10.2012, 22.21:
      Liebe Frau Althaus,

      es geht mir keineswegs um „Belehrung“, sondern wirklich nur um die Sache.
      Wenn Sie das durchaus nicht verstehen können/wollen, dann tut’s mir leid - aber daran werde ich wohl nichts ändern können.
      Höchstens vielleicht (falls Sie das überhaupt noch lesen), indem ich Ihnen die Frage stelle:
      Wollen Sie denn Ihrerseits tatsächlich nichts anderes, als Frau Glöckler zu „belehren“?
      Trotz allem: herzlichen Gruß, I.H.

      Löschen
    7. Liebe Frau Althaus,

      ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Ingrid in irgendeiner Weise gemein argumentiert, schon gar pssiert es hier im Blog...ich schätze Ingrids Analysen und Sachlichkeit ebenfalls.

      Einige Fragen an Frau Althaus:
      Ist es für Sie grundsätzlich unmöglich oder halt schwer, einige Details Ihrer Schauungen und Erkenntnisarbeiten preiszugeben? -

      Und - sind Ihre Mitteilungen eher intuitiver oder ahnender Natur, gestützt von R. Steiners Mitteilungen? - Was ich wiederum nicht schlimm finde, wenn man es denn so erklärt - es sich quasi im Rahmen einer Vermutung befände und man es so als offene Frage an die Öffentlichkeit bringt, als Anregung für einen Gedankenaustausch.

      Herzl. Grüße
      Steffen B.

      Löschen
    8. Liebe Frau Althaus,
      Sie haben ja öffentlich Ihren Werdegang geschildert, also auch Ihren Aufenthalt im Priesterseminar.
      Vor vielen, vielen Jahren durfte ich Herrn G. Klein ("Urpriester" der CG) kennenlernen, mein Zwillingsbruder teilte mir mit, Herr Klein wolle mich kennenlernen.
      Es entwickelte sich eine intensive Begegnung, Herr Klein bot sich an, mir Sprachunterricht zu geben. Wir schenkten uns gegenseitig nichts. Als er eines Tages davon sprach, wenn er am Morgen aufwache, so ist es ihm, als steige er in einen Sarg, worauf ich ihm spontan antwortete, warum bleiben Sie nicht einfach drüben. Erstaunen erschien in dem Gesicht von Herrn Klein, er hatte mit einem solchen Wort nicht gerechnet. Er sammelte sich wieder und sprach dann davon, es sei seine "Pflicht" wieder am Morgen auf Erden... .Worauf ich Pflicht in Frage stellte. Herr Klein antwortete spontan und geistesgegenwärtig, in dem Worte "Pflicht" ist das Wort "Licht" enthalten und ich verstand was er meinte. Schauen wir weiter, so ist das Wörtchen "ICH" enthalten, näher betrachtet wird es auch so verwendet J-esus CH-istus.
      Vielleicht verstehen Sie meinen Einwurf auf diese Weise.
      Natürlich sind "Sie" kein Automat, warum auch. Vor Wochen besuchten wir unseren Sohn in München, er hatte uns eingeladen und ich sah erstmals immer wieder versprenkelt in den Straßen ganz junge Japanerinnen. Sie verströmten eine Art ein Wesen, das ganz neu in München wirkte. Wie ein kosmischer Einschlag in das Bewußtsein. Ich hatte den Eindruck, es waren junge Frauen, die noch nicht die physische Seite der männlichen Liebe kennenlern-t-en, das strahlte ihre körperliche Präsenz in die Welt, wie ein Geschenk das Bewußsein durch die Sprache des Körpers. Ich habe also eine außerordentliche Achtung vor der japanischen Kultur, dem Wesen dieses Volkes.... diese Seite. Es gibt natürlich auch die Schattenseite, wie bei dem deutschen Volke.
      Wir wollen aber mehr, doch irgendwie echt sein?!
      Sie haben frei verantwortlich der Welt zu der Situation im Goetheanum Ihre Eindrücke, Sicht geschildert und Andeutungen über von Ihnen erlangte hellseherische Vorgänge geäußert.
      Können Sie denn nicht verstehen, es ist Ihre Pf-L-ICH-T die Menschen nun nicht mit Ihren Fragen stehen zu lassen. Die Menschen haben also ein Anrecht und Sie selbst können dies nicht mit "Automat" abtun, Sie sind ja keiner.
      Aber Sie selbst werden sich einreihen in solche Gestalten, die wir doch irgendwie nicht ernst nehmen können, als Menschen schon, nicht aber in Beziehung zur Geisteswissenschaft. Steiner hat oft harsche Worte gebraucht, hat auch oftmals Menschen verletzt, obwohl er es gar nicht wollte. Er ruderte dann manchmal zurück, im nächsten Vortrag. Wir alle sind Lernende. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre spirituellen Andeutungen, Sie sind das uns und sich selbst "schuldig", selbstverständlich auf Ihrem Blog.

      Von Herzen
      Ernst Seler

      Löschen
    9. sorry, oben hat sich ein Fehler eingeschlichen.
      Es sollte natürlich heißen "schon gar NICHT passiert es hier im Blog"

      lg

      Löschen
    10. Lieber Steffen, vielen Dank, ich freue mich über Deine Worte.

      Lieber Ernst, danke für alles, was Du hier sagst.
      Ja. Wir alle sind Lernende.
      Das ist es genau, worum es auch mir geht: daß wir alle miteinander lernen - statt uns darüber in die Haare zu geraten, wer der „Oberlehrer“ ist :-)

      Von Herzen,
      Ingrid

      Löschen
  60. Was wird man suchen, wenn das "Bildungsbürgertum" sich seinem angestrebten Ziel genähert haben wird?

    AntwortenLöschen
  61. Lieber Manfred,

    nun noch eine Antwort zu Deiner früheren Nachfrage bezüglich der „Ursache“ des Todes Jesu Christi:

    Ich stimme Dir zu - die von mir zitierte Stelle aus Junko Althaus' Artikel wurde nicht zur umfassenden, ich setze hinzu: wirklichkeitsgemäßen Darstellung so formuliert, sondern, wie Du sagst, aus einem anderen Grund (sicherheitshalber füge ich ausdrücklich hinzu, daß ich Frau Althaus damit nicht etwa „unlautere Absichten“ unterstellen will. Nein. Einen solchen „anderen Grund“ meine ich nicht!).

    „... aber Ingrid, das Volk hat, so wie von Frau Althaus beschrieben, den Christus zum Tode verurteilt!“
    Nun - freilich hätte sich ein irdisches Gericht in seiner Beurteilung auf diese historischen Tatsachen zu beschränken.
    Frau Althaus geht es aber - als Karmaforscherin - eben nicht um eine solche irdisch-zeitliche Beurteilung. Sie schreibt daher (und ich widerspreche ihr darin nicht!):
    »Die Ursache, wieso er starb, ist nicht äusserlich im Judentum oder im Römertum bindend zu finden. Sie haben dazumal historisch diese konkrete Rolle gespielt. Es hat überhaupt keinen Sinn, die eigentliche Ursache seines Todes den obigen beiden konkreten Richtungen allein vorzuwerfen.«
    Dann aber nennt sie als „eigentliche Ursache“ für den Tod Jesu Christi: »jene Neigung eines jedes Menschen: der blinde und naive Glaube an die weltliche oder institutionelle Führungs-Macht.«

    Nun - ebensogut könnte man hier auch die Neigung der Menschen nennen, jede Situation „schwarz-weiß“ zu malen und einen ganz und gar „schwarzen“ Sündenbock zu suchen, dem man „Schuld“ zuweisen (qui tollis peccata mundi, fällt mir dazu ein...), den man verurteilen und ausstoßen kann aus den eigenen Reihen, um selber „rein“ dazustehen und seine Hände in Unschuld zu waschen...
    Meinst Du nicht, daß diese Neigung der Menschen ein ebenso starker Faktor gewesen sein könnte wie der von J.A. (ganz zu Recht!) benannte Autoritätsglaube?

    Aber eben: diese Neigungen der Menschen sind mitwirkende Faktoren, nicht aber „Ursachen“ für das Geschehen auf Golgatha.

    Wenn Frau Althaus hier nicht bereit ist, das miteinzubeziehen, was Rudolf Steiner dazu zu sagen hat (und zwar nicht, weil er als „Autorität“ es sagt, sondern wegen des Inhaltes!), dann wirkt das halt nicht gerade förderlich auf mein Vertrauen in ihre sonstige Forschungsarbeit.

