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Von Luther zu Putin. Fake News, Sowjetgeist & mentale Dialekte

Im Gegensatz zu vielen naiven Anthroposophen, die ihren Rudolf Steiner gern - scheinbar ohne Deutung - beim Wort nehmen, war schon Martin Luther sehr wohl bewusst, wie viel Interpretation in seinen Bibel- Übersetzungen steckte. Nach Raoul Schrott (1) - seinerseits seit fast einem Jahrzehnt diskutierter Neu- Übersetzer der Ilias  - hat sich Luther für eine Methodik entschieden, „daß nicht der Sinn den Worten, sondern die Worte dem Sinn  dienen und folgen sollen“. (2) Das bedeutet nicht schlicht, dem „Volk aufs Maul zu schauen“, sondern eine Entscheidung gegen wortwörtliche Entsprechungen in der Übersetzung, zugunsten analoger „Ausdrücke, mit denen sich die Wirkungsäquivalenz eines Gedankens erhalten ließ“ (1) Schrott führt eine Reihe von Beispielen für diese Adaequatio im Sinne der Bedeutung aus, die Luther betrieb- aber auch solche, in denen Luther bewusst den originalen biblischen Bildcharakter stehen ließ, wodurch ein gewisser Effekt zuungunsten des Verständnisses zustande kam. (3)

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