    Es mag vielleicht „haarspaltend“ wirken, daß ich mich so genau um solche Einzelheiten kümmere.
    Aber je länger ich mich mit der frühen Geschichte der AAG befasse, desto deutlicher wird mir, wie sehr Karl Kraus recht hatte mit dem Ausspruch, von dem Ernst Krenek berichtet (ich glaube, ich hab das schon früher mal zitiert):
    „Als man sich gerade über die Beschießung von Shanghai durch die Japaner erregte und ich Karl Kraus bei einem der berühmten Beistrich-Probleme antraf, sagte er ungefähr: Ich weiß, daß das alles sinnlos ist, wenn das Haus in Brand steht. Aber solange das irgend möglich ist, muß ich das machen, denn hätten die Leute, die dazu verpflichtet sind, immer darauf geachtet, daß die Beistriche am richtigen Platz stehen, so würde Shanghai nicht brennen.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Ingrid,
      in seinem Vortrag vom 8.April 1923 beschreibt Rudolf Steiner das Wesen eines noch einzurichtenden Michaelfestes. Ein Hauptaspekt ist der Mut.
      Der Mut, mit dem sich Junko Althaus in die Öffentlichkeit stellt, mit ihrem Anliegen, ist herrausragend, im "wissenschaftlichen" Betrieb der "Anthroposophie". Nicht das, was erst einmal als Einseitigkeit, möglicherweise tatsächlich oder scheinbar falsch in der Fragestellung der Ursachen des Todes von Christi sich in den Worten von "Junko" finden lässt, ist das Bedeutsame.. ...es ist der Mut von ihr. Nur fehlte mir für ihre Ankündigung zu Michaeli 2012 inhaltlich, was sie ankündigte, der Sieg Michaels, der nach ihr in den Geisteswelten bereits begann und sich "jetzt" auf Erden wiederfindet, sich fortführt. Das ist die geistige Ursache, was von mir karmisch als "schuldig" formuliert wurde, aber nicht als Stab brechend.
      Wir befinden uns hier namensgleich bei "Michael".
      Soweit ich mich erinnere hattest Du Jura zu studieren begonnen.. ..usw..

      Es wurde dieser Tage erstmals ein Video veröffentlicht:
      „Benedikt XVI. kritisiert in dem Interview unter anderem das erste Kruzifix-Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes in Strassburg aus dem Jahr 2009. Dieses sei Ausdruck einer "abstrakten Vernunft", die sich von allen Traditionen und sogar der Geschichte selbst emanzipieren wolle, so der Papst. Mit einer solchen Auffassung könne man jedoch nicht leben. Die "abstrakte Vernunft" müsse vielmehr stets die historische Situation berücksichtigen.“
      http://kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=236342
      Ich verwendete diesen Text in einem öffentlichen Schreiben an Ministerin Schavan, schrieb darin:

      "Eine Vernunft, welche als „abstrakt“ abgekanzelt wird, verliert ihren wissenschaftlichen Charakter. Eine Vernunft, die sich der „historischen Situation“ anpasst, gibt sich dem Wesen nach auf."

      Herr Ratzinger will sich "seine" Vernunft zurecht basteln, weil ihm das einstimmige Votum von sieben RichterInnen nicht passte, die sich an die Begründung des BVerfG-Urteil 1995 anschlossen.
      Interessant, das Video wurde jahrelang unter Verschluß gehalten und taucht nun auf - will es hier bekennen - weil ich im Hinergrund sehr viel mit dem Internet arbeite, habe eine Kopie auch Manfred zugeschickt. Erhielt von einem Professor ein Dankesschreiben, weil ich als Erster auf ein von ihm neues Buch einging, er will meinen "Aufsatz" studieren "Der Rechtsstaat in Auflösung". Diese "Auflösung" sie findet innerhalb der AAG auch deshalb statt, weil der "Vorstand" sich zu den Anwürfen von Herrn Zander öffentlich passiv verhielt. Jetzt gilt sein Werk als zitierfähiges Standard-Werk über Rudolf Steiner. Die Fehler von Herrn Zander setzen sich fort.
      Der Mut von Frau Junko Althaus dem "geisteswissenschaftlichen Betrieb", einer vom "Geiste" geführten "Hochschule" die Maske der Verlogenheit herunterzureißen, ist ihr Verdienst, auch wenn sie Deine Fragen nicht beantwortet und mich sprichwörtlich im Regen stehen läßt, da sie ihren esoterischen Hinweisen, Andeutungen keine weiteren Erklärungen, Darstellungen folgen lässt.

      Es ist interessant, wenn nun die "Doktorarbeit" von Frau Schavan zu "Gewissen"
      zu einer öffentlichen Debatte führt. Für Junko Althaus ist es eine mutvolle Gewissensfrage sich öffentlich zu äußern, egal wie viel Feinde...

      Löschen
    2. Nachtrag,
      las erst nach obiger Erstellung den neuen Text von Junko Althaus.
      Er löst eine gewisse Befreiung im Inneren aus.

      Da sich nun viele "Schubladen" öffnen und schließen,
      ein link, der letzte Absatz:

      http://www.cicero.de/salon/ekelhafte-gruppenpraxis/52246?seite=2

      Ein Beitrag, der nur von einer Frau geschrieben werden kann, erst einmal.
      Dieses "past & copy" entspricht auf anthroposophischem Felde vielleicht dem "D.D.h.g" (Der Doktor hat gesagt), wenn geisteswissenschaftlich gedacht wird.

      In mir öffnet sich eine "Schublade",
      denn entgegen der Überschrift des Artikels in Cicero kann das Ich einer Frau die geschilderte Situation als "Höchstes Glück" erlebt werden.

      Insofern schließt sich ein Kreis, da ich vor Monaten auf diesem blog schrieb, wie die Christuswelten die Inspiration gaben (ganz gezielt erlebt, "ich" war ganz erschrocken)solle bestimmte Seiten studieren. Bin zwischenzeitlich vertraut mit Begriffen, Bildern, habe bestimmte Dinge ganz weggelassen. - Das innerlich erlebte Bild fand in "Berlin" statt, ließe sich alles erforschen, aber ehrlich, mir fehlt (noch) der Mut mich auf eine Erforschung meines Karmas einzulassen, wenn ich auch Dank der pyhsischen Ausmistung unseres Hauses (große Entrümpelung durch den Landkreis)durch meine Ehefrau einen Brief des Tharkar Singh vorgelegt bekam, wo er mir für die Zukunft (damals) eine positive Änderung im Leben voraussagte.

      Vielleicht dürfen wir alle auch irgendwo mutvoll Stolz sein (warum nicht) uns aufeinander so eingelassen zu haben, so öffentlich, so weit es eben ging und geht, wir alle sind doch Schwestern und Brüder....

      (das innere Bild erlebt als "Ich" - also Rolle der Frau - hat mit dem Karma der AAG zu tun, enthält noch weitere Einzelheiten, nicht öffentlich)

      Löschen
    3. Lieber Ernst,

      danke für den Hinweis auf den neuen Artikel von Junko Althaus, über den auch ich mich sehr freue.

      Bei der Gelegenheit möchte ich Dir sagen, daß ich gestern ein Buch, auf das Du mich vor längerer Zeit aufmerksam gemacht hast, einem juristischen Arbeitskreis in Wien empfohlen habe. Es handelt sich um Der Mensch im Recht. Das Recht im Menschen von Reinald Eichholz.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    4. Liebe Ingrid,
      danke für die Art und Weise, wie Du auf meine Zeilen und Nachtrag reagierst.
      Tatsächlich ist das Buch von Herrn Reinald Eichholz ein Meilenstein auf dem Rechtsgebiet und es wurde vielfach -von mir- empfohlen.

      Ich hoffe Junko Althaus wird ihre ablehnende Haltung Dir gegenüber aufgeben, aber wer weiß was sie vielleicht an uns erforscht -:) - meine das ganz lieb... .
      Etwas verwunderlich, aber passend, der Besuch von "unserem" Bundespräsidenten Herrn Gauck heute im Bundesverfassungsgericht, die fast gebetswürdigende Haltung des Präsidenten Herrn Voßkuhle, die gefalteten Hände, aber auch der "Oberlehrer", den Herrn Gauck nennt, aber - leider - dadurch das BVerfG einschränkt. Denn natürlich könnte das BVerfG in Auslegung des Grundgesetzes nun Grenzen setzen, Grenzen und rote Linien, die unsere Bundeskanzlerin wiederholt ankündigte und wieder fallen ließ.

      Vielleicht ist "Michael" diesen Herbst doch irgendwie aktiv..... .

      Herzlichen Gruß an Alle

      Ernst

      Löschen
    5. Lieber Ernst,

      nun habe ich zu danken - ich freue mich.
      Auch wenn wir’s nicht immer leicht haben miteinander ;-) – ich schätze Dich sehr, Deine geistige Beweglichkeit in vielen Dingen, und auch Deine oft erstaunliche Intuitionsfähigkeit; vor allem (ich hoffe, ich darf das sagen - es ist wirklich ganz lieb gemeint ;-) ) --- vor allem dann, wenn Du Deine Neigung zu Schlußfolgerungen ein klein wenig im Zaum hältst... :-)

      Ja.
      Auch ich erlebe „Michael“ in diesem Herbst als außerordentlich aktiv.

      Herzlich,
      Ingrid

      Löschen
    6. "vor allem dann, wenn Du Deine Neigung zu Schlußfolgerungen ein klein wenig im Zaum hältst... :-)"

      Beziehe das auf meine Schlußfolgerung der Schilderung am BVerfG. Sehe hatte den link vergessen, der meine "Schlußfolgerung" erst auslöste:

      http://www.stern.de/politik/deutschland/gauck-in-karlsruhe-verfassungsgericht-darf-europa-nicht-massregeln-1912070.html

      Vielleicht kannst Du etwas "hellsehen" :-) denn tatsächlich habe ich manchen Beitrag, der schon getippt war, wieder gelöscht. Aber schau Dir nur den Film unter dem link an, die "Stimmung" ist fast religiös, wirkt immer so, wenn der Pfarrer kommt und es kam ja einer....

      Ich hoffe Du merkst, Dein Satz ist strukturell unmöglich, da das Bejahte durch "vor allem dann" eigentlich in Gänze wieder verneint wird, ich hoffe, du erkennst als "Juristin" Deinen "Kunstgriff", der elegant ... um durch "vor allem dann" eigentlich alles wieder auszulöschen... . "Gemein" würde ich das nicht nennen, aber wie Du schreibst:

      "Auch wenn wir’s nicht immer leicht haben miteinander ;-)"

      Immerhin verdanken wir Marie Steiner und Dir und allen Beteiligten eine gewisse Öffnung der Seelen hier auf dem blog und anderswo.

      Vielleicht sollten wir einen Sängerweitstreit durchführen....


      Löschen
    7. Liebe Ingrid,

      ich bin fest davon übwerzeugt Du wärest eine glänzende Anwältin geworden, aber wenn Du Dich fragst - was Du wohl sicherlich getan hast - warum Du dann doch den künstlerischen Weg gewählt hast, mag das auch ein Licht darauf werfen, warum es Dich wohl nicht bis ins Innerste befriedet hätte, das Wirken als Anwältin. Ich hoffe Du wirst meinem Bildversuch folgen im Hinblick auf so einige "Schwierigkeiten" mit Junko Althaus.

      So wie ich sie bislang verstanden habe, kurz und prägnant, dass man nämlich NUR mit einer objektiven Darstellung von Inhalten eben auch nicht das Ziel wird erblicken können. Und man muss es zunächst erblicken können, um einen sinnvollen Weg zu zeugen. Ich erlebe es so, dass sie "unsere (westliche(?)) Art" ebenso teilweise problematisch empfindet wie wir teilweise ihre Reaktionen, auch ich habe sie schon zu spüren bekommen. Wenn ich mir das so anschaue wären beide Erlebensrichtungen sich wirklich begegnend eine grossartige Basis vertieften Verständnisses, weiterhin sich gegenseitig wahrnehmend - was ja wohl auch geschieht - sich die Hand reichend, die wahre :-)

      Ich weiss aus eigenem Erleben im Hinblick auf die Klassenstunden, dass das, was J.A. darstellt dem Wesen entspricht, das sie schildert und aufzeigt. Ich freue mich aufrichtigst, dass es die beiden gibt, ihn sollte man ja auch nicht vergessen, oder besser vielleicht, nicht übersehen.

      Und, um den Kreis zu schliessen, ein wenig, wenn man immer "objektiv" (bloss) nimmt, was z.B. von Dornach aus gesagt wird, mag das Objektive an den Aussagen ja stimmen, aber über das Wirkliche, was durch die "Kulissen" hindurch geschehen möchte oder will, (fast) gar nichts!

      Ich gehe an dieser Stelle auch mal das "Wagnis" eines Grusses in die Runde ein, :-), es ist ein wirklich toller Kreis hier, Fähigkeiten aller Länder, vereinigt euch in einer Zusammenschau dessen, was uns vorschwebt und aus den "Nebeln" vor uns immer sichtbarer wird. Oder: "erst sehen, dann denken", das wird die Zukunft prägen.

      erfreut
      Manfred

      P.S.: ... so, wie man beim/den wirklichen Todesgrund des Christus hinzunehmen sollte bei einer erkenntnis-sich-bemühenden Haltung, könnte auch hilfreich!! sein intensiver zu betrachten, warum das innere Auge des Menschen immer noch so in Richtung Autorität schielt und sein eigentliches Wesen versklavt und am Atmen hindert. Die neue "Autorität" nämlich wird sein das Wesen, das ersteht, wenn wir uns gegenseitig im Auge haben. Sie ersteht dann Tat-"sächlich" unter uns, und wirft ein völlig neues Licht auf das Wesen und die Form der sogenannten Individualität.

      Wissen, das durch Beratung ersteht, ist und bleibt ein lebendiges.

      Löschen
    8. Lieber Manfred,

      danke.
      :-) Ich habe noch niemals einen Beitrag von Dir gelesen, dem ich so von ganzem Herzen zustimme wie diesem hier.
      Der einzige Punkt, den ich dennoch anders sehe: nein, ich glaube nicht, daß ich eine glänzende Anwältin geworden wäre.

      Ganz herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
  62. Lieber Michael,

    Du überrascht immer wieder mit Deinen künstlerischen Impulsen, die ich schätze.

    So blickt nun das Frauengesicht zu Rudolf Steiner. Frau Junko Althaus hat auf ihrem blog von ihrer Liebe zu Rudolf Steiner geschrieben:

    "Aus diesem Grund werde ich nicht aufhören, auf diese Dogmen-Irrlehre hinzuweisen, bis sie richtig gestellt wird. Das ist der unbestechliche Beweis meiner Liebe zum Geist Rudolf Steiners."

    http://philosophie-der-freiheit.blogspot.ch/2012/10/erkenntnis-dialog-zur-schrift-die_5997.html

    Habe nun erstmals, auf Anregung meiner Ehefrau "Marie Steiner" gegoogelt und siehe da es findet sich ein Lobgesang von Herrn Jörgen Smit auf Marie Steiner. Vor vielen Jahren habe ich Herrn Jörgen Smit in seinem Vorstandszimmer im Goetheanum gesprochen. Wir hatten einen Termin vereinbart.

    Es gibt ein Sprichwort, "Liebe macht blind".
    Vielleicht liegt hier auch manche innere Verwechslung Dritter, wenn sie glauben sie seien nun die Inkarnation Steiners usw..

    Herr Jörgen Smit liefert ein erhellendes Zitat von Steiner, das so ganz zu der Illustration oben passt, insofern auch, da die "Reinheit" sehr getrübt ist:


    «... Du bist mir die Priesterin, als die Du mir entgegenblicktest, als ich Deine Individualität erkannt hatte. Ich schätze Dich in der Reinheit Deiner Seele, und nur deshalb darf ich Dir zugetan sein. Wir leben miteinander, weil wir innerlich zueinander gehören, und wir werden immer ein Recht haben, so zueinander zu sein, wie wir sind, wenn wir uns klar sind, dass unser persönliches Verhältnis eingetaucht ist in den heiligen Dienst der Geistesevolution. Ich weiß, dass der Augenblick nicht kommen darf, wo diese Heiligkeit auch nur im geringsten gestört würde.»(1)

    http://www.joergensmit.org/de/pdf/reinheit.pdf

    Wir kennen aus den Aufzeichnungen die Zerwürfnisse zwischen Ita Wegmann und Marie Steiner und die - es war eine irgendwie - Verzweiflung von Rudolf Steiner.

    Interessant ist der so religiöse Ton von Steiner, den ich so nicht erwartet hätte. Lese zum ersten Male die Zeiten. Sie wirken, als stammen sie aus fernen Zeiten, eine Sprache, die wir so nicht verstehen können. Sie wirkt - Steiner verzeihe mir - doch recht schwülstig, passt nicht mehr in unsere Zeit.

    Wenn Junko Althaus sich zum Kampfe öffentlich erglüht, dann können wir mit reiner Kritik nicht mithalten, denn es wirken andere Schicksalskräfte, die "sie" uns nicht mitteilt.

    Deine Umstellung der Farbe, der Hintergrund, der Schrift lässt Fragen aufauchen, die schon früher entstanden. Warum ist mein Schriftzug anders, schwarz, wie das sprichwörtlich schwarze Schaf. Zufall, gezielt, mein Computer, Dein Computer.

    Ich will mit einem Wort meines einen "Paten", Herrn Dr. Manfred Krüger schließen, das er mir unvermittelt in einem Gespräch in Nürnberg sagte:

    "Wir sitzen alle in einem Boot."

    AntwortenLöschen
  63. ... und nun habe ich mir grade eines gebaut - - -

    AntwortenLöschen
  64. Finde bei der Suche nach einer Äußerung zu "okkulter Gefangenschaft" eines Vorstandsmitglied, der so über die Situation der AAG geäußert hatte, zufällig ein Video von Herrn Jörgen Smit:

    "Vortrag am 7. Oktober 1989, gehalten im Rahmen einer öffentlichen Jahrestagung der Österreichischen Vereinigung freier Bildungsstätten auf anthroposophische Grundlage an der Universität Wien: – 200 Jahre Französische Revolution – 70 Jahre Waldorfpädagogik"
    http://www.joergensmit.org/media/movie.html

    Höre gerade den Anfang, mit allem Ernste meines erlebten Schicksales, das eben so verlief, wie Herr Willmann es ankündigte, als Möglichkeit und wie es, fällt beim Schreiben auf, Herr Jelle van der Meulen erst vor Wochen als Geistiges Bild im Aufwachen als Dritter aus dem Nachtbereich ins menschliche Bewußtsein mit herübernahm und das ich hier nicht herstelle, aber in letzten Wochen viele Male in die Welt hinaussandte. Als0 der Pol Jelle van der Meulen und Kurt Theodoer Willman ist gegeben.

    Höre erstmals von der "inneren Würde", wie Herr Jörgen Smit in "Wien" spricht, wo der Dalai Lama kürzlich sprach. Der Vortrag von Jörgen Smit ist sehr ernst, sehr ernst in Wirkung mit der Aussage des Dalai Lama, die hier nicht wiederholt wird, noch ernster.
    Natürlich stolperte ich meinem Wesen gemäß über - für mich - ganz kleine Sticheleien von Ingrid, kann sie nicht orten, warum und ob begründet... .. es gibt Dritte, welche in der größten Zeitung mit Bildern die Verfassungsrichter von 1995 als "Antichristen" brandmarkten und dann bin ich als Urheber erst Recht einer und darf nach kirchlicher Logik verfolgt werden, ob mit Worten oder Taten, dann kamen eben die Morddrohungen, real.
    "Marie Steiner: Die Generationen"
    "Wir" sind also im Thema, der Fortführung und ich werde den so ernsten Vortrag von Jörgen Smit noch zu Ende sehen, meine Schlußfolgerungen finden.

    Schauen wir nicht auf unsere Fehler, auf die Fehler des Anderen, wenn wir auch berührt sein müssen und ich wünsche Dir Manfred gute Fahrt mit dem Boot, vielleicht denkst Du manchmal an uns, während...

    Das Lesen des Beitrages von Junko Althaus hatte das Innere irgendwie elektrisiert, konnte nicht schlafen, schrieb eine kleine Antwort zu Ingrids kleinen Sticheleien, bin menschlich etwas hilflos, weil mir wieder "so was" "passiert" und doch auch froh, durchzuhalten im Ringen, nicht sprichwörtlich den Bettel hinzuwerfen.

    Unerwartet im konzentrierten Atmen - im Liegen, der Erde zugewandt - taucht plötzlich ein flüchtiges Bild von Ingrid auf, das etwas signalisiert. Mit dabei ist die Schwingung, Botschaft, dies ist die Karmamethode von Junko. Obwohl ganz flüchtig, war das erlebte Bild, die begleitenden Gedanken klar, bedeutsam, ehern. Stunden später, immer noch wach, dieselbe Position, Atmen ohne Gedanken, taucht plötzlich das Bild auf, wie mir der "Leib des Herrn" auf die Zunge gelegt wird. Wiederum wie flüchtig und doch ganz klar. Wiederum die begleitende Gewissheit, dies ist die Methode von Herrn und Frau Althaus, wobei die Schwingung auf "Junko" lag. Ihre Methode funktioniert, denn ich wußte selber schon, in einem früheren Leben gab es direkte Verbindung zur Katholischen Kirche. Jenes Wissen nahm ich aus der Nacht mit, da ich am Tag jegliche Bilder während der Meditation ablehne. Nun unerwartet die Gewissheit. Jörgen Smit spricht von der Waldorfpädagogik, der Jugend.
    Hat sich heute Nacht Ost und West begegnet?! als Frage, nicht als Schlußfolgerung (liebe Ingrid).......
    Dank an Herrn Jostein Saether für das Erleben der Nordischen Mythen - aus der Heimat auch von Herrn Jörgen Smit.... dessen Leben so umfangreich und arbeitsam war und der sicherlich uns begleitet.....

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Ernst,

      »"Gemein" würde ich das nicht nennen, aber wie Du schreibst: "Auch wenn wir’s nicht immer leicht haben miteinander ;-)"«

      Dein Tonfall, und daß Du meine „Stichelei“ als „klein“ bezeichnest und noch immer »(liebe Ingrid)« schreibst, läßt mich hoffen, daß Du auch meine Klammer bemerkt hast:
      »(ich hoffe, ich darf das sagen - es ist wirklich ganz lieb gemeint ;-) )« ... und Ernst-genommen ;-)

      Natürlich war mir bewußt, daß Du es als „Stichelei“ auffassen könntest; wenn ich mich in Dir geirrt hätte, sogar als „Zurücknahme“ dessen, was ich darüber gesagt habe, wie sehr ich Dich schätze.

      Aber weißt Du: seit einiger Zeit sehe ich Dich (obwohl und weil wir es manchmal schwer haben miteinander!) als Freund an und fühle mich auch von Dir so angesehen (ich weiß nicht, ob „Freund“ dafür das richtige Wort ist, aber ich habe kein besseres; ich hoffe, Du wirst es nicht mißverstehen, ich habe nichts „Übergriffiges“ im Sinn).

      Und was wäre das für eine Freundschaft, wenn wir einander nicht auch mal etwas zumuten könnten?

      :-) Nein, ich würde nicht sagen, daß ich „hellsehen“ kann – aber ich freue mich sehr, daß Du mir den Eindruck bestätigst, den ich in letzter Zeit immer öfter hatte:
      »denn tatsächlich habe ich manchen Beitrag, der schon getippt war, wieder gelöscht.«
      Ja. Danke. Auf diese Weise hast Du es mir wesentlich erleichtert, Dein Intuitionsvermögen zu bemerken.
      :-) Ganz genau so mach ich es übrigens auch: so manches, das ich spontan niedergeschrieben hatte, stellte sich im Nachhinein als voreilige Schlußfolgerung heraus, und ich war dann jedesmal sehr froh, daß ich es zwar, um es besser „ansehen“ zu können, genau formuliert hatte, aber dann doch nicht abgeschickt.

      Ich kann Dir kaum sagen, wie sehr ich mich über Dein »als Frage, nicht als Schlußfolgerung (liebe Ingrid)«

      Denn das ist für mich ein Zeichen, daß Du meine „Stichelei“ so nehmen konntest, wie ich sie gemeint habe:
      Als einen Ausdruck dafür, daß ich Dich für „stark“ und „reif“ (verzeih diese Worte, aber welche sollte ich sonst nehmen?) genug halte, um konstruktiv damit umzugehen.

      Von Herzen,
      Ingrid

      Löschen
    2. :-) Hoppla, zu schnell abgeschickt :-) :

      Ich kann Dir kaum sagen, wie sehr ich mich FREUE über Dein »als Frage, nicht als Schlußfolgerung (liebe Ingrid)«

      :-) Herzlichen Gruß nochmal,
      Ingrid

      Löschen
    3. Seien wir in der Annäherung "vor-sicht-ig", danke aber für Deine Worte, auch für die Worte von Manfred.

      Wollen wir aber doch als "Lebens-Juristen" klar und logisch Denken.

      Was zu früh sein kann, darf als Impuls zurückgenommen werden, wird auch gelöscht, weil ich beim Schreiben spüre, die Zeit ist noch nicht reif. Und dennoch, Du wirst mir zustimmen, oder?! liegt in dem was geschrieben, wenn auch gelöscht, ein eigener Impuls. Ich darf ja, kommt jetzt beim Schreiben, Dir verdanken, so nah nun den inneren Impuls des Ehepaares Althaus erlebt zu haben. Natürlich hätte ich eine Frage, was das Bild bedeutet, das ich von Dir hatte. Es erschütterte mich zutiefst "D-Ich" zu sehen, die Botschaft des Bildes, gleichzeitig das Tiefere, das die Kluft zwischen Dir und Junko Althaus überbrückt. - In "voreiliger Schlussfolgerung" liegt dem Wesen nach, eine nicht begründete Schlussfolgerung. Etwas anderes ist es, eine Schlussfolgerung nicht zu veröffentlichen, weil die Zeit nicht reif ist. Deswegen bleibt die Schlussfolgerung aber wahr und richtig. Und natürlich muß ich mir als Ernst Seler jegliche Kritik an Schlussfolgerungen inhaltlich gefallen lassen, dann aber mit der inhaltlichen Klarlegung und Ausrichtung, den Irrtum aufzeigend. - Es kann sein, so wie ich D-ICH wahrnehme, nimmst auch Du m-ICH wahr und wir finden noch nicht die Brücke in dem Bilde der Freundschaft, weil die Zeit noch nicht reif ist, oder weil wir nicht die richtige Frage und Antwort gestellt haben oder finden.

      Tatsächlich ist manche Verbindung erst einmal persönlich leichter, so wie "wir", Manfred und ich persönlichen Austausch wagten, ganz vorsichtig und etwas vertieften, was - von meiner Seite - bereits vorher veranlagt, war und ich kann nur innerlich danken für die Kunde der Freundschaft, die Ihr Beide aussprecht. Ich denke, weil ich es fühle, es ist eine umfassende Menschenfreundschaft, die uns alle umfasst, die wir, mehr oder weniger, sogar als Feinde der Geisteswissenschaft im Herzen unser Wesen suchen, spüren, erahnen. Hatte ja geschrieben, wie mir die Texte von Michael so viel gaben, besonders auch die tibetischen Texte Steiners, da ich erst später das Gesamtwerk Steiners erhielt. Ich hatte es früher schon einmal geschrieben, sicherlich in den Rundschreiben, wie der Schulrat einem Beamten sagte, "vielleicht ist Herr Seler seiner Zeit voraus". Danke für die Rücksicht, die "Ihr" gezeigt, habt, für den R-AUM, den ich einnahm, für den ich auch zutiefst mit Leben bezahlt habe. Ich verdanke viel meiner Ehefrau, auch wenn mir es nie vergönnt war, verliebt zu sein. Getragen hat ein nächtliches Bild: meine Ehefrau öffnet das Zimmer - wo letzte Nacht auch das Erlebnis mit Dir Ingrid und Dir Junko stattfand. Sie (meine Ehefrau) öffnete die Tür für Sri Aurobindo, der mit seinen Freunden, seinen Schülern zu mir kam. Das Bild hat in finsterster Not getragen. Oftmals erinnerte ich mich der Worte von Aurobindo, "die Steine würden weinen, wüssten sie, was ich durchgemacht habe (so Aurobindo)".
      Eure geäußerte Freundschaft will ich als Ansporn nehmen, noch mehr meine "Schlussfolgerungen" innerlich und notfalls äußerlich zu vertreten, ganz dem Worte Steiners:
      "es wird geschehen, was geschehen muß, das ist des Mysten rechte Weihestimmung".
      Im Stile Steiners, wir brauchen keine Wischiwaschi-Esoterik (eine ernstgemeinte Schlussfolgerung)

      Löschen
    4. Lieber Ernst,
      »Seien wir in der Annäherung "vor-sicht-ig“«
      Ja. Das ist auch mir ein Anliegen.

      »Und dennoch, Du wirst mir zustimmen, oder?! liegt in dem was geschrieben, wenn auch gelöscht, ein eigener Impuls.«
      Noch einmal ja. Ein Impuls, füge ich sogar hinzu, der durch das Aufschreiben anders „da“ ist, als er es ohne das Aufschreiben geblieben wäre.

      »In "voreiliger Schlussfolgerung" liegt dem Wesen nach, eine nicht begründete Schlussfolgerung. Etwas anderes ist es, eine Schlussfolgerung nicht zu veröffentlichen, weil die Zeit nicht reif ist.«
      Lieber Ernst - danke, daß Du das so klar auseinanderhältst, klarer und unmißverständlicher (wie ich jetzt erst sehe), als ich es geschrieben hatte.
      Mit „voreilig“ meinte ich beides: sowohl die Möglichkeit der „Voreiligkeit“ beim Schlußfolgern („jumping to conclusions“) als auch die Möglichkeit des verfrühten Veröffentlichens, wenn die Zeit oder auch der sonstige „Rahmen“ (noch) nicht reif ist dafür.
      Da ich selber sowohl ein Kind unserer Zeit bin als auch in diesem unserem „sonstigen Rahmen“ stehe, kann es mir nicht einfallen, zu beurteilen, welche dieser beiden oben erwähnten Möglichkeiten im Einzelfall vorliegt. So weit „sehe“ ich nicht (:-) ich bin nicht nur auch sonst ziemlich kurzsichtig, sondern wirklich nicht „hellsichtig“, überhaupt gar nicht; daher sage ich auch nichts zu den nächtlichen Erlebnissen, von denen Du sprichst. Das ist mir ganz fremd).
      Dennoch empfinde ich bei manchem, das Du sagst (vor allem früher; das ist in letzter Zeit eben anders geworden), das „Verfrühte“ daran – ohne immer sagen zu können, an welcher „Stelle“ (in Dir oder in unserer Zeit, unserem Rahmen) es liegen mag.

      In beiden Fällen wirkt ein „ein wenig im Zaum Halten“ wohltuend, heilsam, freilassend, Raum gebend --- schon wieder finde ich nicht das richtige Wort, aber es ist von alledem etwas „drin“ in dem, was ich meine.

      Nichts anderes wollte ich ansprechen.
      Danke, daß Du in solcher Ruhe darauf geantwortet hast.

      Herzlich,
      Ingrid

      Löschen
    5. Wir sind einen Schritt weiter.
      Ich kann jetzt erst Deine Gedanken usw. verstehen. Erstens hast Du Dich sehr bemüht so zu formulieren, es kann bei mir ankommen. Das "Stachelige", was auch Junko Althaus an Dir erst einmal erlebt, rührt auch von verschiedenen "Maßstäben" her und Manfred hat sich bemüht dies gedanklich anzugleichen, danke Manfred.
      Da Du liebe Ingrid schreibst, das alles, was Nacht ist usw. ist Dir fremd, die Frage, sind Dir auch die Hinweise Steiners hierzu fremd. Ich habe früher auf ein kleines Buch verwiesen, indem alle Hinweise Steiners zur Geistigen Entwicklung des Traumes, der Nachtsphären wertvolle Hinweise zusammengefasst wurden und der Autor sagt, die Anthroposophen haben diese Hinweise Steiners bisher vernachlässigt. Es ist also auch eine Frage des "wissenden Maßstabes" unabhängig freundschaftlicher Gefühle.
      Zu Maßstab dies Nachricht, die mich erstaunt und die ich zuerst im Radio hörte:
      "Kritik des Uni-Rektors Piper am Umgang mit Schavan "Die Maßstäbe sind plötzlich andere"
      Eigentlich haben Wissenschaftler nach der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg strengere Standards vereinbart - doch Bildungsministerin Annette Schavan nehmen sie in Schutz. Der Düsseldorfer Uni-Rektor Michael Piper wirft seinen Kollegen deswegen eine verzerrte Beurteilung aus politischen Gründen vor."
      Der letzte Satz in der online-Ausgabe:
      „Die Prüfung der Doktorarbeit selbst verteidigte er: "Die wissenschaftliche Wahrheit unterliegt keinem zeitlichen Verfall."
      http://www.sueddeutsche.de/bildung/kritik-des-uni-rektors-piper-am-umgang-mit-schavan-die-massstaebe-sind-ploetzlich-andere-1.1501492

      Wenn das Ringen in der Wissenschaft so aufbricht, wenn die Zeit reif wurde, die Äußerung von Herrn Ratzinger öffentlich zu machen, da er versucht in der Geisteswissenschaft eine ganz neue Definition von "Vernunft" zu etablieren, der "abstrakten Vernunft", dann sind wir mitten drinnen in einer Auseinandersetzung, die Herr Jelle van der Meulen am Sterbebett von Herrn Lievegoed aufzeigte, wir achtend Verantwortung tragen, tragen müssen. Sehe das auch auf der website, wo die Impulse von Herrn Jörgen Smit verwahrt werden.... ... also unser erkennendes Bemühen findet sich in Wortbegriffen wieder, wie es die SZ darstellt, die Wissenschaft ringt mit sich, es ist irgendwie ein "Einschlag" spürbar.

      Ich kann nun erstmals Deine Menschlichkeit hinter Deinen Fähigkeiten des Denkens erkennen. Das manchmal "spitze" entpuppt sich mir nun ganz neu.
      Mir blieb nichts anderes übrig, als mich auf den Weg zu machen, im web, um ein Bild von Dir zu finden, gestern. Ich fand drei Bilder, las über Deine Ausbildung, neben der Gesangsausbildung und mir wurde schlagartig klar, warum wir uns nicht verstehen konnten, es liegt (wertfrei) ganz einfach an verschiedenen Maßstäben. Das konnte so nicht gelingen. Immerhin haben wir nicht aufgegeben und was Du mit "als Freund an und fühle mich auch von Dir so angesehen" erhellt sich nun so: es gab von Anfang an ein Interesse zu Deiner Person, nicht nur zu den Gedanken, weil Musik ein wichtiger Impuls in meinem Leben ist.

      Bist Du mir böse?! Knallhart könnte "Freund" so öffentlich verwendet auch falsch verstanden werden. Natürlich kann man/frau dem „Freund“ etwas ganz anderes „zumuten“, vor allem, weil es auch um die Freundschaft dann geht, wiewohl unser Ringen erst einmal - nicht entwertend - etwas überpersönlich Erkennendes hat, im Sinne des Präsidenten der Uni Düsseldorf.
      Zweiter Teil folgt:

      Löschen
    6. Fortsetzung:

      „In beiden Fällen wirkt ein „ein wenig im Zaum Halten“ wohltuend, heilsam, freilassend, Raum gebend --- schon wieder finde ich nicht das richtige Wort, aber es ist von alledem etwas „drin“ in dem, was ich meine.“

      „Ein wenig im Zaum Halten“ passt niemals für Jemanden, der eine „Mission“ hat. Es gibt nur die Frage der richtigen Methode, sonst nichts, ansonsten wirkt das Geistige, nimmt keinerlei Rücksicht auf menschliche Belange. Vielleicht lässt Du Dir von Manfred meinen Anhang an ihn senden (ich hoffe Du arrangierst dies dann als „Freundschaftsdienst“ lieber Manfred).
      Der Text wurde inzwischen mit einem Nachtrag ergänzt und enthält das von Herrn Jelle van der Meulen geistig empfangene Bild meiner Person. Da es von einer Dritten Person empfangen wurde liegen die „Eigentumsrechte“ ganz in der Geistigen Welt. Um keine persönliche Verfälschung meinerseits zu ermöglichen, habe ich aber die Worte des Empfangenden verwendet, das Bild selbst betrifft meine Person, steht in meiner Verantwortung.
      Ich darf es weitergeben.
      Gerne hätte ich persönlich das mit Freundschaft abgeklärt,
      wir wohnen aber zu weit auseinander…. .

      Mit Achtung

      Ernst

      Löschen
    7. Lieber Ernst,

      ganz kurz (Du hast dann ja wohl auch gesehen, daß ich heut ein Konzert habe :-) - deshalb werde ich wohl Deinen angekündigten zweiten Teil erst morgen lesen).

      »Bist Du mir böse?!«
      Nein. Nicht im allergeringsten. Ich freue mich über das, was Du sagst.

      »Knallhart könnte "Freund" so öffentlich verwendet auch falsch verstanden werden.«
      Ja. Das ist mir bewußt. Deshalb hab ich es in Gänsefüßchen gesetzt und in Klammer deutlich zu machen versucht, daß ich es nicht in irgendeinem Sinne „übergriffig“ meine.

      Und noch zur „Nachtseite“: ich habe sicherlich nicht alles, aber doch einiges von dem gelesen, was Steiner dazu sagt.
      Aber ich selber habe bisher nicht mehr davon bewußt erlebt, als daß ich häufig mit einer „Intuition“ aufwache. Das ist mir kostbar, diese Dinge sind mir wie „Wegweiser“ - sie zeigen mir, worauf ich mein Tag-Denken richten könnte/sollte/wollte.

      Mehr kann ich daher dazu nicht sagen. Ich habe bisher auch nicht das Bedürfnis, etwa einen „Schulungsweg“ zu gehen, um diese „Nachtseite“ mit hellerem Bewußtsein zu erleben. Im Gegenteil. Ich habe das „Bedürfnis“, all sowas zu unterlassen. „Bedürfnis“ ist nicht das richtige Wort dafür --- aber wieder mal weiß ich kein besseres. Ich habe das oft genau angesehen und weiß daher: es ist sozusagen eine „intuitive Warnung“, die mir zeigt: an dem „Punkt", an dem ich jetzt und hier „stehe“, ist es für mich das „Richtige“, nicht aktiv auf diese „Nachtseite“ loszuarbeiten, sondern zu warten, bis sie sich mir ohne extra „Schulung“ (oder gar Mitteilungen anderer) erschließt.
      Ich meine damit nicht etwa, daß ich finde, so müsse es auch für alle anderen Menschen sein.
      Nein.
      Es geht um eine „intuitive Warnung“, die für mich ganz persönlich gilt.
      Und ich bin sicher: sie wird sich „verwandeln“, wenn es einmal „an der Zeit“ sein sollte.

      Ich hoffe sehr, Du kannst damit etwas anfangen, und es gibt keine neuen Mißverständnisse.
      Sollte es doch welche geben, so bin ich inzwischen sicher, daß wir sie auch wieder aufklären können.
      Denn, wie Du sagst:

      »Wir sind einen Schritt weiter.«

      :-)

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      Löschen
    8. Lieber Ernst, danke für diesen Hinweis:

      "Ich habe früher auf ein kleines Buch verwiesen, indem alle Hinweise Steiners zur Geistigen Entwicklung des Traumes, der Nachtsphären wertvolle Hinweise zusammengefasst wurden...."

      Ich interessiere mich sehr dafür. Könntest du mir/uns den Titel des Büchleins und den Autor nennen?

      Herzliche Grüße,
      Steffen

      Löschen
    9. Liebe Ingrid,
      viel Erfolg für Deinen künstlerischen Abend.
      Ich wäre gerne als Zuhörer dabei.

      --der zweite Teil wurde mit dem ersten Teil abgeschickt, wird leider erst später veröffentlicht, würde vielleicht Deine Antwort inhaltlich noch anders formuliert haben---

      Löschen
    10. Lieber Steffen,

      hier der Titel:

      "Rudolf Steiner
      Studienmaterial
      aus dem Gesamtwerk
      Über den Traum
      und seine Entwicklung
      zum bewussten
      höheren Wahrnehmen"

      - Verlag die Pforte (ISBN 3-85636-120-0 )

      Hier noch ein Text von Steiner, der mir half gegenüber den Behörden, darauf zu bestehen, das nach weltlichem und kirchlichem Recht unrechtmäßige Läuten einer ehemaligen Sterbeglocke zumindest am Morgen abzuwenden und der aufzeigt, wie wichtig damals Rudolf Steiner den morgendlichen Vorgang des Aufwachens erachtete:

      „Würde die Geistesgegenwart in ausgiebigerem Sinne bei den Menschen heran erzogen, so würden heute schon alle Menschen reden können von geistig-übersinnlichen Impressionen, denn sie drängen sich eigentlich im
      eminentesten Maße auf beim Einschlafen und Aufwachen, insbesondere beim Aufwachen. Nur weil so wenig heran erzogen wird, was Geistesgegenwart
      ist, deshalb bemerken die Menschen das nicht.“
      Rudolf Steiner, GA 207, Seite 51ff

      Ich hatte obigen Buchtitel und den Text von Steiner auch an viele Adressen verschickt, auch an kath.net.

      Einige Zeit später erschien dieser interessante Beitrag, der die Hinweise Steiners ergänzt und eigentlich aufzeigt, wie wir auf gutem Wege sind, nehmen "wir" unsere nächtlichen Erlebnisse ernst, die oftmals ohne jegliche Schulung auftreten, nur fehlt meist eine Erklärung, deshalb haben viele Menschen Angst und können die Bedeutung nicht erkennen und ernst nehmen:

      http://kath.net/detail.php?id=27716

      Löschen
    11. Liebe Ingrid,
      mein zweiter Teil ging irgendwie verloren, oder Michael hat aus künstlerischer-Weise ihn nicht veröffentlicht, ist insofern ok, da das Ende des Textes sich geändert hat.
      Deine Worte:
      "Aber weißt Du: "

      hatten mich sehr schwer getroffen, denn von meiner Seite war durchaus Interesse zu Deiner Person da, aber auch ein gehöriger Respekt in der Art und Weise Deiner Wort-Reaktion, die Klarheit der Gedanken war zu lesen, es gab aber wesentliche Unstimmigkeiten zwischen uns, deren Ursachen mir bisher nicht bekannt waren.

      Die Verwendung des Wortes "Freund" für das Du kein besseres Wort fandest, hatte in mir ein Signal freigesetzt, auch Verantwortung, um dem, was Du da schreibtst gerecht zu werden. Nun hatte ich nicht viel, um Dich im Internet zu suchen und zu finden. Es kann also sein, es passen einige Dinge, aber letztlich war es nicht die richtige website, Personen tauchen namentlich ja immer wieder an verschiedenen Plätzen auf.

      Unabhängig davon fand ich gestern abend eine mail-Adresse auf einer ganz anderen Seite, aber zu der Sängerin, die sich fand. Ich schrieb ihr gestern abend eine mail und erwarte keinerlei Antwort auf jenem Wege.

      Es fand sich auch ein Gesangsbeispiel und ich schrieb jener Person, was die Stimme in mir auslöste und ich bin etwas "schicksalstraurig", nicht dem Impuls einer Jazzsängerin vor Jahren folgen zu können, die mir riet, selbst öffentlich zu singen. Ich habe mit ihr nicht gesprochen, doch ihre Worte hatten sich tief eingegraben, da Musik mein Leben sehr prägt. Vor vielen vielen Jahren durfte ich Yehudi Menuhin live in Nürnberg hören.

      Es ist interessant, wie in dem Buche "Brücke über den Strom" aus der Geistigen Welt Yehudi Menuhin, die Wirkung seiner Musik auf die Menschheit, die Bedeutung seiner Musik für die Weltenentwicklung dargestellt wird. "Dagmar" die Schwester von Sigwart, der Musiker der im Ersten Weltkrieg starb und dessen "Durchgaben" an die Schwester "Dagmar" von Steiner über Wochen geprüft und für echt empfunden wurde, sie hatte mich 1988 "geweckt" in "unserem" Drama. Als ein Vorstandsmitglied 1973im Goetheanum offensichtlich durch die Wirkung meines Auftretens verkündete, das Karma der AAG befinde sich nun im "fünften Mysteriendrama", da zeigte sich mir, wir sind nun mitten in einem Geschehen Rudolf Steiners, seines Impulses. Ich schreibe Dir deswegen solches, weil Du ja viel enger mit den Schriften verbunden bist, als bloße Neugierde.

      Es "ehrt" uns Beide wenn Du das Wort verwendest, bringt mich aber ehrlich in Schwierigkeiten, nicht wegen der Suche D-ICH zu finden, sondern auch, Dir gerecht zu werden, wenn unsere schriftliche Begegnung Dich zu einem solchen Empfinden führt, Du das "öffentlich" ausdrückst, denn ich gehe davon aus es ist nicht eine "Internet-Freund-Anklick-Freundschaft".

      Sehe als Zeichen diese Nachricht:

      "Lourdes unter Wasser"

      http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/lourdes-unter-wasser/841933/lourdes-unter-wasser.html

      Wer weiß, was ein Geomantiker uns sagen könnte.

      Unabhängig, ob Du die Richtige bist, bin ich dankbar "diese eine" Stimme gehört zu haben. Habe viele Stimmen live gehört. Diese Stimme ist außergewöhnlich!

      Du siehst, was Dein Wort bewirkt, es war "abzugleichen".
      Warst Du die "Richtige" kann ich Verantwortung für das Wort übernehmen. Durch Deine geschriebenen Worte erlebte ich keineswegs das Wort, hatte bisher auch keinerlei spirituelle Erlebnisse mit Dir.
      Hatte aber eines jetzt mit der Person, der ich gestern abend die mail schrieb.

      Da Du das so öffentlich geschrieben hattest, wollte ich es auch öffentlich so machen wie jetzt. Wir werden im Künstlerischen vielleicht Marie Steiner gerecht, vielleicht auch der Liebe zwischen Rudolf Steiner und Marie Steiner, die es ja nicht leicht mit ihrer Liebe hatten, sie diese irgendwie ganz für ein Höheres Ziel opferten, oder in den Dienst stellten....

      In diesem Sinne

      Namenlos

      Löschen
    12. Lieber Ernst, vielen Dank für den Hinweis, ist abgespeichert.

      Das Interview ist sehr interessant, jetzt weiß ich auch warum ich noch nie Wecker mochte ;-))

      Zitat:

      Warum haben viele keine so bedeutenden Träume?

      Dagegen sprechen allein schon unsere Lebensgewohnheiten: Die meisten stellen sich einen Wecker und haben damit nicht die Möglichkeit, auf natürliche Weise aus der morgendlichen Traumphase zu erwachen. Wer sich seinen Morgentraum erhalten will, darf sich nicht durch äußere Einflüsse aus ihm herausreißen lassen.

      Herzl. Grüße
      Steffen

      Löschen
    13. Lieber Ernst,

      kleiner Nachtrag noch zu dem angesprochenen Buch "Über den Traum"/Studienmaterial/Rudolf Steiner. Es scheint vergriffen zu sein, es gibt es nur noch vereinzelnd über einige Antiquariate.

      Dann noch schnell ein paar Gedanken zu deinen Mitteilungen.
      Ich finde es doch etwas schade, dass du scheinbar einiges verpasst oder stehengelassen hast in deinem Leben.

      Z.B. könntest du doch auch jetzt noch beginnen mit dem Singen oder Musizieren, es wäre meiner Meinung nach alters-unabhängig. Man möchte dir fast zurufen: "Tue jetzt was dir gefällt, nicht aufschieben!" :-)

      Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es tun sich dabei sehr schöne Sachen und auch neue Begegnungen auf (vor allem die Begegnung mit dir selbst). Singen und Musizieren eröffnet ganz wunderbare Bereiche und dies zuweilen auch gemeinsam mit anderen, z.B. in einem Chor, mit Freunden oder in einer kleinen Band usw. :-)

      Ich habe z.B. vor zwei Jahren damit begonnen, kleine Texte und Gedanken in Liedform zu bringen (bzw. habe diese endlich mal festgehalten auf Papier) und singe das hin und wieder mit Gitarrenbegleitung. Einige gute Freunde (manchmal auch meine Kinder) spielen dann ab und an etwas Percussion oder Gitarre dazu, wenn es sich ergibt, ist sehr nett. Nun plane ich gerade einen kleinen Übungsraum/Anbau mit gutem Schallschutz, denn die Nachbarn sollen ja nun auch nicht alles mitbekommen oder belästigt werden (vor allem wenn hin und wieder die E-Gitarre angeworfen werden muss, kann es durchaus mal etwas lauter werden ;-))

      Guten Mutes,
      Steffen

      Löschen
    14. Lieber Steffen,

      danke für den Hinweis mit dem Buch, vielleicht gibt der Verlag bekannt, ob und wann eine Neuauflage erfolgt, Nachfragen könnten helfen.... .

      Danke für Deine ermunternden Gedanken.
      Vor Jahren hatte ich meine Mutter und Schwiegermutter "eingeladen" und mehrere noch "altmodisch" über Bänder aufgenommene Keyboard-Stücke vorgespielt, als die Frage kam, wann die erste CD herauskommt...

      Frühere Kompositionen auf Notenpapier mit Gesangsstimme liegen und warten.

      Hier will Jemand, solle die Querflöte wieder spielen.

      Tatsächlich gibt es den Plan vor allem auch das große Erbe meines Zwillingsbruders mit seinen Kunstwerken ins Internet zu stellen und da wir nun eine breitere Funk-LTE-Technik haben, ist das technisch möglich eine website zu betreuen, auch mit Texten, Musik usw.. Vor Jahren wollte mir Jemand eine website einrichten und finanzieren, entsprechend Steiners Hinweis, Kunst muß an die Öffentlichkeit. Ich fand die Stimme der gefundenen "Ingrd H." inspirierend, hörte heute Nacht zufällig auf DLF-Klassik die persische Sängerin Cymin Samawatie mit ihrer Gruppe Cyminology mit dem Stück "Gebet", es war "heilsam".
      Habe tatsächlich vor das Singen auszuprobieren.

      Hatte die persische Sängerin übrigens live in Regensburg gehört. Die Zeitung schrieb, es war der schönste Beitrag des ganzen Festivals. Aus Gesprächen mit Musikern: das Niveau "bestimmen" auch die Zuhörer... .

      Danke für die Ermunterung
      viel Freude und Erfolg mit Deiner Musik

      Ernst

      Löschen
    15. Lieber Erbnst, das hört sich gut an und so eine website wäre doch wirklich eine tolle Plattform!

      Und falls du mal was aufnehmen willst, da kann ich dir etwas sehr qualitatives/effektives und dennoch sehr einfaches empfehlen. Besorg dir gegbf. einen Sony MZ-Walkman z.B. aus den Ende/90er Jahren (gibt auch neue Modelle)- ganz feines Ding und so kein zweites Mal dagewesen, aus good old Japan ;-)) - kann man z.Zt. gut bei Ebay ersteigern.

      Ich selbst habe mir gerade einen gekauft über Ebay-Kleinanzeigen/Regionalmarkt (30 Euro) fast bei uns in der Nachbarschaft, von einem pensionierten NDR - Tontechniker (auch so eine nette Begegnung in d. Zshg.) - er schenkte mir außerdem noch, neben allen relevanten Zusatzteilen für PC und Hifianlage, 30 Minicd's (löschbar) mit einigen Raritäten darauf (er arbeitete ja an der Quelle).

      Mit diesem Gerät kann man mit meist beiliegenden Mini-cd's und einem guten Mikro hochqualitative Aufnahmen machen und u.a. anschließend auf CD's brennen oder gar in ein Tonstudio bringen, simpler gehts nicht, dank ausgefeilter Technik von Sony.

      Dir auch eine schöne Musikzeit und ich danke dir ebenfalls für die guten Wünsche :-) Und hier einfach mal ein aktuelles Angebot bei Ebay (eines von vielen):

      http://www.ebay.de/itm/SONY-MZ-NH700-Hi-MD-Minidisc-Player-Recorder-/120999577242?_trksid=p2047675.m1982&_trkparms=aid%3D555001%26algo%3DPW.CURRENT%26ao%3D1%26asc%3D29%26meid%3D2922807277466125891%26pid%3D100009%26prg%3D1013%26rk%3D1%26sd%3D120998618286%26

      LG - Steffen

      Löschen
    16. zu website noch: vielleicht tuts ja auch die kostenlose Googlewebsite/blog...ich bin damit sehr zufrieden, sehr leicht händelbar auch und - wenn man will: sehr öffentlichkeits-wirksam ;-))

      Löschen
  65. Lieber Ernst,

    ...das mit dem eigenen Boot war natürlich humorig gemeint im Sinne der allgemeinen Individualisierung. Mir ist nichts genehmer als jenes Sitzen in jenem Boot, in dem wir alle sind. Und ich denke nicht nur manchmal --- und, um mich Ingrid anzuschliessen, ich möchte Dir sagen, dass gerade in und durch die letzten Tage in mir der Freund zu Dir erstanden ist, ist wirklich so :-)

    AntwortenLöschen
  66. Lieber Ernst,

    (es gelingt mir grad nicht, im oberen "under-thread" zu antworten, daher hier:)

    Zuerst zu Deinen internet-Recherchen: also, ich habe jedenfalls keine mail von Dir bekommen. Ich glaube auch nicht, daß sich von mir eine nennenswerte Tonaufnahme im Netz findet. Ich mag eigentlich „Tonkonserven“ nicht, und ich habe eine Scheu davor, ein dennoch „konserviertes“ Live-Ereignis ins Netz zu stellen, sodaß jede/r es einfach so, ganz ohne „Vorbereitung“, anklicken kann, um sich alles oder auch nur kleine Teile davon anzuhören, in nicht dem ursprünglichen Zusammenhang entsprechender Reihenfolge, und ganz gleich, in welcher Stimmung er/sie sich gerade befindet.

    Danke, daß Du davon erzählst, daß meine Worte Dich „schwer getroffen“ haben.
    Es war mir nicht bewußt, wieviel für Dich an dem „dranhängt“, was ich gesagt habe (nämlich, daß ich Dich als „Freund“ ansehe).

    Ich will versuchen, ein wenig zu präzisieren, was ich damit gemeint habe:
    „Weißt Du“ - damit wollte ich nur andeuten, daß ich gleich etwas sagen würde, von dem ich nicht annehmen konnte, daß Du es damals wußtest. Es handelte sich dabei um etwas aus meinem Inneren - nämlich: wie ich Dich seit einiger Zeit ansehe. Als „Freund“.

    Damit wollte ich nicht etwa Dir eine „Verantwortung“ auferlegen, sondern, in freier Entscheidung, mir. Schon gar nicht hege ich „Erwartungen“, die Du nun zu „erfüllen“ hättest (ich brauche viele Gänsefüßchen: sie sollen ausdrücken, daß ich die so hervorgehobenen Worte nicht im alltäglichen Sinne gebrauche, mit den Konnotationen, die wir gewohnt sind, daranzuhängen. Zudem wird mir immer deutlicher bewußt, daß wir alle hier im „virtuellen Raum“ uns zwar in der deutschen Sprache verständigen, daß wir aber im „real life“ in ganz verschiedenen Lebenszusammenhängen und auch Sprachräumen leben, sodaß die unterschiedlichen „Alltagskonnotationen“, die wir mit einzelnen Begriffen verbinden, zu Mißverständnissen führen können. - So ist es vielleicht auch mit dem Wort „Freund“).

    Die einzige „Erwartung“, die ich doch hegte, und die Du längst erfüllt hast: daß Du das, was Du als meine „kleine Stichelei“ bezeichnest, würdest „aushalten“ (schon wieder Gänsefüßchen ;-)) können.

    Wirklich: es lag nicht in meiner Absicht, Dich in „ernste Schwierigkeiten“ zu bringen.
    Wenn es Dir lieber ist, werde ich in Zukunft, auch in Gedanken, nicht mehr das Wort „Freund“ dafür verwenden. Es ist für mich ganz in Ordnung, das nicht zu definieren, sondern im Nonverbalen zu belassen.

    Im übrigen hab ich mir Teile unseres Gesprächs vorhin nochmal durchgelesen und gesehen, daß ich ja zunächst gar nicht von „voreilig“ gesprochen habe im Zusammenhang mit Deinen Schlußfolgerungen. Ich habe damit nur manche meiner eigenen - zum Glück nicht veröffentlichten - Schlußfolgerungen bezeichnet. Das geschieht mir oft: daß etwas auf den ersten Blick Schlüsse nahezulegen scheint, die sich auf den zweiten, dritten, vierten ... Blick als gar nicht wirklichkeitsgemäß herausstellen. Das ist einer der Gründe dafür, daß ich es mir angewöhnt habe, mit meinem „schlußfolgernden Urteil“ generell sehr zurückhaltend zu sein.

    Wo es sich um für mich im Augenblick nicht Nachvollziehbares handelt, will ich mir daher auf gar keinen Fall ein Urteil anmaßen darüber, wieviel oder wie wenig die Schlußfolgerungen eines anderen für sich haben mögen.

    Ich hoffe sehr, ich habe mich nicht schon wieder mißverständlich ausgedrückt...
    Aber ich muß es jetzt halt mal eine Weile so stehen lassen: ich werde, aus Gründen, die hier nichts zur Sache tun, in der nächsten Zeit nur sehr selten am Computer sein, daher muß unser Gespräch für mich jetzt erstmal Pause haben.

    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    AntwortenLöschen
  67. Liebe Ingrid,
    herzlichen Dank für Deine Antwort
    und gute Dinge für Dich.

    Für mich interessant, da Du die Intuition hast
    und gerade auf die wesentlichen Punkte eingehst,
    die meine Zweiten Teil beinhalten und die, aus welchen Gründen auch immer
    nicht erschienen sind.

    Eine gute Zeit

    Ernst

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich habe es im automatischen Spam- Ordner online gefunden und frei gegeben.

      Löschen
  68. Ergänzung zu dem Buche:

    "Über den Traum"

    Das Buch wurde von Herbert Senft 1997 herausgegeben.

    Auf der Rückseite vom Verlag:
    "Rudolf Steiner hat in seinem Gesamtwerk in den verschiedensten Zusammenhängen immer wieder über den Traum gesprochen und so einen großen, bisher nur wenig wahrgenommenen Beitrag zur Erforschung dieses Themas geleistet. Herbert Senft hat es unternommen, diese wichtigen geistes-wissenschaftlichen Aussagen Rudolf Steiners nach bestimmten Gesichtspunkten zu ordnen und im Zusammenhang sichtbar zu machen."

    Aus dem Vorwort von Herbert Senft:

    "Rudolf Steiner sagt an einer Stelle in seinen Vorträgen über "Initiations-Erkenntnis" (GA 227, S.82): "Dieses Traumleben, das so wenig Bedeutung für die unmittelbare Wirklichkeit des Alltags haben kann, hat aber für die tiefere Erkenntnis sowohl der Welt, wie auch des Menschen, die denkbar größte Bedeutung."
    Dieser "denkbar größten Bedeutung" auf die Spur zu kommen, über siebzig Jahre nach Rudolf Steiners Tod, ist das eigentliche Ziel dieser Arbeit. Dieses Ziel ist aber nur zu erreichen, wenn wir unsere Vorurteile gegenüber dem Träumen als einem nicht ganz ernstzunehmenden Geschehen aufgeben....."

    Von Herrn Willmann wurde ich ca 1974 unvermittelt gefragt, ob ich im Traum denken könne. Konnte dies bejahen, worauf er diese Entwicklungsstufe charakterisierte. Dieses Denken im Traum entwickelt sich dahin, bewußt zu wissen, wo der Körper liegt, welche Tages- oder Nachtzeit und zu wissen, das "Ich" befindet sich körperlos in einer anderen Welt. Neben diesem "Denken" im Traum, gibt es dann weiter den Willensimpuls, der sich frei ausleben kann, begrenzt durch die eigene Kraft und den empfundenen moralischen Impulsen.... .

    Ich denke, meine "lieben" Anthroposophen haben das Gebiet des Traumes weggelassen.
    Das Buch von Herrn Senft hat mir persönlich sehr geholfen, die eigene W-Erdung besser zu verstehen, auch seine Kommentare zu den vielen Originaltexten Rudolf Steiners. "Wir" Künstler haben ja leichter Zugang zur Traumes-Welt, schöpfen auch aus ihr im künstlerischen Schaffen.

    Ich hatte vor Jahren den vergeblichen Vesuch gestellt, die Frage hier im Blog aufgeworfen, wer noch nächtliche Impulse wahrnimmt, die sich aus der Betätigung hier im Blog ergeben. Es gab leider keinerlei Reaktion. Es gehört natürlich michaelischer Mut dazu und eine gewisse Vorsicht, das etwas öffentlich zu behandeln, weil dann ein Kreis entsteht, der Mut hat, den Impuls der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners manchmal auch auf das Traumesleben zu erweitern.

    Die obigen Gedankenbegegnungen am Tage haben - für mich - jedenfalls reife Früchte gebracht, wir gehen gestärkt aus dem Prozess hervor.....ob als Feind oder Freund...

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: